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Geldschöpfung in öffentlicher Hand: Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter
 
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Geldschöpfung in öffentlicher Hand: Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter [Broschiert]

Joseph Huber , James Robertson , Klaus Karwat
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 91 Seiten
  • Verlag: Gauke Verlag; Auflage: 1. Auflage. (30. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3879984549
  • ISBN-13: 978-3879984541
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 182.673 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unser heutiges Geld- und Bankensystem beruht immer noch auf dem 500 Jahre alten fraktionalen Reservesystem, das für Metallgeld konzipiert wurde. Heute ermöglichen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien neue Zahlungspraktiken und den immer schnelleren Umlauf von unbarem Geld, das eigentlich nur eine Forderung auf Geld darstellt und physisch gar nicht mehr existiert. Der Kreditmechanismus zur Schöpfung von unbarem Geld durch die Geschäftsbanken kann zu bedeutenden Extragewinnen, aber auch zu gefährlichen Schieflagen der Geschäftsbanken führen, die weit über den Bankensektor hinauswirken und die gesamte Gesellschaft bedrohen.Joseph Huber und James Robertson haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn lange und intensiv mit dem Geldwesen beschäftigt. Sie greifen in diesem Buch die Ideen früherer Geldtheoretiker auf, erkennen aber auch deren Schwächen. So entstand ein eigenständiger, zeitgemäßer, in sich stimmiger und gut realisierbarer Modernisierungsvorschlag für unser Geldwesen.

Über den Autor

Joseph Huber, Jahrgang 1948, lebt in Berlin. Er arbeitete zunächst als Publizist und Politikberater. Als Mitbegründer des Netzwerk Selbsthilfe Berlin gehörte er 1979 zu den Wegbereitern grün-ethischer Geldanlagen. 1992 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Umweltsoziologie der Martin-Luther-Universität Halle an der Saale, wo er seitdem arbeitet. Auch in Forschung und Lehre engagiert er sich für den freiheitlichen Rechtsstaat, ökologische Modernisierung und die Modernisierung des Geldwesens.James Robertson, Jahrgang 1929, lebt in Oxon in Südengland. Nach dem Studium in Oxford arbeitete er in den 50er und 60er Jahren als Regierungsbeamter. Er begleitete den englischen Premierminister Harold MacMillan 1960 auf seiner Wind of Change-Tour durch Afrika. Er arbeitete dann als Systemanalyst und Management-Berater und war 1965-1973 Direktor eines Forschungsinstituts der britischen Banken. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit dem britischen Regierungssystem, öffentlichen und der Zukunft Londons als Bankenzentrum. Seit 1973 arbeitet er als unabhängiger Publizist und Politikberater. Er war Mitbegründer des Alternativen Wirtschaftsgipfels (1984) und der New Economics Foundation (1985).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die beiden Autoren haben mit Ihrem Buch die Entwicklung des Vollgeldsystems, wie es Irving Fisher
100%-Money 100%-Geld
1935 vorgeschlagen hat, auf den Stand des elektronischen Zeitalters gebracht.

Die Diskussion um die Übernahme der Geldschöpfung durch die Regierung - die dieses Recht den Privatbanken entzieht und einer unabhängigen Währungskommission übergibt oder durch die Zentralbank durchführen lässt - wird jedes Mal geführt, wenn die privatwirtschaftlich geführten Banken wieder einmal eine Rezession auslösen und die Geldmenge verknappen.

Der Ansatz in diesem Buch geht jedoch nicht so weit, sondern führt nur die Rücknahme der Neugeldschöpfung unter staatliche Kontrolle durch.

Dadurch können nur etwa 3 % des BNP aufgebracht werden. Immerhin jedoch eine Summe, die zumindest die Neuverschuldung aufheben würde. Langfristig also eine zentrale Forderung der Politik erfüllen könnte.

Die Durchführung dieser Maßnahme wird in dem Buch ausführlich und banktechnisch korrekt beschrieben.

Damit wird es zum zentralen Textbuch für eine Geldreform, die der Demokratie eine erste stabile Basis geben kann, indem es zu einer neuen Balance des staatlichen und nichtstaatlichen Handelns kommt. Einerseits bleiben privat geführte Banken unabhängig und müssen nicht verstaatlicht werden, andererseits erhält die Regierung mit dem staatlichen Geldschöpfungsmonopol eine Möglichkeit konjunkturpolitisch eingreifen zu können.

Die Ideen dieses Buches wurden insbesondere von Bernd Senf in
Der Tanz um den Gewinn
kommentiert und in ein Gesamtkonzept eingebettet.

Im
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise
ist das Konzept umfassend als "Geschichte" bereits verwirklicht und die Auswirkungen einer demokratischen Geldreform auf die Entwicklung der Demokratie und der Volkswirtscahft werden einfach und klar dargestellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für Politiker und auch auf den Wirtschaftsuniversitäten sein.
Banken- & Finanzkrise fußen zu einem großen Teil auf dem "System" nach dem unsere "Kreditschöpfung" funktioniert.
Joseph Huber & J. Robertson haben in diesem Buch eine kompakte, schlüssige, nachviollziehbare und doch visionäre Perspektive bzw. Strategie präsentiert, um "Geldschöpfung" und deren Gewinne nicht in den Händen der Banken zu belassen sondern den Regierungen und Bürgern zurückzugeben. Der Lösungweg wird gut und konkret beschrieben.
Ein Buch das aufrüttelt und doch Hoffnung gibt... und konkrete Anleitungen für "Entscheidungsträger", die mithelfen können, einen Weg in eine bessere (und ethisch korrektere) Zukunft des Geldwesens einzuschlagen.

Dieses Buch eignet sich zusammen mit diesen beiden Titeln gelesen zu werden:
100%-Money - 100%-Geld
Prinz des Goldes: Fabelhafte Finanzkrise

Im Trio haben mir diese Bücher den optimalen Über- & Einblick in die Thematik gegeben, weil sie sich sehr gut ergänzen.
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empfehlenswert 3. Februar 2011
Von mKlaus
Format:Broschiert
interessantes Buch mit aktuellen Zahlen,
die beschriebene Theorie von "Vollgeld" ist sehr plausibel, ich hoffe sie wird irgendwann umgesetzt..
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