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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Marktgeld statt Staatsgeld,
Von
Rezension bezieht sich auf: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld (Gebundene Ausgabe)
In diesem Büchlein zur aktuellen Finanzkrise geht es laut dessen Untertitel darum, wie man "vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld" kommt.
Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich u. a. mit folgenden Themen: - Wesen und Geschichte des Geldes - Kaufkraft, Inflation, Deflation - Zinsen und Zeitpräferenz - Krisen Das staatliche Geldmonopol dient der Finanzierung des Staates und wird von dessen Nutznießern (Wirtschaftswissenschaftlern, Banken, Großunternehmen und Gewerkschaften) unterstützt. Um u. a. dem Staat zu günstigen Kreditkonditionen zu verhelfen, wird durch eine Politik des leichten Geldes der Zinssatz gesenkt. Das führt notwendiger Weise zu Inflation und (wegen fehlender Übereinstimmung mit den Wünschen der Sparer und Investoren) zu konjunkturellen Krisen. Diese Krisen werden dann durch noch mehr Staatseingriffe in die Wirtschaft "gelöst". Am Ende winken Staatsbankrott, Hyperinflation und Währungsreform. Wenn der Staat schließlich die Wirtschaft kontrolliert, haben wir eine komplette Planwirtschaft und die Freiheiten der Bürger verschwinden. Wie man aus der Geschichte lernen kann, ist das Geld ursprünglich auf dem freien Markt entstanden. Banknoten entstanden als Quittungen für hinterlegtes Gold. Wenn eine Bank mehr Quittungen ausstellte, als Gold in ihren Tresoren lag, musste sie mit dem Bankrott rechnen. Heute können Banken Dank der Mindestreservevorschriften ein Mehrfachen der Einlagen verleihen, wodurch das System instabil wird. Wenn man den Weg in den Sozialismus aufhalten will, muss man das Geld wieder privatisieren. Dazu werden mehrere Vorschläge unterbreitet, welche sämtlich auf der so genannten "österreichischen Schule" der Volkswirtschaftslehre beruhen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass die Zentralbanken und die Teilreservehaltung abgeschafft werden müssen. Man geht davon aus, dass die Vorschläge auf einen Goldstandard hinauslaufen. Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist sehr aktuell (Mai 2010) und geht auch auf die Probleme des Euro ein. Die gewährten Hilfen für Griechenland scheinen demnach gegen die Vorschriften der EU und des Internationalen Währungsfonds zu verstoßen. Zur besseren Argumentation enthält das Buch viele Diagramme (z. B. zu Inflation, Aktien, Goldkurs) und einige Fallstudien (u. a. zur Verschuldung in EU und USA). Im Vergleich zu Hochreiter: "Krankes Geld, kranke Welt" findet man hier weniger Theorie (diese wird dort auch grafisch dargestellt, was in "Geldreform" leider fehlt). Da es um die Geldpolitik geht, erfährt man nichts zu Regulierung, Ratingagenturen und Freddie / Fannie usw. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Staatliches Zwangsgeld ist schlechtes Geld,
Von
Rezension bezieht sich auf: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld (Gebundene Ausgabe)
Dies ist die Botschaft der beiden Autoren des Buches, denn:
- das Staatsgeldsystem ist ethisch defekt, weil es die Regierungen und ihre Kombattanten auf Kosten der übrigen Bevölkerung bereichert; - das Staatsgeldsystem ist chronisch inflationär und enteignet dadurch die Sparer; - das Zentralbankwesen ist der Garant für diese chronische Inflationierung; - dadurch zerstört das Staatsgeldsystem langfristig die Tauschmittelfunktion des Geldes, Geld wird immer weniger zur Recheneinheit und dient nicht weiter der Wertaufbewahrung; - Staatsgeldsystem und Zentralbankwesen sind verantwortlich für die Wirtschaftskrisen, z. B. für die Weltwirtschaftskrise von 1929, für die Subprime-Krise, für die sog. Weltfinanzkrise und auch für die Spekulation gegen den Euro-Raum. Die konjunkturellen Krisen sind regelmäßig das Ergebnis der beiden Eckpfeiler der staatlichen Politik, und diese heißen 'Staatsmonopolistisches Zwangs-Papiergeld' und 'Zentralplanwirtschaftliches Zinsdiktat'; - das Teilreserve-Banksystem mit der Zentralbank als "lender of last resort" (dem Verleiher der letzten Zuflucht) ist ein für die Regierungen unbedingt notwendiges Instrument in Sachen "Enteignungs- und Freiheitszerstörungspolitik". Das Buch ist flüssig geschrieben und gut zu lesen, gerade auch für Nicht-Ökonomen. Ich wünsche dem Buch viele Leser, welche die Botschaft des Buches verstehen und beherzigen: ein Staatsgeldsystem lädt Regierungen immer ein zum Betrug. Die Geschichte des staatlichen Geldwesens ist bis auf wenige kurze Zeiträume, wie Friedrich August von Hayek dies aufzeigte, immer eine Geschichte von Lug und Trug gewesen. Dies ist zwar schon seit dem Mittelalter (Nicolas von Oresme) bekannt, ist aber den meisten Mitbürgern leider kaum bewusst. Der verstorbene Schweizer Privatbankier Ferdinand Lips hatte einmal zum heutigen Staatsgeldsystem/Zentralbankwesen gesagt: "Zum ersten Mal in der Geschichte ist alles Geld der Welt von nichts gedeckt. Das ist das übelste System, das je von Menschenhand erfunden wurde." Um dieses Übel aus der Welt zu schaffen, plädieren die beiden Autoren für die Abschaffung des Staatsgeldsystems, des Teilreserve-Banksystems und der Zentralbanken. Das Geld soll dem Markt, wo es - wie die beiden Autoren zeigen - entstanden ist, zurückgegeben werden. Und das freies Marktgeld besser funktioniert als das staatliche Falschgeldsystem, dies zeigen die beiden Autoren in ihrer Analyse am Beispiel des historisch erprobten "Free Banking". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Exzellenter Einstieg ins Thema,
Rezension bezieht sich auf: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld (Gebundene Ausgabe)
Wer die wesentlichen Werke von Ludwig von Mises, Friedrich von Hayek und Murray Rothbard gelesen hat, wird in diesem Buch wenig Neues finden.
Den verbleibenden 99,999% der Menschheit jedoch sei dieser Titel wärmstens ans Herz gelegt. Die Autoren beschreiben knapp und präzise die Ursachen der Finanzkrise und zeigen Lösungswege auf. Die knapp 200 Seiten lassen sich an einem lauschigen Sonntag lesen - und die Zeit ist gut angelegt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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