Der Autor (Günter Hannich) ist für seine mitlerweile schon fast unzähligen Bücher über Geld und Geldcrash bekannt, und schreibt auch oft Publikationen in diversen Zeitschriften. Obwohl seine Bücher durchaus das Zeug zum Wachrütteln haben, besonders auch dieses Buch "Geldcrash", vertritt er in meinen Augen teil völlig falsche Ansichten, so z.B. dass eine Edelmetallwährung zur Deflation führen muss und dass Deflation die Hölle selbst sei. Er ist strikter Kritiker von Edelmetallwährungen oder durch Edelmetall gedeckter. Somit Kritiker des Geldsystems der gesamten menschlichen Geschichte, in der sich tausene Jahre lang Edelmetalle als Geld bewährt haben. Ach weist Hannich nicht oder zu wenig auf die wahre Natur und den Ursprung des heutigen FIAT-Geldsystems hin, noch versteht er überhaupt die Grundlage des Tauschmittels Geld, welche eigentlich der Gegenwert von Arbeit ist. Geldwert ist Arbeitswert. Arbeit wird durch Geld gekauft, und umgekehrt. Hannich versteht dies nicht und propagiert dagegen vielmehr ein Geld, dass ohne Arbeit in Umlauf kommt, so wie das heutige FIAT-Geld.
Ich persönlich behaupte einfach mal, dass der Autor von Gold und Silber als Geld keine Ahnung hat. Überzeugen Sie sich selbst!
Bücher wie "das Silberkomplott" von Reinhard Deutsch oder viele andere Werke diverser Autoren sind definitif eine bessere Alternative als "Geldcrash". Auch die Empfehlungen wie man "sein Vermögen rettet", die der Autor in diesem Buch hier gibt sind teils nicht klug.
Ich habe vor vielen Jahren sehr viel von Herrn Hannichs Überzeugungen gehalten, aber man entwickelt sich ja weiter. Und daher gibt es nur noch zwei Sterne von mir für dieses Buch.
Ich kann nur jedem, der "Geldcrash" gelesen hat, raten, es damit nicht bewenden zu lassen, und sich Bücher zu dieser Problematik von anderen Autoren zuzuführen.