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Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient
 
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Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient [Taschenbuch]

Margrit Kennedy
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. September 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442123410
  • ISBN-13: 978-3442123414
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.350 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margrit Kennedy
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Geldaufklärung kann so spannend wie erste Sexualaufklärung sein ...« (Franz Alt, Fernsehjournalist und Buchautor )

»Lesen Sie dieses scharfsinnige und eindringliche Buch. Sie werden verstehen, wie unsere Geldsysteme und die Menschen, die sie steuern, nicht nur unser Leben beeinflussen, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und das Wohlergehen unseres Planeten.« [zu Kennedy/Lietaer: Regionalwährungen] (Dee Hock, Gründer und Ehrenvorstand von VISA International )

»Ein MUSS für alle, die sich nicht mehr auf die Politik allein verlassen möchten.« (BODY, MIND & SOUL )

Kurzbeschreibung

Margrit Kennedy weist auf einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler in unserem Finanzsystem hin. Sie erläutert auf anschauliche Weise, wie die Entwertung der Landeswährung, verursacht durch Inflation, Zins und Zinseszins, das Fundament unserer Gesellschaft bedroht. Wie jeder Einzelne an der Reformierung des Geldsystems mitwirken kann, zeigen praktische Beispiele.




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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch beschreibt sehr genau und neutral, wie die Ware "Geld" funktioniert und im Laufe der Geschichte funktioniert hat. Es versucht nicht darzulegen, wie sich alle wirtschaftlichen Probleme magisch über Nacht auflösen. Das Buch hat auch nichts damit zu tun, Geld von sogenannten "Reichen" wegzunehmen und den "Armen" zukommen zu lassen. Dieses Buch muss mit offener Einstellung gelesen werden, weil es von unserem Wirtschaftssystem aus gesehen manchmal schwierig ist, sich vorzustellen, wie Geld funktionierte, wenn keiner Zinsen verlangte und es keine Inflation gäbe. Margrit Kennedy beschreibt klar, was in der Geschichte wiederholt passierte, als entweder unabsichtlich durch überraschende Umstände oder mit angewandtem Wirtschaftswissen Geld anders verwendet wurde als heute.

Eine Aussage in diesem Buch ist, dass Geld zirkulieren muss um von Nutzen zu sein, je schneller desto besser. Es gibt wahrscheinlich auch in unserer Wirtschaft nicht viele ökonomisch gebildete Menschen, die dem widersprechen würden. Kennedy argumentiert nun, dass Zinsen zum Geldsparen anregen und daher die Zirkulation des Geldes stark verlangsamen. Ohne Zinsen würde eine minimalste (!), konstante Abwertung des Geldes ausreichen, um Geld im Umlauf zu halten. (Hier ist die Offenheit gefragt - dies könnte als "Inflation" misinterpretiert werden, ist aber völlig anders zu verstehen. Es geht nur um das Horten der Ware Geld, Horten des Tauschmittels einer Gesellschaft. Kaufen Sie so viele Aktien wie Sie wollen.) Margrit Kennedy beschreibt gründlich und interessant, wie im berühmten "Experiment von Wörgl" der Bürgermeister mit einer solchen Notwährung jene kleine österreichische Stadt 1932/33 innerhalb nur eines Jahres vom aussichtslosen Nachkriegs-Bankrott zu einer blühenden Wirtschaft brachte (bis die österreichische Nationalbank ihm das Notgeld verbat). Die Theorie zu seinem Experiment hatte der Bürgermeister in Silvio Gesell's "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" gelesen.

Das Wissen über Geld, das in diesem Buch präsentiert wird, ist nicht neu. In vielen sehr alten Kulturen ist das Zinsnehmen einfach verboten. Margrit Kennedy beschreibt, warum dies keineswegs eine ethische Frage ist, sondern eine sehr praktische wirtschaftliche Grundlage hat. Zinsen können eine blühende Wirtschaft in kürzester Zeit ruinieren, und haben auch wiederholt zu einem solchen Ruin beigetragen. Inflation kann die unvermeidbare Krise nur verzögern, die entsteht, wenn Geld als einzige Ware exponentiell an Wert zunimmt und damit völlig vom Wert der Waren und Dienstleistungen entkoppelt wird, die dieses Tauschmittel repräsentieren soll.

Es gerät Kennedy's Glaubwürdigkeit wahrscheinlich nicht zum Vorteil, dass sie ihre primäre Universitätsausbildung im Fach Arichtektur ablegte und nicht in Wirtschaft. Sie wäre jedoch auch als Wirtschaftswissenschafterin nicht in der Lage vorauszusagen, was passierte, würde dieses System heute eingeführt. Ehrlicherweise präsentiert sie daher nur die Geschichte als Tatsachenbericht, und ihre Voraussagen als Spekulationen. Margrit Kennedy zitiert gründlich "echte" Wirtschaftsexperten, und macht das vielleicht ein bisschen zu verblüffend einfache Prinzip für jeden verständlich.

Ein interessanter Aspekt des zinsfreien ("neutralen") Geldes ist, dass keine Umverteilung stattfinden muss. Das System erlaubt soziale Unterschiede. Es unterbricht nur den Zyklus der Eskalation des Geldwertes und den folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft, der aus unserer Wirtschaft nicht ganz wegzuleugnen ist.

Es ist ein Vergnügen, Geld in einer neuen Weise zu betrachten. Ein grossartiges Buch.
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jeder der sich mit dem Kapitalismus seriös auseinander setzen will, wird wohl kaum an diesem wichtigen Buch vorbei kommen. In relativ kurzen und eher verständlichen Beschreibungen zeigt es wie sehr das Zinssystem im Kapitalismus als "unsichtbare Zerstörungsmaschine" funktioniert. Preise die wir zahlen, z.B. für Konsumprodukte, Mieten ect. werden künstlich durch das Zinssystem erhöht. So sind z.B. die allgemeinen (Konsum)Produkte, die wir kaufen ca. 25% teurer als sie in Wirklichkeit sein sollten. Dieses Buch besticht vor allem, auf Grund seiner historisch / statistischen Angaben, welche eindeutig nach weisen, welche negative Einwirkungen das Zinssystem auf unser tägliches Leben hat. Es veranschaulicht, wie ca. 5-10% der Bevölkerung von dem Zinssystem profitieren, während der große Rest ca. 80% darunter leiden, da das System Kapital vom ärmeren arbeitenden Teil der Bevölkerung zum generell nicht produktiven Teil der reichen Bevölkerung transferiert. Es ist auch gut zu wissen, daß dieses Buch einen pragmatischen Ausweg aus dem zerstörerischen Zinssystem anbietet, der empirisch gesehen auch gut funktioniert hat, aber eben von den großen Banken abgelehnt und konsequent bekämpft wurde, da es für diese ein gefährliches (den nicht ausbeuterisches) Konkurrensystem war.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Durch die momentanen Bankenpleiten ist das Buch wieder aktuell.
Geld ohne Zinsen und Inflation?
Ich zitiere:
Der Zins und Zinseszins ist eine unsichtbare Zerstörungsmaschinerie!
Wenn die Geldvermögen und damit die Schulden wachsen oder Zinssatz ansteigt, so fließt denen mehr Kapital zu, deren Reichtum aus Geld besteht. Gleichzeitig steht der arbeitenden Bevölkerung weniger Geld für ihre Bedürfnisse zur Verfügung.
Eine gewaltige Menge von spekulativem Geld - zirkuliert rund um die Welt, von einem Finanzzentrum zum anderen, auf der Suche nach gewinnbringenden Anlagemöglichkeiten. Das zeigt, daß nicht Geldknappheit unser Problem ist, sondern daß es an ausreichend rentablen (also zinsbringenden) Investitionsmöglichkeiten im gegenwärtigen Geldsystem mangelt. Mit Einführung eines zinsfreien Geldes in einer Region oder in einem Lande würde beispielhaft ersichtlich, wie schnell soziale und ökologische Projekte umsetzbar werden, die sich unter Zinsbelastung heute - nicht rechnen. Statt dessen kann eine stabile und sehr vielfältige Wirtschaft entstehen, in der überschüssiges Geld aus dem In- und Ausland investiert würde, weil statt der Zinsen langfristige Stabilität geboten wird.

Meine Meinung:
Ich selbst finde man sollte sich ruhig mal gedanklich, mit der Abschaffung des Bodenmonopols der Oligarchie befassen. Boden steht in Wahrheit jedem Menschen genauso gleichberechtigt zu, wie die Luft zum Atmen - Wasser und Brot. Arbeitslose hätten dann keine Probleme, denn Ihr Bodenanteil würde ausreichend vor Armut schützen! Milton Friedmann hat mal eine Negativsteuer vorgeschlagen, wer zuwenig verdient hat, bekommt vom Finanzamt Geld zurück. Da bräuchte man dann keine teuren "Arbeits-Jobämterbürokratien"
mehr und wahrscheinlich auch weniger von diesen teuren Parlamentariern und Staatssekretären. Für den realen Kapitalismus wäre sicherlich die Tobinsteuer gut. Auch die Abschaffung von Subventionen für Länder wie Polen usw. sollte in Betracht gezogen werden, denn nur wegen diesen Subventionen können diese Länder steuergünstige Standorte für expandierende Massenentlasser & Großkonzerne bieten. Eine Erhöhung der Verbrauchersteuer für Globalisierungsgewinner wie China usw. würde ich ebenso für die Verbesserung des realen Kapitalismus vorschlagen usw. Mehr Tauschringe! Aber ich bin nicht Magrit Kennedy. - (Nur ein kleiner unbedeutender Amazonkunde.)

Zum Thema sollte man noch die Bücher von Helmut Creutz, Bernard A. Lietaer , Günter Hannich ,Günter Ogger und vielleicht mal (www.utespero.de) im Web besuchen. Schade! - Das das "Schwarzbuch-Banken" vergriffen ist, das sollte neu aufgelegt werden!
Danke.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht Empfehlenswert!
Also ohne unnütze Worte zu machen:

- ein Buch ohne viel Substanz

- Oberflächlich

Wer etwas tiefgreifendes sucht liegt hier falsch.
Vor 8 Monaten von jackyfive veröffentlicht
viele müssen wenige mit ernähren......
....vor jahren gelesen, nun vor kurzem wieder aus dem regal geholt.
und ja, aktueler denn je.
im grunde dokumentiert dieses kleine buch ein totales versagen des... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Miko aus der Sikothek veröffentlicht
Gutes Buch, aber nicht mehr ganz aktuell
Wie die Überschrift schon ahnen lässt ist das Buch an sich gut geschrieben, sehr informativ und gut geeignet dem interessierten Leser Zusammenhänge zu... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von 0815 veröffentlicht
Das Buch der Bücher!
Die Botschaft ist elementar. Unser derzeitiges Geldsystem führt über den Zinsmechanismus (der dazu führt, dass Guthaben von wenigen weltweit operierenden... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Joachim Klotz veröffentlicht
Ohne Zinsen ist nicht richtig.
Ich habe dieses Buch nicht gelesen, dennoch ist der Titel schon falsch, solange sich das Buch mit der Freiwirtschaftslehre beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Frederik Koeppe veröffentlicht
Geld ohne Zinsen und Inflation
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt:
Teil 1: Das Problem und die Lösung
Teil 2: Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart

Der erste Teil beschreibt, wie gesagt... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von 12345 veröffentlicht
Ideale Einführung in unser Geldsystem und seine humanen...
Dieses Buch ist der ideale Einstieg in die Welt des Geldes und beschreibt gut verständlich den von den Banken und Spekulanten gewollten Systemfehler
der Zinsen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Ferus Dheri
ein Beginn, aber nicht der vollständige Weg zum Ziel
Es ist eine Gratwanderung: einerseits ist das Buch wesentlich gewesen, um das Thema der Komplementärwährungen erstmals breit in die Öffentlichkeit zu bringen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2009 von Martin Binder
Euphorisch, jedoch nur auf den ersten Blick hilfreich
Der Anlass zum Kauf war ein mit Verve gehaltener Vortrag der Autorin, der mich sehr begeistert hat.
Das Buch hält sich zunächst recht allgemein, um dann mit einigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2009 von F. Metz
Frisches Denken für neue Ideen!
Ein Finanzsystem ohne Zinsen, weder für geborgtes Geld (Zinsen) noch für Einlagen (Sparbücher usw...). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2005 von Wolf Wolfenheim
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