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Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient [Taschenbuch]

Margrit Kennedy , Helmut Creutz
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. September 1991
Margrit Kennedy weist auf einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler in unserem Finanzsystem hin. Sie erläutert auf anschauliche Weise, wie die Entwertung der Landeswährung, verursacht durch Inflation, Zins und Zinseszins, das Fundament unserer Gesellschaft bedroht. Wie jeder Einzelne an der Reformierung des Geldsystems mitwirken kann, zeigen praktische Beispiele.




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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. September 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442123410
  • ISBN-13: 978-3442123414
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Geldaufklärung kann so spannend wie erste Sexualaufklärung sein ...« (Franz Alt, Fernsehjournalist und Buchautor)

»Lesen Sie dieses scharfsinnige und eindringliche Buch. Sie werden verstehen, wie unsere Geldsysteme und die Menschen, die sie steuern, nicht nur unser Leben beeinflussen, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und das Wohlergehen unseres Planeten.« [zu Kennedy/Lietaer: Regionalwährungen] (Dee Hock, Gründer und Ehrenvorstand von VISA International)

»Ein MUSS für alle, die sich nicht mehr auf die Politik allein verlassen möchten.« (BODY, MIND & SOUL)

Klappentext

»Geldaufklärung kann so spannend wie erste Sexualaufklärung sein ...«
Franz Alt, Fernsehjournalist und Buchautor

»Lesen Sie dieses scharfsinnige und eindringliche Buch. Sie werden verstehen, wie unsere Geldsysteme und die Menschen, die sie steuern, nicht nur unser Leben beeinflussen, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und das Wohlergehen unseres Planeten.« [zu Kennedy/Lietaer: Regionalwährungen]
Dee Hock, Gründer und Ehrenvorstand von VISA International

»Ein MUSS für alle, die sich nicht mehr auf die Politik allein verlassen möchten.«
BODY, MIND & SOUL


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine ausgezeichnete Beschreibung, wie Geld funktioniert 24. September 2008
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch beschreibt sehr genau und neutral, wie die Ware "Geld" funktioniert und im Laufe der Geschichte funktioniert hat. Es versucht nicht darzulegen, wie sich alle wirtschaftlichen Probleme magisch über Nacht auflösen. Das Buch hat auch nichts damit zu tun, Geld von sogenannten "Reichen" wegzunehmen und den "Armen" zukommen zu lassen. Dieses Buch muss mit offener Einstellung gelesen werden, weil es von unserem Wirtschaftssystem aus gesehen manchmal schwierig ist, sich vorzustellen, wie Geld funktionierte, wenn keiner Zinsen verlangte und es keine Inflation gäbe. Margrit Kennedy beschreibt klar, was in der Geschichte wiederholt passierte, als entweder unabsichtlich durch überraschende Umstände oder mit angewandtem Wirtschaftswissen Geld anders verwendet wurde als heute.

Eine Aussage in diesem Buch ist, dass Geld zirkulieren muss um von Nutzen zu sein, je schneller desto besser. Es gibt wahrscheinlich auch in unserer Wirtschaft nicht viele ökonomisch gebildete Menschen, die dem widersprechen würden. Kennedy argumentiert nun, dass Zinsen zum Geldsparen anregen und daher die Zirkulation des Geldes stark verlangsamen. Ohne Zinsen würde eine minimalste (!), konstante Abwertung des Geldes ausreichen, um Geld im Umlauf zu halten. (Hier ist die Offenheit gefragt - dies könnte als "Inflation" misinterpretiert werden, ist aber völlig anders zu verstehen. Es geht nur um das Horten der Ware Geld, Horten des Tauschmittels einer Gesellschaft. Kaufen Sie so viele Aktien wie Sie wollen.) Margrit Kennedy beschreibt gründlich und interessant, wie im berühmten "Experiment von Wörgl" der Bürgermeister mit einer solchen Notwährung jene kleine österreichische Stadt 1932/33 innerhalb nur eines Jahres vom aussichtslosen Nachkriegs-Bankrott zu einer blühenden Wirtschaft brachte (bis die österreichische Nationalbank ihm das Notgeld verbat). Die Theorie zu seinem Experiment hatte der Bürgermeister in Silvio Gesell's "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" gelesen.

Das Wissen über Geld, das in diesem Buch präsentiert wird, ist nicht neu. In vielen sehr alten Kulturen ist das Zinsnehmen einfach verboten. Margrit Kennedy beschreibt, warum dies keineswegs eine ethische Frage ist, sondern eine sehr praktische wirtschaftliche Grundlage hat. Zinsen können eine blühende Wirtschaft in kürzester Zeit ruinieren, und haben auch wiederholt zu einem solchen Ruin beigetragen. Inflation kann die unvermeidbare Krise nur verzögern, die entsteht, wenn Geld als einzige Ware exponentiell an Wert zunimmt und damit völlig vom Wert der Waren und Dienstleistungen entkoppelt wird, die dieses Tauschmittel repräsentieren soll.

Es gerät Kennedy's Glaubwürdigkeit wahrscheinlich nicht zum Vorteil, dass sie ihre primäre Universitätsausbildung im Fach Arichtektur ablegte und nicht in Wirtschaft. Sie wäre jedoch auch als Wirtschaftswissenschafterin nicht in der Lage vorauszusagen, was passierte, würde dieses System heute eingeführt. Ehrlicherweise präsentiert sie daher nur die Geschichte als Tatsachenbericht, und ihre Voraussagen als Spekulationen. Margrit Kennedy zitiert gründlich "echte" Wirtschaftsexperten, und macht das vielleicht ein bisschen zu verblüffend einfache Prinzip für jeden verständlich.

Ein interessanter Aspekt des zinsfreien ("neutralen") Geldes ist, dass keine Umverteilung stattfinden muss. Das System erlaubt soziale Unterschiede. Es unterbricht nur den Zyklus der Eskalation des Geldwertes und den folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft, der aus unserer Wirtschaft nicht ganz wegzuleugnen ist.

Es ist ein Vergnügen, Geld in einer neuen Weise zu betrachten. Ein grossartiges Buch.
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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jeder der sich mit dem Kapitalismus seriös auseinander setzen will, wird wohl kaum an diesem wichtigen Buch vorbei kommen. In relativ kurzen und eher verständlichen Beschreibungen zeigt es wie sehr das Zinssystem im Kapitalismus als "unsichtbare Zerstörungsmaschine" funktioniert. Preise die wir zahlen, z.B. für Konsumprodukte, Mieten ect. werden künstlich durch das Zinssystem erhöht. So sind z.B. die allgemeinen (Konsum)Produkte, die wir kaufen ca. 25% teurer als sie in Wirklichkeit sein sollten. Dieses Buch besticht vor allem, auf Grund seiner historisch / statistischen Angaben, welche eindeutig nach weisen, welche negative Einwirkungen das Zinssystem auf unser tägliches Leben hat. Es veranschaulicht, wie ca. 5-10% der Bevölkerung von dem Zinssystem profitieren, während der große Rest ca. 80% darunter leiden, da das System Kapital vom ärmeren arbeitenden Teil der Bevölkerung zum generell nicht produktiven Teil der reichen Bevölkerung transferiert. Es ist auch gut zu wissen, daß dieses Buch einen pragmatischen Ausweg aus dem zerstörerischen Zinssystem anbietet, der empirisch gesehen auch gut funktioniert hat, aber eben von den großen Banken abgelehnt und konsequent bekämpft wurde, da es für diese ein gefährliches (den nicht ausbeuterisches) Konkurrensystem war.
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisches Denken für neue Ideen! 25. März 2005
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Finanzsystem ohne Zinsen, weder für geborgtes Geld (Zinsen) noch für Einlagen (Sparbücher usw...). Statt dessen eine Umlaufsicherung in Form einer Kapitalbesitzabgabe, womit der Kapitabbesitzende gut daran täte, sein Kapital im Umlauf zu halten, oder er verliert Werte. Wodurch die Ware "Geld" allen anderen Waren gleichgesetzt ist, weil praktisch jede Ware im Laufe der Zeit an Wert verliert (verdirbt, rostet, aus der Mode kommt etc...)
HEY! Diese Idee hat etwas, und je länger man sich's durchdenkt, umso mehr gewinnt diese Idee an Charm.
Gleich vorweg... die Idee des sog. Freigeldes ist alles andere als neu und wurde auch schon erfolgreich angewandt, Kennedy bringt die Ideen nur wieder in Erinnerung... und das alles vor dem mehr als düsteren Hintergrund einer zusehends kollabierenden Wirtschaft und errodierenden Sozialsystemen, verursacht durch das offenbar nicht wirklich taugliche Kapitalsystem, wie wir es momentan kennen.
Man muß nicht Volkswirtschaft studiert haben, um zu erkennen, daß diese Spirale von pathologischem Wirtschaftswachstum und Schuldenbergen sich nicht ewig weiterdrehen kann, und sich auch nur deshalb noch dreht, weil wir Raubbau an der Natur betreiben und die Nationen der 3.Welt bis auf's Blut ausbeuten. Wer Kennedy hier nicht glaubt, sollte vielleicht bei Chalmers Johnson nachlesen. Der sagt's euch dann bruhwarm!
Jedem steht es frei, Kennedys Ideen mit Spott zu überhäufen, aber es sollte auch jeder - ganz für sich alleine - nachdenken, wieviel leichter es wäre, müßte man keine Zinsen zahlen. Selbst wenn man selbst keine Schulden für Haus, Auto und Urlaub aufgenommen hat, dein Staat hat das bereits für dich getan. Und um die Zinsen zu zahlen presst er dir nun das Geld aus dem Leib. Denkt einfach nach. Wieviele Firmen müßten nicht zusperren, weil sie ihre Kredite nicht zahlen können? Wieviele Firmen müßten nicht Arbeitsplätze noch sonstwo verlagern, weil sie sonst ihre Aktionäre nicht befrieden können (Aktionäre, die sie sich nur deshalb ins Boot geholt haben, weil sie's auf Kreditbasis nicht schaffen können). Wieviel billiger wären Produkte, wenn nicht auf jedem Preis 5-50% Kreditzins draufgeschlagen werden müßte.
Fragen über Fragen.
Stellt man sie - und Kennedy hat sie in diesem Buch gestellt - und begegnet ihnen mit offenem Geist, wird man erkennen, daß das gegenwärtige System nur dazu führt, alles Geld in die Hand der Banken zu spielen, bei gleichzeitigem Raubbau an Natur, Sozialsystemen, und letztlich am Menschen selbst.
Sicher, einige werden diesen verfluchten Teufelskreis auch noch verteidigen, wenn das letzte Stück Natür vernichtet ist und die hundertste DotCom-Blase an der Börse geplatzt ist. Wahrscheinlich aber sind es genau die, die davon sehr gut profitiert haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Klares Erläutern vom Wirken von Zinsen
Zum ersten Mal wurde mir richtig klar, dass der Zinseszins jede normale Finanzpolitik untergräbt und aus dem
Zahlungsumlauf verbannt werden müßte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Fridolin Neugierig veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen EIn sehr guter Einstieg in die Problematik unseres Geldsystems
Das Buch stellt die Problematik unseres Geldsystems klar dar, ist gut gegliedert und einfach verständlich geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Laura veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auf den Punkt gebracht
Das Buch sollte jeder lesen. Als Neueinsteiger in das Gebiet fiel es mir nicht so leicht wie erwartet. Daher habe ich es noch einmal gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Zinskrebs veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht Empfehlenswert!
Also ohne unnütze Worte zu machen:

- ein Buch ohne viel Substanz

- Oberflächlich

Wer etwas tiefgreifendes sucht liegt hier falsch.
Vor 20 Monaten von jackyfive veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen viele müssen wenige mit ernähren......
....vor jahren gelesen, nun vor kurzem wieder aus dem regal geholt.
und ja, aktueler denn je.
im grunde dokumentiert dieses kleine buch ein totales versagen des... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Miko aus der Sikothek veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, aber nicht mehr ganz aktuell
Wie die Überschrift schon ahnen lässt ist das Buch an sich gut geschrieben, sehr informativ und gut geeignet dem interessierten Leser Zusammenhänge zu... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von 0815 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch der Bücher!
Die Botschaft ist elementar. Unser derzeitiges Geldsystem führt über den Zinsmechanismus (der dazu führt, dass Guthaben von wenigen weltweit operierenden... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Joachim Klotz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ohne Zinsen ist nicht richtig.
Ich habe dieses Buch nicht gelesen, dennoch ist der Titel schon falsch, solange sich das Buch mit der Freiwirtschaftslehre beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2011 von Frederik Koeppe
3.0 von 5 Sternen Geld ohne Zinsen und Inflation
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt:
Teil 1: Das Problem und die Lösung
Teil 2: Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart

Der erste Teil beschreibt, wie gesagt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2010 von 12345
5.0 von 5 Sternen Ideale Einführung in unser Geldsystem und seine humanen...
Dieses Buch ist der ideale Einstieg in die Welt des Geldes und beschreibt gut verständlich den von den Banken und Spekulanten gewollten Systemfehler
der Zinsen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Ferus Dheri
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