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Geld oder Leben
 
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Geld oder Leben [Restexemplar] (Gebundene Ausgabe)

von Jan Böttcher (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 301 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 387134530X
  • ISBN-13: 978-3871345302
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 630.769 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Karl ist 21 und vorbestraft, weil er seine eigene Mutter an ihrem Sparkassenschalter überfallen hat. Nicht aus Gier – Karl kann mit Geld wenig anfangen –, sondern in der liebevollen Absicht, sie von ihrer akuten RAF-Phobie zu heilen. Nun fährt er in einem VW-Bus, der ihm nicht gehört, von der Lüneburger Heide nach Brandenburg: zur Beerdigung seines Großvaters, einst Hausmeister bei der Sparkasse, der aus dunklen Gründen in die DDR floh. Karl, damals noch ein Kind, will die Rätsel endlich lösen. War sein Großvater wirklich ein Informant des Verfassungsschutzes? Seine Suche führt Karl in die tragikomische Vergangenheit einer Familie zurück, deren Schicksal untrennbar mit der Modernisierung der heimatlichen Sparkasse verknüpft bleibt. Sie führt ihn aber auch in die Arme der schönen Streetworkerin Nane, die mehr über seinen Großvater zu wissen scheint, als sie preisgeben möchte ... «Geld oder Leben» ist zugleich Roadmovie und Entwicklungsroman. Sein Held wehrt sich gegen die Vorstellung, Lebensglück über Jahrzehnte anzusparen, er fordert es hier und jetzt – und fährt einen wahren Schatz an Erfahrungen ein.

Über den Autor

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren, studierte deutsche und skandinavische Literatur in Stockholm und Berlin, wo er seit 1993 lebt. Er arbeitet als freier Autor, Werbetexter und Musiker. Seit 1997 singt und textet er für seine Band «Herr Nilsson», deren vierte CD «Einfacher sein» (2003) vom «Spiegel» als ein «Ereignis deutschsprachiger Popmusik» begrüßt wurde. 2003 erschien auch Böttchers viel gelobtes literarisches Debüt, die Erzählung «Lina oder: Das kalte Moor».

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einspruch (zur ersten "Rezension"), 29. März 2006
Moment: Wie auch immer man der Sprache von Jan Böttcher gegenüber stehen mag: sie kann auf keinen Fall eine Beleidigung sein. Vielleicht erheben sich in Böttchers Prosa keine metaphorischen Hochgebirge und es wärmt auch nicht inniglich im Stile der Frolleinliteratur. Der Stil ist eher kühl, dafür aber schlank und nachgerade sehr dicht an den Stoff und die Protagonisten geführt. Man muss sehen, dass hier Innenperspektiven im Vordergrund stehen, also Realisationen eines nun eben nicht permanent hochsprachlichen Denkens. Die Bewusstseinsströme, die hier vorüberziehen, zeigen sehr echte, sehr lebendige und unverstellte Gedankenwelten. Es ist eine Prosa des gelassenen Erzählens, des Erzählenwollens und -könnens. Ruhig, darin hoch poetisch, und von Zeit zu Zeit turbulent witzig. Das Unangenehme, was sich manchmal aufdrängt, ist das Unangenehme der geschilderten Stimmungen und Situationen. Ich nehme an, es ist absolut so gewollt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen unbedingt, 24. März 2006
super buch, macht total spaß, hat tempo.
gerade die sprache ist toll: sehr eigen, ein bißchen verschroben, paßt genau zu diesem typen karl.
ich lese's bestimmt noch mal.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einspruch (zur ersten "Rezension"), 30. März 2006
Von Ein Kunde
Moment: Wie auch immer man der Sprache von Jan Böttcher gegenüber stehen mag: sie kann auf keinen Fall eine Beleidigung sein. Vielleicht erheben sich in Böttchers Prosa keine metaphorischen Hochgebirge und es wärmt auch nicht inniglich im Stile der Frolleinliteratur. Der Stil ist eher kühl, dafür aber schlank und nachgerade sehr dicht an den Stoff und die Protagonisten geführt. Man muss sehen, dass hier Innenperspektiven im Vordergrund stehen, also Realisationen eines nun eben nicht permanent hochsprachlichen Denkens. Die Bewusstseinsströme, die hier vorüberziehen, zeigen sehr echte, sehr lebendige und unverstellte Gedankenwelten. Es ist eine Prosa des gelassenen Erzählens, des Erzählenwollens und -könnens. Ruhig, darin hoch poetisch, und von Zeit zu Zeit turbulent witzig. Das Unangenehme, was sich manchmal aufdrängt, ist das Unangenehme der geschilderten Stimmungen und Situationen. Ich nehme an, es ist absolut so gewollt.
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