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Geld oder Leben Gebundene Ausgabe – 18. August 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 2 (18. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100870212
  • ISBN-13: 978-3100870216
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 1,9 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 598.017 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Entweder man glaubt daran oder eben nicht. Das ist ja mit vielen Dingen so: Gott, Demokratie, die große Liebe, das Gute im Menschen oder das Leben nach dem Tod. Die Icherzählerin in Geld oder Leben glaubte als Kind als Erstes an Schokolade. Die geliebte Großmutter dagegen "glaubte an Hüte und Handschuhe. Im Herbst auch an Pfifferlinge". Und während die Großmutter immerfort Pfifferlinge in Gläser einweckt, ziehen Papa, Mama, Tochter und Sohn in den Westen und glauben ab sofort an die Freiheit, an das Geld und Autos mit viel PS. Das heißt: Die Tochter rebelliert -- vor allem innerlich -- gegen das, woran um sie herum so geglaubt wird. Um diesen kritischen Blick des Mädchens und später der jungen Frau geht es in Birgit Vanderbekes neuestem Werk.

Schon bald nach ihren ersten Veröffentlichungen sprachen die Kritiker vom Vanderbeke-Sound und seiner Unverwechselbarkeit, von einer Art Pseudoinfantilität, mit der sie lakonisch und nur scheinbar naiv auf die Welt blickt. In Das Muschelessen sezierte sie mit diesem Blick die Kleinfamilie, in Alberta empfängt einen Liebhaber den Traum von der Liebe. In Geld oder Leben geht es jetzt gleich um alles: Politik, Kapitalismus, Wertewandel und Weltuntergang, Westdeutschland in den 70er- und 80er-Jahren, Kabelfernsehen und die immer währende Frage, wie man leben und an was man glauben soll.

Klingt thematisch eher nach Soziologieseminar, aber eben nicht bei Vanderbeke: "Eine Menge Leute gingen nach Indien, lernten seelisches Gleichgewicht und zogen orangefarbene Kleider an, aber im wesentlichen passierte gar nichts, außer daß viele von den zu Hause gebliebenen Leuten gelegentlich an einer Atomkraft-Stelle zusammenkamen und Nein-Danke sagten, und weil sie an irgend etwas außer dem Nein-Danke glauben wollten, zündeten sie auch noch Kerzen an, als wäre die Sache mit dem lieben Gott nicht schon lange aus der Welt."

Auch an die Literatur und ihre Wunder muss man im Grunde glauben. Genauso, wie man Birgit Vanderbekes Prosa einfach mag oder eben nicht. Nach dem etwas schwächeren Abgehängt ist sie diesmal wieder sehr gut in Form und präsentiert zwar nicht den großen Roman, den sich mancher von ihr wünschen mag, aber auf 140 Seiten eine amüsant-nachdenkliche Zeitreise durch zwei Jahrzehnte Bundesrepublik. Nicht nur der Golf-Generation zu empfehlen! --Christian Stahl

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Birgit Vanderbeke, geboren 1956 in Dahme/Mark, lebt im Süden Frankreichs. Ihr umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und erscheint im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag. »Das Muschelessen« und »Alberta empfängt einen Liebhaber« wurden zu Bestsellern, die Verfilmung der Erzählung »Friedliche Zeiten« lief 2007 in den deutschen Kinos, zuletzt erschien »Die sonderbare Karriere der Frau Choi«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Schmidt am 30. April 2007
Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch - weil es köstlich und stilistisch großartig geschrieben ist - verschlungen.
Birgit Vanderbeke hält uns mit ihrem "Geld oder Leben" eine Spiegel vor - und das ist nicht immer angenehm. Aber auf den Punkt geschrieben. Die Oberflächlichkeiten, in denen wir uns bewegen (herrlich: die Anfänge des nutzlosen Kabelfernsehens!), die Gier nach Geld, Status, Anerkennung - sie selbst nimmt sich übrigens nicht aus und behauptet nicht, der Standpunkt ihrer Protagonistin sei der Richtige. Vanderbeke stellt sie einfach daneben mit einem eigenen, anderen Lebensentwurf. Aber die Typen, die beschrieben werden (Lu, die Feministin, jede/r von uns kennt eine Lu!) sind ein Kaleidoskop der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.
Einschränken möchte ich, daß das Buch ind er Tat seine Wirkung nur entfaltet bei Leser/innen, die ca. vor 1960 geboren sind - und einiges so auch selbst erlebt haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daggi TOP 1000 REZENSENT am 15. November 2006
Format: Taschenbuch
Birgit Vanderbeke gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihr Sprachstil ist einmalig. Auch ihre Bücher "Ich sehe was, was du nicht siehst" und "Abgehängt" haben mir gut gefallen, aber "Geld oder Leben" finde ich großartig. Frau Vanderbeke schreibt beißend bis boshaft auf den Punkt gebracht, kein Wort überflüssig, keines zu wenig. Ein Feuerwerk an Ideen und Gedankenspielen, ihre unorthodoxen Vergleiche und Schlussfolgerungen suchen ihresgleichen.
Sie liefert uns einen Rückblick über etwa 35 Jahre deutscher Geschichte aus sehr persönlicher Sicht. Was heißt hier "kindlicher" oder "einfacher" Stil??? Von der Ölkrise über Tschernobyl zum Kabelfernsehen, alles wird kommentiert und in Relation gesetzt. Dass Buch liest sich flüssig und in einem Rutsch durch. Meine einzige Kritik ist die, dass das Buch viel zu schnell zu Ende ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Swen Piper am 27. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Vierzig Jahre Geschichte (60-iger bis 90-iger Jahre) der Bundesrepublik Deutschland im Schnelldurchlauf, könnte der Untertitel des Buches lauten. Mal pointiert, mal witzig, werden Themen wie Atomkraft, kalter Krieg, kommerzielles Kabelfernsehen, Tschernobyl, alternative Lebensentwürfe, die Blase der new economy oder der Mauerfall, anhand der Lebensgeschichte der Ich-Erzählerin geschildert, wobei Vanderbeke Naivität als immer wiederkehrendes Stilmittel einsetzt, was zu einem dem Leser eine leicht lesbare Prosa und das ein oder andere Lächeln schenkt, andererseits aber auch zu unzulässigen Vereinfachungen und dem Bedienen von plumpen Klischees führt. Fazit: Ein kurzweiliges, dem Leser das ein oder andere déjà vu Erlebnis verschaffendes Werk das zu Nachdenken anregt, aber auch einiges schuldig bleibt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ajar am 17. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist doch immer wieder interessant, wie weit die Meinung zu einem Buch auseinandergehen kann! Für mich war "Geld oder Leben" seit langem wieder ein Buch, das mir rundum gefallen hat, das zu lesen mir Freude machte. Und da lese ich: LeserInnen haben dem gleichen Buch drei und sogar nur ein Punkt vergeben! Vanderbekes einfache Sprache wurde bemängelt (dabei ist eine einfache Sprache so schwer zu schreiben, siehe Hemmingway) - ich finde gerade ihre "kindliche" Art, etwas Kompliziertes darzustellen, umwerfend. Was simpel daherkommt, ist in Tat und Wahrheit ein dichtes, in sich verschlungenes Sprachwerk und erst noch voller Humor. Mir gefällt, dass sie das grosse Thema Geld/Leben scheinbar beiläufig abhandelt, mich hat das Buch jedenfalls nachdenklicher gestimmt als so manche theoretische Abhandlung.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Schmidtsdorff am 18. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Wohl keinem Autoren gelingt es, den Alltag, das Denken der Zeit, das Leben im Kleinen so gut zu beschreiben, die modischen Worte und Ausdrucksweisen zu hinterfragen und den Alltag mit Fantasie zu verzaubern wie Birgit Vanderbeke. Sie ist eine hervorragende Stilistin und jedes ihrer Bücher zu lesen ist und bleibt ein Genuss für mich.
Geld oder Leben stellt stellt die Frage nach dem, was uns dauerhaft glücklich macht, woran wir glauben können. Das Familienleben, die Beziehung zu Eltern und Geschwistern auch vor dem Hintergrund der zerbrechenden Ehe erscheint mehr eine Pflicht als eigentlicher Glücksmoment. Das Studium funktioniert auch nur nach den Gesetzen der Verwaltung, hier geht es nicht um Inhalte oder den Einzelnen und seine intellektuelle Entwicklung. Auch die Liebe ist es nicht! Seltsam blass bleibt Freund Hans, er ist nett, er bereichert ihr Leben, er wird ihr wichtig als Partner. Ihr eigentliches Glück, das, woran sie glauben kann, findet sie dann in Folge der Geldnot des Studentenlebens im von Hand gearbeiteten, im selbst Geschaffenen oder, worauf sie immer wieder zurückkommt, an den von anderen liebevoll gemachten wie dem Genuss an den Pfifferlingen ihrer Oma.
Gerade anfangs hatte ich Mühe mit diesem Buch und las aus Freunde an ihrem Stil weiter. Sie macht treffende Beobachtungen und stellt die richtigen Fragen über unseren Lebensstil und die Ziele, die wir uns setzen und das, was dauerhaft wichtig ist. Am Ende wird es deutlich spannender, ich hatte mehr Vergnüngen, einige Anlässe zum Lächeln und zum Nachdenken und Wärme in diesem Buch gefunden.
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