Kurzbeschreibung
Wirtschaft und Finanzpolitik witzig auf den Punkt gebracht
»Wenn Sie wissen wollen, wie Remoulade, Volkswirtschaft und Mensch zusammenhängen, sollten Sie in dieses Buch einmal reinschauen. Wenn nicht, auch!« Dieter Nuhr
Die Phönizier haben das Geld erfunden – nur leider zu wenig... Grundlagen und einfache Regeln unserer komplexen Wirtschaftswelt beleuchtet der Kabarettist Hans Gerzlich komisch ökonomisch anhand von anschaulichen Alltagsbeispielen. Das Ticket fürs Tokio-Hotel-Konzert wird da zum Wertpapier und die Arbeitsteilung beim Ausräumen der Spülmaschine zur Globalisierung im Haushalt. Außerdem erfahren Sie, was die Partnerwahl vom Gebrauchtwagenkauf unterscheidet, was eine Bad Bank mit Bad Nauheim zu tun hat und warum Massenarbeitslosigkeit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz ist. Mehr Durchblick und Unterhaltung für alle!
Vergnüglich, sachkundig und intelligent. Vorkenntnisse nicht erforderlich.
»Wenn Sie wissen wollen, wie Remoulade, Volkswirtschaft und Mensch zusammenhängen, sollten Sie in dieses Buch einmal reinschauen. Wenn nicht, auch!« Dieter Nuhr
Die Phönizier haben das Geld erfunden – nur leider zu wenig... Grundlagen und einfache Regeln unserer komplexen Wirtschaftswelt beleuchtet der Kabarettist Hans Gerzlich komisch ökonomisch anhand von anschaulichen Alltagsbeispielen. Das Ticket fürs Tokio-Hotel-Konzert wird da zum Wertpapier und die Arbeitsteilung beim Ausräumen der Spülmaschine zur Globalisierung im Haushalt. Außerdem erfahren Sie, was die Partnerwahl vom Gebrauchtwagenkauf unterscheidet, was eine Bad Bank mit Bad Nauheim zu tun hat und warum Massenarbeitslosigkeit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz ist. Mehr Durchblick und Unterhaltung für alle!
Vergnüglich, sachkundig und intelligent. Vorkenntnisse nicht erforderlich.
Über den Autor
Hans Gerzlich, Jahrgang 1967, ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, Diplom-Ökonom und ehemaliger Marketing-Referent. Im Jahr 2000 wechselte er ins Kabarettfach, um unter anderem komplexe ökonomische Zusammenhänge mit Humor zu würzen und einem breiten Publikum auf der Bühne fröhliche Aha- und oho-Momente zu bescheren. "Wechseljahre einer Weltwirtschaft" ist sein erstes Buch.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Wirtschaft als Comedythema? Warum nicht! Wer einmal im Taxi nicht bezahlt hat, weiß: Ökonomisch denken hilft! Neue Zähne sind teurer als das gesparte Fahrgeld. Von einem studierten Ökonomen kann man natürlich noch viel mehr zum Thema lernen! Zum Beispiel: Wenn die Bevölkerung schrumpft, die Übriggebliebenen aber immer fetter werden, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass der Volksverbrauch von Remoulade gleich bleibt. Das klingt interessant - für Hersteller von Remoulade, sollte uns aber alle interessieren. Denn wenn die systemrelevante Remouladenindustrie schrumpft, kommt der Dominoeffekt ins Spiel, und am Ende brechen die Banken zusammen! Schlaue Menschen sagen: »Na, und! Ich habe mein Geld in Remoulade angelegt!« Ich nicht, ich bin Remoulade-Allergiker. Egal. Was ich sagen will: Wenn Sie wissen wollen, wie Remoulade, Volkswirtschaft und Mensch zusammenhängen, sollten Sie in dieses Buch einmal reinschauen. Wenn nicht, auch! Das ist eine Frage der Ökonomie. Vor allem für den Autor! Sie können das Buch übrigens auch mehrfach lesen! Mit dem Kauf erhalten Sie freien Zugriff. Ohne Kopierschutz! Ein Leben lang! Flatrate ohne Abo! Ein großartiges Angebot. Ökonomischer geht's gar nicht. Greifen Sie zu.
Wirtschaft als Comedythema!
sagt Hans Gerzlich
Na, haben Sie schon zugegriffen und es sich daheim mit meinem Schmöker bereits gemütlich gemacht? Oder stehen Sie noch beim Buchhändler Ihres Vertrauens und drehen das Buch, blättern in ihm, und fragen sich »Ein lustiges Wirtschaftsbuch«? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? So wie »eckiger Kreis« oder »seriöser Anlageberater«. Nö, denn Wirtschaft ist witzig. Sozusagen komisch ökonomisch.
Und als tollen Nebeneffekt erweitern Sie Ihren Horizont! Wenn beim nächsten Zahnarztbesuch, im Fußballstadion oder auf einer Beerdigung wieder angeregt über Schuldenbremse, Reichensteuer oder Bruttoinlandsprodukt philosophiert wird, brauchen Sie nicht mehr abseits zu stehen und verzweifelt versuchen, das Gesprächsthema aufs Wetter, Beziehungskisten oder altersbedingten Harndrang zu lenken.
Wenn Sie reich sind, werden Sie nach der Lektüre wissen, woher Ihr Geld kommt. Wenn Sie nicht reich sind, werden Sie erfahren, warum Sie es auch nicht mehr werden. Und beides hängt zusammen. Unmittelbar. So wie alles auf der Welt. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt vorne Ihr Auge. Wie gesagt: Alles hängt mit allem zusammen!
Daher können Sie dieses Buch nach Altvätersitte von vorne nach hinten lesen oder aber auch von der Mitte quer nach links, schräg von oben rechts oder von hinten nach unten. Als Orientierungshilfe habe ich querverweisende Fußnoten eingefügt. Folgen Sie diesen von Kapitel zu Kapitel, landen Sie in einer Endlosschleife, die Sie immer aufs Neue durchs Buch führt. Dies hat den riesigen Vorteil, dass Sie nie wieder ein anderes Buch brauchen werden, und macht den von Ihnen berappten Kaufpreis zu einer Investition fürs Leben. Und Sie haben immer was zu lesen!
Darüber hinaus ersetzt es teure Wochenendseminare wie »Sicheres Auftreten trotz völliger Inkompetenz«, »Wie mache ich mich interessanter, als ich bin?« oder »1000 Anmachsprüche, die selbst bei Quasimodo wirken«. Und außerdem werden Sie einfach viel Spaß damit haben. Den wünsche ich Ihnen, denn nun geht es los! Ganz herzlich
Vorab
Bunt ist alle Theorie: Klärung wichtiger Begriffe
Keine Angst, hier werden Ihnen keine drögen Begriffsdefinitionen präsentiert, bei denen selbst der geneigteste Leser trotz zweier Kannen Kaffee und einem Sixpack Red Bull auf ex nach einer halben Seite eingepennt ist. Aber ein paar Begriffe sollte man mal gehört haben, wenn man mitreden will. Nämlich die hier.
? Die Wissenschaft, die Wissen schafft: Wirtschaftswissenschaft
? Die Partnerwahl als Gebrauchtwagenkauf: Homo oeconomicus
? Die Rente ist sicher: Demografischer Wandel
? »In the long run we are all dead!«: Keynesianismus
? Konkurrenz belebt das Geschäft: Lieferantendiversifikation
? Geteilte Arbeit ist halbe Arbeit: Arbeitsproduktivität
? Von der Entwicklungs- zur Sättigungsphase: Produktlebenszyklus
? Wer schreibt, der bleibt: Abschreibung
? Drum prüfe, wer sich länger bindet: Fusion
? Big (Mac) in Japan: Preisdifferenzierung
? Putziger Waldbewohner mit drei Buchstaben: DAX
Ich krieg' die Krise: Wechseljahre einer Weltwirtschaft
Gerade eben hatten wir noch Aufschwung, die Wirtschaft brummte und freute sich ihres Lebens, der Deutsche kaufte und freute sich seines Lebens, der Finanzminister träumte von einem ausgeglichenen Haushalt und freute sich seines Lebens. Plötzlich hatten wir Finanzkrise. Eigentlich ja die da drüben in Amerika. Aber einen alten Kameraden lässt man in der Not nicht allein. Wie sähe denn das aus? Viele Begriffe mussten wir neu lernen, die uns seitdem täglich in Tageschau und -zeitungen um die Ohren gehauen werden. Hier werden die wichtigsten vorgestellt.
? Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, aber keiner mit seinem: Geld
? Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen: Finanzkrise
? Komm ich heut' nicht, komm ich morgen: Leerverkäufe
? Rien ne va plus: Kasinokapitalismus
? Bad Nauheim, Bad Salzdetfurth, Bad Kissingen: Bad Bank
? Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid: Wirtschaftsfonds Deutschland
? Der Schuldenberg ruft: Schuldenbremse
Arbeit macht das Leben süß: Arbeitsmarktpolitik
Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist in der Politik immer ein Thema. Schon lange. Ist ja auch wichtig. Wer bei Wahlen die meisten Arbeitsplätze verspricht, hat beste Chancen, ans Ruder zu kommen. Dann wird auch gerudert - hilflos mit den Armen. Und damit der Beweis angetreten, dass gut gemeint und gut gemacht unüberbrückbare Gegensätze sind.
? Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe: Arbeitslosenquote
Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Schmidt (1974-82): Lieber fünf Prozent mehr Inflation als fünf Prozent mehr Arbeitslosigkeit
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Kohl (1982-98): Frührente
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Schröder (1998-2005):
Hartz IV
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Merkel: Keine Angaben
? Arbeit macht Spaß - Spaß beiseite: Vollbeschäftigung
Politische Ökonomie: Die Wahl der Qual
Politiker haben ein Problem: sich selbst. Bevor sie nämlich an uns - die Bürger - denken, denken sie an sich. Das ist zwar ganz normal, schließlich ist sich jeder selbst der Nächste, aber bei denen kommt danach dummerweise erstmal die Fraktion, die Partei, der Dienstwagen, das geile Gefühl, tagtäglich 20 Mikros vor die Nase gehalten zu kriegen und echt ganz doll wichtig zu sein, und dann erstmal lange nix. Wohin das führt? Lesen Sie hier!
Wirtschaft als Comedythema!
sagt Hans Gerzlich
Na, haben Sie schon zugegriffen und es sich daheim mit meinem Schmöker bereits gemütlich gemacht? Oder stehen Sie noch beim Buchhändler Ihres Vertrauens und drehen das Buch, blättern in ihm, und fragen sich »Ein lustiges Wirtschaftsbuch«? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? So wie »eckiger Kreis« oder »seriöser Anlageberater«. Nö, denn Wirtschaft ist witzig. Sozusagen komisch ökonomisch.
Und als tollen Nebeneffekt erweitern Sie Ihren Horizont! Wenn beim nächsten Zahnarztbesuch, im Fußballstadion oder auf einer Beerdigung wieder angeregt über Schuldenbremse, Reichensteuer oder Bruttoinlandsprodukt philosophiert wird, brauchen Sie nicht mehr abseits zu stehen und verzweifelt versuchen, das Gesprächsthema aufs Wetter, Beziehungskisten oder altersbedingten Harndrang zu lenken.
Wenn Sie reich sind, werden Sie nach der Lektüre wissen, woher Ihr Geld kommt. Wenn Sie nicht reich sind, werden Sie erfahren, warum Sie es auch nicht mehr werden. Und beides hängt zusammen. Unmittelbar. So wie alles auf der Welt. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt vorne Ihr Auge. Wie gesagt: Alles hängt mit allem zusammen!
Daher können Sie dieses Buch nach Altvätersitte von vorne nach hinten lesen oder aber auch von der Mitte quer nach links, schräg von oben rechts oder von hinten nach unten. Als Orientierungshilfe habe ich querverweisende Fußnoten eingefügt. Folgen Sie diesen von Kapitel zu Kapitel, landen Sie in einer Endlosschleife, die Sie immer aufs Neue durchs Buch führt. Dies hat den riesigen Vorteil, dass Sie nie wieder ein anderes Buch brauchen werden, und macht den von Ihnen berappten Kaufpreis zu einer Investition fürs Leben. Und Sie haben immer was zu lesen!
Darüber hinaus ersetzt es teure Wochenendseminare wie »Sicheres Auftreten trotz völliger Inkompetenz«, »Wie mache ich mich interessanter, als ich bin?« oder »1000 Anmachsprüche, die selbst bei Quasimodo wirken«. Und außerdem werden Sie einfach viel Spaß damit haben. Den wünsche ich Ihnen, denn nun geht es los! Ganz herzlich
Vorab
Bunt ist alle Theorie: Klärung wichtiger Begriffe
Keine Angst, hier werden Ihnen keine drögen Begriffsdefinitionen präsentiert, bei denen selbst der geneigteste Leser trotz zweier Kannen Kaffee und einem Sixpack Red Bull auf ex nach einer halben Seite eingepennt ist. Aber ein paar Begriffe sollte man mal gehört haben, wenn man mitreden will. Nämlich die hier.
? Die Wissenschaft, die Wissen schafft: Wirtschaftswissenschaft
? Die Partnerwahl als Gebrauchtwagenkauf: Homo oeconomicus
? Die Rente ist sicher: Demografischer Wandel
? »In the long run we are all dead!«: Keynesianismus
? Konkurrenz belebt das Geschäft: Lieferantendiversifikation
? Geteilte Arbeit ist halbe Arbeit: Arbeitsproduktivität
? Von der Entwicklungs- zur Sättigungsphase: Produktlebenszyklus
? Wer schreibt, der bleibt: Abschreibung
? Drum prüfe, wer sich länger bindet: Fusion
? Big (Mac) in Japan: Preisdifferenzierung
? Putziger Waldbewohner mit drei Buchstaben: DAX
Ich krieg' die Krise: Wechseljahre einer Weltwirtschaft
Gerade eben hatten wir noch Aufschwung, die Wirtschaft brummte und freute sich ihres Lebens, der Deutsche kaufte und freute sich seines Lebens, der Finanzminister träumte von einem ausgeglichenen Haushalt und freute sich seines Lebens. Plötzlich hatten wir Finanzkrise. Eigentlich ja die da drüben in Amerika. Aber einen alten Kameraden lässt man in der Not nicht allein. Wie sähe denn das aus? Viele Begriffe mussten wir neu lernen, die uns seitdem täglich in Tageschau und -zeitungen um die Ohren gehauen werden. Hier werden die wichtigsten vorgestellt.
? Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, aber keiner mit seinem: Geld
? Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen: Finanzkrise
? Komm ich heut' nicht, komm ich morgen: Leerverkäufe
? Rien ne va plus: Kasinokapitalismus
? Bad Nauheim, Bad Salzdetfurth, Bad Kissingen: Bad Bank
? Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid: Wirtschaftsfonds Deutschland
? Der Schuldenberg ruft: Schuldenbremse
Arbeit macht das Leben süß: Arbeitsmarktpolitik
Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist in der Politik immer ein Thema. Schon lange. Ist ja auch wichtig. Wer bei Wahlen die meisten Arbeitsplätze verspricht, hat beste Chancen, ans Ruder zu kommen. Dann wird auch gerudert - hilflos mit den Armen. Und damit der Beweis angetreten, dass gut gemeint und gut gemacht unüberbrückbare Gegensätze sind.
? Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe: Arbeitslosenquote
Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Schmidt (1974-82): Lieber fünf Prozent mehr Inflation als fünf Prozent mehr Arbeitslosigkeit
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Kohl (1982-98): Frührente
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Schröder (1998-2005):
Hartz IV
? Die Arbeitsmarktpolitik der Ära Merkel: Keine Angaben
? Arbeit macht Spaß - Spaß beiseite: Vollbeschäftigung
Politische Ökonomie: Die Wahl der Qual
Politiker haben ein Problem: sich selbst. Bevor sie nämlich an uns - die Bürger - denken, denken sie an sich. Das ist zwar ganz normal, schließlich ist sich jeder selbst der Nächste, aber bei denen kommt danach dummerweise erstmal die Fraktion, die Partei, der Dienstwagen, das geile Gefühl, tagtäglich 20 Mikros vor die Nase gehalten zu kriegen und echt ganz doll wichtig zu sein, und dann erstmal lange nix. Wohin das führt? Lesen Sie hier!