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Geld denkt nicht: Wie wir in Gelddingen einen klaren Kopf behalten [Gebundene Ausgabe]

Hanno Beck
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

30. Juli 2012
Das Kleingeld rinnt uns nur so durch die Finger, wir kaufen überteuerte Versicherungen, lassen uns von Rabatten foppen, verschulden uns mit einem Stück Plastik und versäumen es, für das Alter vorzusorgen: Immer wieder spielt uns unser Gehirn Streiche, wenn es um Geld geht. Auch an der Börse stolpern wir über unsere Psyche: Experimente und Forschungen zeigen anschaulich, was schiefgehen kann, wenn man sich aufs Börsenparkett verirrt: Wir werfen gutem Geld schlechtes hinterher, stecken Millionen in unsinnige Projekte, glauben allzu gern und gierig an Hellseher und Börsengurus und werden zur Beute von windigen Betrügern.Kurseinbrüche, Spekulationswellen und pulverisierte Vermögen - die menschliche Psyche ist nicht für den Wahnsinn an den Kapitalmärkten geschaffen. Doch wer weiß, wie wir ticken, kann sich besser schützen: Wer Hanno Becks Buch gelesen hat, verbessert seinen Umgang mit Geld schlagartig.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (30. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446432027
  • ISBN-13: 978-3446432024
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist erstaunlich, wie viele Fallstricke es in der menschlichen Psyche gibt, in denen sich Anleger verheddern können. Beck gibt Tipps, wie wir den mentalen Stolperfallen entgehen können. Zum Beispiel, indem wir Verzögerungsschleifen einbauen, wenn wir wieder einmal der Herde nachlaufen wollen.
Hanno Beck ist ein hilfreiches und amüsantes Buch gelungen." Anja Dilk, Süddeutsche Zeitung, 3./4.11.2012

"Der Autor (...) versteht es, sozialpsychologische Experimente pointiert zu schildern und deren Ergebnisse mit dem Alltagsleben zu verknüpfen. Mehr als einmal fühlt sich der Leser ertappt, weil er dem geschilderten Phänomen selbst schon einmal erlegen ist (...)" Markus Reiter, Gehirn & Geist, Dezember 2012

Klappentext

Das Kleingeld rinnt uns nur so durch die Finger, wir kaufen überteuerte Versicherungen, lassen uns von Rabatten foppen, verschulden uns mit einem Stück Plastik und versäumen es, für das Alter vorzusorgen: Immer wieder spielt uns unser Gehirn Streiche, wenn es um Geld geht.

Auch an der Börse stolpern wir über unsere Psyche: Experimente und Forschungen zeigen anschaulich, was schiefgehen kann, wenn man sich aufs Börsenparkett verirrt: Wir werfen gutem Geld schlechtes hinterher, stecken Millionen in unsinnige Projekte, glauben allzu gern und gierig an Hellseher und Börsengurus und werden zur Beute von windigen Betrügern.

Kurseinbrüche, Spekulationswellen und pulverisierte Vermögen - die menschliche Psyche ist nicht für den Wahnsinn an den Kapitalmärkten geschaffen. Doch wer weiß, wie wir ticken, kann sich besser schützen: Wer Hanno Becks Buch gelesen hat, verbessert seinen Umgang mit Geld schlagartig.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühl schlägt Verstand 23. August 2012
Von Volker M. TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In Gelddingen verhalten wir uns häufig irrational. Warum jagen wir Rabatten nach, obwohl wir das Produkt eigentlich gar nicht brauchen? Wieso ist es so schwer, sich vom Herdentrieb abzukoppeln? Warum verkaufen wir lieber Aktien, die Gewinn machen als Verlustbringer abzustoßen? Wieso schauen wir bei niedrigpreisigen Produkten auf jeden Euro und handeln bei teuren Produkten nach der Devise "Darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an"?

Hanno Beck - zwischen 1998 und 2006 Wirtschaftsredakteur bei der FAZ und seit 2006 VWL-Professor an der Hochschule Pforzheim sowie Autor zahlreicher Bücher - spürt in seinem neuen Buch Denk- und Verhaltensmuster im Umgang mit Geld auf und beschreibt, warum wir uns gerne irrational in Gelddingen verhalten, wie man diese Denkmuster durchbricht und psychologische Fallen vermeidet. Hierfür hat sich in der Literatur der Begriff "Behavioral Finance" etabliert, der mit "Verhaltensökonomie an den Kapitalmärkten" übersetzt werden könnte, also wie sich Ideen der Psychologie auf das Geschehen an den Kapitalmärkten auswirken. Keine Angst - Fachbegriffe verwendet Hanno Beck sehr sparsam. Er hat es gar nicht nötig, mit Fachvokabular Eindruck zu schinden, denn sein Buch soll von jedermann verstanden werden. Und das gelingt ihm vorzüglich.

Ich möchte nicht zuviel aus dem Inhalt verraten, da sich das Buch wie ein Krimi über die Untiefen unseres Gehirns liest und diesen Spaß möchte ich niemandem nehmen. Aber dennoch will ich ein Thema kurz anreißen, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht: Verlustaversion. Wenn sich der Kurs einer Aktie nach unten bewegt und sich die Verluste anhäufen, beginnt häufig der Selbstbetrug mit "Die Aktie erholt sich noch" oder "Ich kaufe nach, damit sich der durchschnittliche Einstandspreis nach unten korrigiert". Statt sich den Verlust einzugestehen und die Aktie zu veräußern, schaut man lieber nur tatenlos zu, wie die Verluste größer und größer werden. Schlimmer noch: um die Verluste zu kompensieren, werden häufig Gewinneraktien verkauft. Dabei sollte es genau umgekehrt sein: Gewinne laufen lassen und Verluste minimieren.

Das Buch ist locker und dabei glasklar geschrieben. Wer anfängt, will gar nicht mehr aufhören, zumindest ging es mir so. Mit kreativen Kapitelüberschriften und griffigen Kernaussagen macht Hanno Beck den Leser neugierig: In "Narren des Zufalls" entzaubert er zum Beispiel mit einer gewissen Ironie die Anhänger der technischen Chartanalyse. "Einmachgläser im Kopf" oder "Der Ruf der Sirenen" sind weitere Überschriften, deren psychologische Fallstricke man nur zu gerne vermeiden würde. Die auf den ersten Blick rätselhaften Schlagworte vergisst man nie, wenn man die Geschichten dahinter kennt - wie eine gute Eselsbrücke. Wer die einzelnen Kapitel vertiefen will, findet am Ende des Buches ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis mit vielen nützlichen Internetlinks.

Sehr hilfreich ist auch das letzte Kapitel "Was lernen wir daraus?" mit den wichtigsten Kernaussagen und Ratschlägen des Buches.

"Geld denkt nicht" ist kein trockenes Fachbuch, sondern eine eingängige und fachlich fundierte Lektüre, gerade für den Kleinaktionär. Eine Lektüre, die sich im wahrsten Sinn des Wortes auszahlt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Buch hätte ich vor Jahren lesen sollen...... 19. März 2013
Von LWD
Format:Gebundene Ausgabe
Jeder lügt, - wenn auch nicht andere, so doch öfters sich selbst an...
Dieses Buch erklärt einfach und sogar für mich nachvollziehbar,
warum ich kein Geld verdient habe mit meinen ach so tollen Geldanlagen.
Es ist so grauenhaft und peinlich anschaulich, dass ich mich fast fühle
wie bei einer Beichte.
Jeden idiotischen Klischee-Fehler im Buch habe ich auch gemacht, obwohl
ich "situativ" immer überzeugt war, ich wäre so viel klüger als der Markt,
die Umstände, die anderen, etc.
Das Buch ist dringend lesenswert, besser früher als später!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mein teuerstes Buch. 15. Mai 2013
Format:Gebundene Ausgabe
"Der Autor schildert sozialpsychologische Experimente pointiert......... mehr als einmal fühlt sich der Leser ertappt, weil er dem geschilderten Phänomen selbst schon einmal erlegen ist (...)"

"Wer Hanno Becks Buch gelesen hat, verbessert seinen Umgang mit Geld schlagartig."

Das erste kann man unterschreiben - wenn auch das anfangs sehr packend geschriebene sich immer mehr in variiernde Wiederholungen ergiesst und damit anfängt zu langweilen - das zweite nicht.

Mit folgendem liegt Herr Beck sowas von daneben:

1. Natürlich sind Chartanalytiker Kaffeesatzleser. Aber dadurch das alle(!!) Marktteilnehmer auf die Charts schauen, gilt hier oft das Prinzip der sich selbst realisiernden Prophezeiung. Beispiel:(Papier- )Gold - Crash Frühjahr 2013 mit dem mehrmaligen charttechischen Testen der immer wieder propagierten $ 1.530 - Marke und als es mal darunter ging..... der Ausverkauf.

2. Herr Beck ist der Meinung mit Aktien Stop Loss - Marken beruhigt in den Urlaub fahren zu können. Er unterscheidet absolut nicht zwischen Zockeraktien (Beispiel aktuell aus dem DAX: Die Commerzbank - Aktie) und soliden Blue - Chips, stocksoliden Standardwerten (!!!).
Ein teurer, sehr teurer Fehler in Zeiten sehr volatiler Seitwärtsmärkte mit langjährigen Aufwärtstrend.

Selten soviel Geld verbrannt wie mit dem stupiden Setzen von Stop Loss. Beispiele gefällig ? Coca Cola, BASF, VW .... Allesamt kurzes Abtauchen von ca. 10%, um dann wieder durchzustarten. Nicht nur Verlust, sondern auch der Abschied von Topwerten.

Insofern mein teuerstes Buch.

(Wenn man Aktien besitzt, sollte man auch im Urlaub informiert sein oder eben vorher glattstellen oder in soliden Fonds investiert sein.)
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4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Anleger
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5.0 von 5 Sternen Kauf lohnt!
Verständlich und teilweise lustig schreibt der Autor über die Fehler, die wir rund um's Geld machen. Vieles erinnert an eigenes - falsches - Verhalten. KAUFEN!
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Ein tolles Buch welches auch noch Spaß macht beim lesen. Durch die vielen Geschichten ist es auch sehr lebendig. Sehr empfehlenswert.
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