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Geld in der Antiken Welt
 
 
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Geld in der Antiken Welt [Gebundene Ausgabe]

Christopher Howgego
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Theiss (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806214875
  • ISBN-13: 978-3806214871
  • Größe und/oder Gewicht: 22,5 x 15,2 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.829.811 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Münzen sind eine der wichtigsten Informationsquellen des Althistorikers. Christopher Howgego präsentiert in seinem dicht geschriebenen und gut lesbaren Buch die Ergebnisse der numismatischen Forschung der letzten Jahrzehnte und stellt sie in den großen Kontext der Alten Geschichte. Er demonstriert anschaulich, welche Bedeutung das Münzgeld nicht nur für die antike Wirtschaft, sondern auch für Politik, Kultur, Kunst und Religion hatte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Christopher Howgego ist wissenschaftlicher Leiter der Abteilung für römische Münzen am Ashmolean Museum in Oxford und gleichzeitig Dozent für römische Numismatik an der University of Oxford. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Theiss gibt seit einiger Zeit hervorragende Einführungen in die Altertumswissenschaften heraus, so auch die deutsche Ausgabe einer Einführung in die Numismatik für Studierende und Lehrende der Alten Geschichte. Zentrales Anliegen ist das Herausstreichen der Bedeutung der Numismatik für die Alte Geschichte.

Der Band umfaßt Kapitel zur Geschichte des Münzgeldes, zur Münzprägung, das Münzwesen in den Großreichen inkl. Persien, Münzwesen und Politik, Geldumlauf und Krise des antiken Münzwesens.

Abgerundet wird der Band durch ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis und einen Tafelteil.

Auch wenn das Buch als nicht leicht rezipierbar gilt, ist er dennoch nicht übermäßig schwer verständlich.

Die Anschaffung ist auch Studierenden und Lehrenden anderer Altertumswissenschaften dringend empfohlen.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
(Zitat: Benjamin Franklin)

Christopher Howgego thematisiert in diesem Buch das Geld in der antiken Welt. Zunächst kommt die Geschichte des Münzgeldes zur Sprache, gemeint ist ein aus Metall gefertigtes Geldstück, das sich nach einem Standard richtet und eine bildliche Gestaltung aufweist. Das Buch behandelt die griechische Münzprägung, die sich im Altertum bis nach Indien und Britannien ausweitete. Münzprägung ist eine griechische Erscheinung, wo auch immer die ersten Münzen geschlagen worden sind, (vgl.: S.1).

Man erfährt in der Folge wie das Münzgeld die Gesellschaft veränderte. Klar machen muss man sich in diesem Zusammenhang, dass Geld im Hinblick auf seine verschiedenen Funktionen als Hortung von Reichtum, als Wertmaß, und als Zahlungs- und Tauschmittel definiert wird, (vgl.: S.14) und die Ausbreitung der Münzprägung in einem komplexen Verhältnis zu der wachsenden Bedeutung des Marktaustausches stand. Die Ausbreitung der Münzprägung förderte den Prozess der Güteranhäufung, sowie den sozialen und politischen Umbruch, durch den sie erneut weiteren Antrieb erhielt, (vgl.: S.21).

Aufgeklärt wird man über den Gebrauch des Münzgeldes in Athen und in Rom und über das Prägen von Münzen. Man erfährt, woher das Metall kam und was man unter einer Münzstätte zu verstehen hat, auch wie umfangreich die Emissionen waren und weshalb Münzen überhaupt geprägt wurden.

Ein weiteres Thema im Buch, das ausführlich abgehandelt wird, ist Münzprägung und Imperialismus am Beispiel einstiger Großreiche und man darf sich mit der Schlussfolgerung auseinandersetzen, dass Geldsysteme genau dem Charakter von Großreichen entsprechen. Howgego konfrontiert den Leser hier mit hochinteressanten Fragen.

Münztypen und Politik kommen zur Sprache. Hier geht es um die Formen politischer Repräsentation in Griechenland und Rom und um die Intentionen, die hinter der Auswahl der Münztypen standen. Man erfährt, dass das Wesen und die potentielle Kraft der Ideologie, die auf den Münzen zum Ausdruck kommt, noch klarer werden, wenn man das Vorkommen bestimmter Themen, die sich direkt auf Macht beziehen, verfolge. Deshalb lernt man Ansprüche von Herrschern auf Göttlichkeit, Legitimität und rechtmäßige Nachfolge, Ausdrucksformen des römischen Anspruchs auf Herrschaft und Wohltätigkeitsideologie, die von provinzialen, Eliten ausgebildet wurden, näher kennen, (vgl. 88).

Die Gründe für die Wanderung des Münzgeldes werden auch genannt und auch jene für Geldmanipulationen in der römischen Welt sowie jene für Inflation. Offenbar können die komplexen Beziehungen zwischen Münzverschlechterung, Geldreform und Preissteigerung in der römischen Welt noch immer nicht durchschaut werden, (vgl.: S. 154).

Die Krise des 3. Jahrhunderts wird auf den letzten Seiten des Buches thematisiert und man erfährt, dass die Gründe des Absterbens der städtischen Münzprägung letztlich mit der Umgestaltung der "polis" zu tun haben, (vgl.: S.162)

Das Buch enthält ein ellenlanges Literaturverzeichnis und zum Schluss viele Abbildungen alter Münzen, darunter eine sehr schöne, auf der eine Eule abgebildet ist. Was will uns die Eule sagen? Vielleicht nachstehenden Satz: "Wer der Meinung ist, daß man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist." (Benjamin Franklin)

Empfehlenswert.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auf 160 Textseiten eine sehr fundierte Abhandlung. Dabei werden Bereiche behandelt wie: Geschichte des Münzgeldes, Metallvorkommen, Münzstätten, Münztypen und Politik, Geldumlauf, Krisen der Münzprägung usw.. Howgego legt sich dabei nicht auf ein bestimmtes Erklärungsmodell fest, sondern erörtert die einzelnen Ansätze kontrovers. Freilich ist es nicht möglich, jede Theorie bis ins kleinste Detail zu erläutern. Trotzdem erhält man eine gute und auch verständliche Einführung in den Forschungsstand. Dazu eine recht aktuelle, denn das Buch ist erstmalig 1995 erschienen. Der Schwerpunkt liegt im hellenistischen Raum, da hier die Ursprünge des Münzgeldes zu liegen scheinen. Aber auch dem Römischen Reich sind einige Kapitel gewidmet. Andere Großreiche / Regionen werden hauptsächlich im Zusammenhang mit speziellen Fragestellungen oder im Vergleich mit Griechen und Römern erwähnt.
Im Anhang ein sehr umfangreiches Literaturverzeichnis (allerdings fast ausschließlich englischsprachige Bücher) und 180 s/w Abbildungen.
"Nur" vier Sterne, weil ich kein Freund von Superlativen bin und außerdem noch nicht sooo viele Bücher zu diesem Thema gelesen habe.
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