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Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus [Kindle Edition]

Wolfgang Streeck
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Streeck findet eine Form soziologisch aufgeklärter Krisenerzählung, die es erlaubt, klarer zu sehen, statt angesichts der Komplexität der Welt zu resignieren.«
Süddeutsche Zeitung 17.12.2012

»Man muss Streecks Skepsis nicht teilen, aber sie ist wohlbegründet. Seinem Buch sind viele Leser zu wünschen.«
Steffen Vogel, taz. die tageszeitung 16.03.2013

»Seine soziologische Gesamtanalyse der Krise [ist] durchaus lesenswert, weil sie den inneren Zusammenhang ihrer ökonomischen, politischen und sozialen Aspekte nachdrücklich beleuchtet.«
Martin Huber, WDR 3 "Passagen" 07.05.2013

»Streeck erweist sich mit seiner fulminanten Studie als ein scharfsinniger Kritiker, der weder Fürstenberater für markthörige Politiker noch achselzuckender Beobachter schicksalhaft hinzunehmender Entwicklungen sein will.«
Lutz Wingert, Süddeutsche Zeitung 21.05.2013

»Keine leichte Sommerlektüre, aber ein wichtiger reality check, der deutsche Illusionen überzeugend verhagelt.«
Eva Marlene Hausteiner, Philosophie Magazin Nr. 5/2013, August/September

»Wolfgang Streecks Buch ... beruht auf profunder, in jahrzehntelanger Forschung erworbener politökonomischer Expertise, ist glänzend geschrieben und voller präziser Beobachtungen und Pointen.«
Christoph Deutschmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.09.2013

»Das Buch ist politische Literatur im besten Sinn: Es setzt an den realen Problemen der sozialen Entwicklung an, stellt den historischen Kontext her, verknüpft in sozialwissenschaftlicher Tradition Erkenntnisse der Ökonomie, Politikwissenschaft und Soziologie, skizziert den institutionellen Rahmen für Politik und ist mit dem erfrischenden Mut zu klarem Positionsbezug verfasst.«
Markus Marterbauer, Wirtschaft und Gesellschaft Heft 3/ 2013

»Sein Buch ist eine der bislang besten Analysen dieses Themenkomplexes [der Finanz- und Fiskalkrise]- kompetent und engagiert, scharfsinnig und scharfzüngig.«
Ulrich Teusch, SWR2 07.08.2013

»Die zu Recht viel beachtete Neuerscheinung ... ist in doppeltem Sinn ein Glücksfall: Es zeigt brillant, wie weit man mit einer mit marxistischem Instrumentarium arbeitenden Analyse der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrisen kommt. Dieses Besteck führt Streeck aber nicht primär als Theoretiker, sondern als kenntnisreicher Soziologe und Ökonom.«
Harald Seubert, Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau - SLR 2/2013

Kurzbeschreibung

Die Krise hält uns in Atem und erzeugt zugleich ein diffuses Gefühl der Ratlosigkeit. Auf schier unüberschaubare Problemlagen folgen Maßnahmen, die wie Notoperationen am offenen Herzen der westlichen Welt wirken – durchgeführt ohne Kenntnis der Krankengeschichte. So ernst die Lage ist, so wenig scheinen wir zu verstehen, was genau vor sich geht. Und wie es dazu kommen konnte.

Wolfgang Streeck legt in seiner Frankfurter Adorno-Vorlesung die Wurzeln der gegenwärtigen Finanz-, Fiskal- und Wirtschaftskrise frei, indem er sie als Moment der langen neoliberalen Transformation des Nachkriegskapitalismus beschreibt, die bereits in den 1970er Jahren begann. Im Anschluss an die Krisentheorien der damaligen Zeit analysiert er, wie sich die Spannung zwischen Demokratie und Kapitalismus über vier Jahrzehnte entfaltet hat und welche Konflikte daraus zwischen Staaten, Regierungen, Wählern und Kapitalinteressen resultierten. Schließlich beleuchtet er den Umbau des europäischen Staatensystems vom Steuer- über den Schulden- zum Konsolidierungsstaat und fragt nach den Aussichten für eine Wiederherstellung sozialer und wirtschaftlicher Stabilität.

»Gekaufte Zeit« ist Aufklärung par excellence, denn es zeigt, dass der gegenwärtigen Situation etwas zugrunde liegt, das uns tief beunruhigen sollte: die Transformation des Verhältnisses von Demokratie und Kapitalismus.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, das Zusammenhänge aufzeigt 24. Juli 2013
Von Gerhard
Format:Gebundene Ausgabe
Anhand seiner wissenschaftlichen Herkunft aus der Schule Adorno beurteilt er die Entwicklung in der EU, im Euro und in der Wirtschaft allgemein. Er sieht die Demokratie in Gefahr durch die Verlagerung von Kompetenzen und sog. „Marktmacht“ und warnt vor immer stärkeren Eingriffen in Renten, Sozialprogramme. Belegt durch die tägliche Entwicklung. Viele Tabellen liefern Hintergrund.
Zentralbanken werden zu gigantischen Badbanks mit angeschlossener Notenpresse. Er stellt die Frage, wie lange die Bürger dies hinnehmen.
Seine Lösung liegt in höheren Steuern, mehr Einfluss der Bürger und des Staates und vor allem Rückgabe des Rechtes auf Änderung der Währungsparität nach den Erfordernissen des Staates bis zum Schuldenschnitt zu Gunsten des Staatsvolkes und zu Lasten des Machtvolkes.

Er zeigt die Zusammenhänge zwischen den Amtsträgern bei den Staatsbanken, Goldman, der EZB und bei den Staatsregierungen und EU-Ämtern klar auf. Die EU verlangte niemals von Griechenland die Besteuerung der Reichen mit Wegzugsteuer oder der internationalen Einkünfte und Vermögen. Er fordert die Bürger auf, sich gegen einen undemokratischen europäischen Einheitsstaat zu wehren.

Meine Kritik:

Es wird nicht einbezogen:
• Die Frage, was braucht der Staat, wird nicht gestellt.(Moloch Staat) Die Ausgabenseite greift er nicht auf. Weder in der EU-Organisation, den Nordstaaten aber auch nicht in Griechenland oder der Bürokratie im Allgemeinen. Der Autor geht davon aus, dass die Ausgaben im Wesentlichen die sozial schwachen Bürger betreffen und nur hier „gespart“ werden soll.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor zeigt, wie die Politik seit vielen Jahrzehnten immer wieder mit Geld Zeit kauft, um die Lösung der Probleme, für die man keine Antwort hat, in die Zukunft zu verschieben. Das beste Beispiel ist die derzeitige Euro-Krise. Mit immer neuen Rettungsmilliarden wird versucht, überschuldeten Krisenländern wieder auf einen wirtschaftlichen Wachstumskurs zu bringen. Doch Streek zeigt im Buch, dass diese Strategie zum Scheitern verurteilt ist, weil es der staatlichen und europäischen Wirtschaftsförderung bisher so gut wie nie gelungen ist, die Unterschiede zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Regionen zu verringern.

Doch der Autor macht auch klar, dass diese Form von Krisenmangagement nicht nur weitgehend wirtschaftlich nutzlos ist, sondern sogar die Demokratie in ganz Europa gefährdet. Denn die Souveranität von Staaten wird beschnitten, die Regierungen unterwerfen sich den Finanzmärkten und machen eine Politik gegen die eigene Bevölkerung: entweder in dem sie ihre Bürger zu Zwangssolidarität verpflichten oder indem sie ihnen schmerzhafte soziale Einschnitte abverlangen. Streek ruft daher die Bürger auf, sich gegen einen undemokratischen europäischen Einheitsstaat zu wehren - mit Hilfe der Reste ihrer nationalen Demokratien. Fazit: ein wichtiges Buch zur rechten Zeit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dranbleiben lohnt sich 26. Oktober 2014
Von V. Bracke
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu vielen politisch-ökonomischen Abhandlungen, die entweder vor Polemik triefen oder pseudowissenschaftlich, aber unverständlich daherkommen, habe ich bei Streeck (nach dem etwas abschreckend intellektualisierenden 1. Kapitel) einige Zusammenhänge nachvollziehbar erklärt bekommen.
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz bittere und einleuchtende Erkenntnis 27. März 2013
Von Frank
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Nach der Lektüre dieses Augenöffners habe ich es begriffen: Seit Ende des Weltkrieges ging es im Westen immer nur um den möglichst friedlichen Erhalt des kapitalistischen Systems. Solange bis das Konkurrenzsystem besiegt war.

Der Friede wurde anfangs durch reale Beteiligung der Lohnabhängigen an Produktivitätsfortschritten und Gewinnsteigerungen erzielt. Weil sie nicht wussten, wie gut es ihnen dabei ging, schlugen die Gewerkschaften mit immer höheren Forderungen und Streiks über die Stränge. Das Kapital trat auf die Bremse.

Fortan musste der Staat uns Arbeiter und Angestellte glauben machen, dass wir beteiligt werden: Zuerst durch Inflation, die unsere in Lohnabschlüssen erzielte Kaufkraft wieder aufzehrte. Dann kamen Reagan und Thatcher und traten auf die Inflationsbremse, in dem sie ihre Leitzinsen erhöhten. Investitionen wurden gebremst, Arbeitsplätze gingen verloren. Wir zahlten die Zeche. Die deutsche Wirtschaft suchte einen Weg, von der heimischen Nachfrage und Lohnentwicklung unabhängig zu werden: Sie setzte auf Exporte. Eine Rhetorik, der sogar SPD und einige Gewerkschaften bis heute folgen.

Der Staat sprang ein: Er finanzierte die ausgedörrten Sozialkassen auf Pump. Reagan und Thatcher, später auch Kohl wurden die Schuldenkönige der westlichen Welt. Bis auch das nicht mehr weiter ging.

Der letzte Weg für die Politik war: Nicht mehr den Staat, sondern die Bedürftigen selbst in Kreditaufnahme zu treiben. Der "Subprime" wurde durch Deregulierung ermöglicht. Die finanziell Schwachen sollten nicht merken, dass es mit ihrem Wohlstand seit Jahrzehnten abwärts ging, der Kredit wirkte als Betäubung. Bis auch das crashte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Kapitalismus versus Demokratie
Es ist ein Verdienst des Autors, viele auf den ersten Blick unübersichtliche und unzusammenhängende Ereignisse in einen größeren Zusammenhang zu stellen und... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Robert Wentz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wissenschaftlich toll, leider kaum lesbar
Ich habe es mir als Kindle-Book gekauft und nach knapp 30% aufgegeben. Es gibt kaum Sätze, die auf einer Kindle-Seite anfangen und auch wieder aufhören. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Michael Mustermann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gefällt mir sehr
wegen der Einblicke in die komplexen Prozesse. Hilfreich für Politiker und Steuerzahler und alle die diese Problematik verstehen wollen. JA
Vor 18 Monaten von Rosa Maria Andersch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verriß des EURO
Streeck liefert eine eigenwillige und spannend zu lesender Interpretation der EURO-Krise aus der Sicht eines von der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer,... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Roland Springer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Schwer nach zu vollziehen, daß es »Gekaufte Zeit« bis zur...
»Ich möchte im Folgenden eine historische Narration der kapitalistischen Entwicklung seit den 1970er Jahren vorschlagen, die eine Verbindung herstellt zwischen dem, was ich... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Rumpelstilzchen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Einer der interessantesten Beiträge zur aktuellen Diskussion über die Finanzkrise. Sehr erhellende Darstellung der Ursachen und Folgen seit dem Ende der Nachkriegszeit.
Vor 23 Monaten von Axel Baumann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut geschossen, nur etwas zu kurz
Bei dem Buch handelt es sich um sehr gelungene Analyse der letzten Jahrzehnte Gesellschaftsentwicklung, mit einem Blick in die nahe Zukunft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2013 von Volkmar Weiss
5.0 von 5 Sternen Sehr verständlich
Wer sich für Kriesen innerhalb der Europäischen Union und die Finanzpolitische Entwichklung interissiert, dem kann ich diese Buch sehr empfehlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2013 von Peter Knaup
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