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Gejagt von der Polenmafia. Die Geschichte der Aneta M Gebundene Ausgabe


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • ISBN-10: 3821855894
  • ISBN-13: 978-3821855899
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.671.759 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jürgen Roth, 1945 Frankfurt am Main geboren, mittlere Reife, Ausbildung als Speditionskaufmann, Direktionsassisten. Soweit der eine Teil.
Gleichzeitig war ich in frühen Jahren politisch aktiv. Anfangs in der Jungen Union. Grund war das mein Onkel Helmut Link, der in der Frankfurter CDU für die damals starken sozialen Arbeitnehmerflügel in der Stadtverordnetenversammlung sass. Dann wurde ich Vorsitzender der Jungen Europäische Föderalisten in Frankfurt.

Gleichzeitig begann ich zu schreiben. Heute würde ich sagen philosophische Sinnlosigkeit. Aber irgendwann ging es um die zentrale Frage, ob ich eine kaufmännische Laufbahn betrete, oder ob ich vom Schreiben leben kann. Deshalb entschied ich mich in ein damals kleines türkisches Dorf zu gehen, nach Bodrum.

Dort lebte ich, mit meiner damaligen Lebensgefährtin (die ich später heiratete), fast ein Jahr als einer der wenigen Ausländer. Ich begann zu schreiben, insbesondere für Tageszeitungen und wurde zudem von einem Verleger aus Köln finanziell unterstützt. Zur damaligen Zeit gab es große Studentenunruhen und Arbeiteraufstände, die schließlich zu einem der vielen Militärputsche führten. In Bodrum lernten wir ein Ehepaar aus den USA kennen, die für das US-Peace-Corps tätig waren. Die Freunde vom Peace-Corps machten mich irgendwann einmal auf ein Buch von Michel Harrington, Das andere Amerika, aufmerksam. Es war das erste Buch über Armut in den USA. Als ich dann wieder nach Deutschland zurückging und hoffte vom Schreiben leben zu können, untersuchte ich das gleiche Thema, Armut, bezogen auf Deutschland. Und schrieb dann darüber meine ersten Büche wie Armut in der Bundesrepublik.

Da ich mich in der Türkei ja einigermaßen gut auskannte, die Sprache leidlich sprach, beschäftigte ich mich als nächstes mit den Kurden in der Türkei und den türkischen Rechtsradikalen, den Grauen Wölfen. Auch darüber veröffentlichte ich verschiedene Bücher und Fernsehdokumentationen und arbeitete insbesondere für die IG-Metall-Zeitung Metall. 1981 erging gegen mich und den türkischen Kollegen Kamil Taylan, aufgrund eines Buches über die Kurden in der Türkei (Türkei - Republik unter Wölfen), ein Haftbefehl. Ende 1976 war ich bereits im Auftrag von Amnesty International in Ostanatolien, wurde dort verhaftet als ich mich mit gefolterten Oppositionellen traf, und wurde nach Deutschland abgeschoben. Am Flughafen Istanbul bat ich die Soldaten inständig, dass ich mir wenigstens das Brettspiel Tavla kaufen durfte. In ihrer Begleitung kaufte ich mir eins, und spielte sofort gegen sie. Zeit hatten wir ja. Und ich gewann die Spiele. Sie waren nicht besonders entzückt.

Ich konnte also ab 1981 nicht mehr in die Türkei. Fast zur gleichen Zeit fand das Papstattentat. Ich kannte den Attentäter Mehmet Ali Agca und seine Komplizen im Zusammenhang mit den Grauen Wölfen und der rechtsradikalen MHP. Deshalb beschäftigte ich mich intensiv mit den Hintergründen des Papstattentates. Und das war nun der Beginn meiner intensiven publizistischen Tätigkeit mit der Mafia, mit Korruption, Waffenhandel und dem ganzen Schmutz in der Gesellschaft. Denn der Papstattentäter war eng mit Mafiosi aus Bulgarien, Politikern aus Italien und der Türkei verbunden.

Seitdem sind meine thematischen Schwerpunkte: politische Korruption und internationale wie nationale organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität, insbesondere im Hinblick auf Italien und Osteuropa, wobei die Ex-UdSSR eine besondere Rolle spielt.

Filmdokumentationen, u.a.:

1. Die grauen Wölfe kommen, ARD-WDR, 1982

2. Mafia und Co. Der Drogen- und Waffenschmuggel in Europa, SFB-ARD 9.12.84

3. Der Tote im Rhein. Auslandsreporter, 20.6.84 WDR

4. Asylanten-Reportage aus einem Sammellager, ZDF 1984

5. Countdown zum Putsch, WDR 1986

6. Auslandsreporter: Es war einmal ein Kaiserreich, WDR, 1987

7. Operation Ernte, Vorbereitungen eines Putsches in der Zentralafrikanischen Republik, ARD-WDR 16.4.87

8. Die Söldnerinsel.. Legionäre erobern die Comoren, SDR/ARD 1988

9. Hochexplosiv, Waffenhändler packen aus 7.1.88 ZDF

10. Tod in Deutschland-Schauplatz Wald-Kraiburg, WDR April 1989

11. Der Mann aus Damaskus. Monzer Al Kassar, Dienstag, 16.10.90 ZDF

12. Im Reich des Bösen- Die Moon-Sekte, ZDF August. 1991

13. Heiße Ware für Frankfurt-Verbrechersyndikate in Deutschland, ZDF 29.1. 92

14. Die Organräuber, 13.11.92 ZDF



Bücher u.a.:
1971 Armut in der Bundesrepublik

1973 Partner Türkei - oder Foltern für die Freiheit des Westens

1973 Heimkinder
1975 Zum Beispiel Frankfurt - Die Zerstörung einer Stadt
1976 Kinder erziehen Eltern - Eltern erziehen Kinder

1977 Aufstand im wilden Kurdistan
1978 Geografie der Unterdrückten- die Kurden
1979 Armut in Deutschland - Es ist halt so
1980 Türkei- Republik unter Wölfen
1984 Zeitbombe Armut

1992 Die Verbrecherholding - das Vereinte Europa im Griff der Mafia
1995 Der Sumpf - Korruption in Deutschland
1997 Absturz - vom Ende unseres Wohlstands
1998 Die Roten Bosse - Russische Tycoone erobern Europa

2001 Netzwerke des Terrors
2003 Die Gangster aus dem Osten
2004 Ermitteln verboten - Warum die Polizei den Kampf gegen die Kriminalität aufgegeben hat
2006 Der Deutschland-Clan
2009 Mafialand Deutschland
2010 Gangsterwirtschaft - wie die organisierte Kriminalität Deutschland aufkauft


1981 Deutscher Jugendbuchpreis- Auswahlliste
1985 Medienpreis-Fernsehpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege für den besten Beitrag zu einem sozialen Thema


Produktbeschreibungen

Gejagt von der Polenmafia. Die Geschichte der Aneta M Gebundenen Ausgabe

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bella Hund am 26. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Die Hauptfigur taumelt äußerst naiv und immer wieder höchst "versehentlich" von einer kriminellen "Struktur" zur nächsten. Man fragt sich während der Lektüre ernsthaft, ob es wirklich möglich ist, so unbedarft in die Fänge des organisierten Verbrechens zu geraten. Das junge Mädchen verleugnet vor sich selbst, dass es ganz genau weiß, in welchen Kreisen es sich bewegt und dass seine Freunde und Bekannten "nur" Kriminelle sind. Es wirkt ausgesprochen unglaubwürdig, dass sie völlig uneigennützig und aus rein wissenschaftlicher Neugier für eine Studie bei verschiedenen Aktionen der Mafia mitgearbeitet hat. Das Buch vermittelt nicht durchweg Autenzität und kann bestenfalls leidlich unterhalten.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Fricke am 23. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ich muß wirklich sagen, dieses Buch liest sich wie ein spannender Krimi. Doch es ist die Realität, die uns merken lässt, wie gefährlich diese Frau lebte. Schockierende und packende Lebensbeichte. Für jeden Mafia-Fan ein Erlebnis.
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