Ein kleines Büchlein, das es in sich hat. Ramana Maharshi's approach ist in allen Aussagen präsent. Das Büchlein ist für den fragenden Verstand gemacht. Aber der Trick an der Sache: je mehr - ich verallgemeinere - man liest, desto deutlicher wird das Gefühl für das, worum es geht: um diese nicht urteilende, sich-nicht-identifizierende Gegenwart von etwas, das am ehesten über eine Art von Fühlen oder Spüren erfahrbar ist. Das ist aber kein sinnliches Spüren, sondern ein erfahrendes Spüren. Das lässt sich mit dem Verstand zwar nicht erfassen, aber es ist, als würde durch die Worte Ramanas sich alles über die Grenzen des Verstandes hinausbewegen. Allerdings kann es passieren, dass das mentale Geplapper und die emotionalen Bewegungen erst mal stärker werden und um die gewohnte Vorherrschaft ringen. Achtung: nicht kirre machen lassen!