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Geisterstätten: Vergessene Orte in Berlin und Umgebung Broschiert – Oktober 2010


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Produktinformation

  • Broschiert: 96 Seiten
  • Verlag: Jaron; Auflage: 1 (Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897736381
  • ISBN-13: 978-3897736382
  • Größe und/oder Gewicht: 16,6 x 1 x 24,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.977 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lucipher am 15. Januar 2012
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch Geisterstätten wartet mit schönem Bildmaterial, auserwählten Städten und interessanter Hintergrundinformation auf. Was ich schade finde, ist, dass es sehr wenige Stätten sind, wo es weitaus mehr in Berlin gäbe (z.B. die irakische Botschaft), auch wenn der Autor keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Schön wäre gewesen, wenn es Hinweise gegeben hätte, wie man dahin kommt oder ob man den Ort am Tag des offenen Denkmals besichtigen kann. was mich jedoch wirklich ärgert, ist, dass Dinge aufgelistet sind, die längst, also Jahre vor Erscheinen des Buches, abgerissen wurden. Das sollte man zumindest anmerken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Raach VINE-PRODUKTTESTER am 7. Dezember 2012
Format: Broschiert
Gerne hätte man noch mehr Entdeckungen dieser Art in einem Buch zusammengetragen gesehen. In "Geisterstätten" werden 14 verlassene Orte in Berlin und Umgebung mit herausragenden Fotos und knappen Informationen zur Geschichte und des gegenwärtigen Zustands porträtiert. Diese Orte liegen abseits bekannter Touristenattraktionen: Orte, die einst von Bedeutung waren, heute jedoch längst vergessen sind. Wo früher Menschen wohnten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten, herrschen heute Ruhe und Verfall. Unter den beschriebenen verfallenden Gebäuden in und um Berlin hat der Journalist Arno Specht die ehemalige Kaserne Krampnitz, ein verlassenes Ballhaus in Grünau, die Beelitzer Heilstätten mit ihrem morbiden Charme und den verwilderten Spreepark in Plänterwald ausgewählt, auch die Eisfabrik und die ehemalige Schultheiß/Bärenquell-Brauerei in Berlin sind dabei. Gerade in der Umgebung von Berlin hätten noch zahlreiche weitere interessante Orte dieser Art beschrieben werden können. Man denke nur an die ehemaligen Flugplätze in Rangsdorf und Sperenberg, an Industrieruinen in Eberswalde. Aber ein Anfang ist gemacht und das ist ein großes Verdienst dieser Neuerscheinung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Lier am 23. April 2014
Format: Broschiert
Als ich das Buch vor ein paar Jahren zufällig im Buchhandel gesehen hatte, habe ich es mir blind und ohne durchblättern gekauft und bereue es bis heute nicht. Ich wünsche mir mehr von diesen Büchern, die von längst vergangenen Orten und Zeiten erzählen. Dank Arno Specht gibt es dieses Werk, dass 14 spannende Orte in und um Berlin thematisiert und Lust auf mehr macht.

Ich lese dieses Buch gerne und kann es nur weiterempfehlen. Egal ob jung oder alt. Hier steckt Geschichte zum erforschen drinnen, obwohl der Autor mit Absicht die Adressen nie verrät und dieses Buch auch nicht als Reiseführer gemacht bzw. geschrieben hat.
Viel mehr macht es denen Lust auf mehr, die sich mit der Thematik "Urbex" und "Verlassene Orte" beschäftigen und selber schon mal an den Orten waren, sowie ich teilweise.

Der Verfall und diese unbeschreibliche Schönheit dieser Orte lässt den Leser kurz in eine längst vergangene Zeit zurückkehren und regt an sich damit zu beschäftigen, wie es dort einmal war.
Zum Beispiel im Spreepark im Plänterwald in Berlin-Treptow/Köpenick, indem ich als Kind öfters war und mich noch ganz gut an die belebte Zeit erinnere. Ein Freizeitpark mitten in Berlin, dass heute soviel Geschichte erzählt und durch den Verfall, der traurigen Vorfälle und der spannenden Kulisse immer noch viele Menschen in den Bann zieht. Egal ob Fotograf oder den längst vergangenen Kindertagen... dieser Ort und den 13 Anderen hat Arno Specht mit viel liebe zum Detail, ein schönes und spannendes Buch gewidmet, dass ich nur wärmstens empfehlen kann.
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Von Christin am 2. Dezember 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Schönes Buch. KönnteN noch mehr Gesterstätten beschrieben sein aber trotzdem sehr gut. Sehr gute Fotos. Hoffe es gibt bald eine Fortsetzung.
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25 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alfred Thiele am 18. Februar 2011
Format: Broschiert
In seinem neuen Bildband Geisterstätten" führt der Aldinger Journalist Arno Specht seine Leser zu längst vergessenen, angesichts der morbiden Schönheit des Verfalls" aber um so faszinierenderen Orten und Schauplätzen in Berlin und Umgebung.

Von Alfred Thiele

In seinem Chanson Miramare" besingt der Poet und Liedermacher André Heller 1985 die Welt von Gestern. Eine Welt, die längst untergegangen, die aber in prachtvollen Bauwerken und Schauplätzen in der Phantasie und in den Träumen verklärt wieder auflebt. André Heller, der poetische Melancholiker, gesteht schließlich in sinnierender Selbsterkenntnis: Im Schau'n in eine alte Welt vergaß ich auf den Tod..." Worte, die Arno Specht - als Journalist eigentlich mehr Realist denn nostalgischer Träumer - sehr berührt haben, kommen darin doch Gegenwart, Vergangenheit, Sehnsucht und Illusion zum Ausdruck. Und er kann Hellers Gefühle sehr gut mitempfinden nachdem er sich in den zurückliegenden Jahren selbst intensiv mit alten Welten - er nennt sie Geisterstätten" - auseinandergesetzt hat. Nicht in Liedern und Versen, sondern bei ausgedehnten Entdeckungs-Wanderungen auf abseits gelegenen Pfaden in und rund um Berlin. Mit der Kamera hat er jene faszinierenden und manchmal surreal-bizarren Orte aufgesucht, an die sich nur noch ganz Wenige erinnern. Stätten die bei den Alten fast vergessen sind und von denen die Jungen überhaupt nichts mehr wissen. All diese verfallenden Gebäude und Schauplätze hat er in Bildern festgehalten, er hat aufwändig recherchiert, um möglichst viel über Geschichte und Geschichten dieser Orte zu erfahren und festhalten zu können.
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