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Geisterstädte
 
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Geisterstädte [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Berthold Steinhilber , Mario Kaiser , Hans-Michael Koetzle , Wim Wenders , Michael Koetzle
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mitte des 19. Jahrhunderts ließ der Gold- und Silberrausch der Siedler und Abenteurer die Städte des amerikanischen Westens quasi täglich explodieren. Mit den Hoffnungen auf schnellen Reichtum verschwanden auch die Schürfer wieder, fast ebenso plötzlich, wie sie gekommen waren. Zurück blieben ihre hölzern schiefen Häuser, Autos und Alltagsdinge. Tatsächlich stehen die Mühle-Spiele, verrosteten Bügeleisen, zerfledderten Schulbücher, Roulette-Jetons und staubigen Flaschen in Geisterstädte so auf den Tischen und Anrichten der Spielhöllen, Schulräume, Bars und Wohnhäuser, als hätten die Bewohner von Bodie (Kalifornien), Gold Point (Nevada) oder St. Elmo (Colorado) sie nur kurz zurückgelassen. Oder als kämen jede Nacht Punkt zwölf die Geister der Bergarbeiter, Barmädchen oder Hoteliers zurück, um sich wieder in Vergnügungen und Arbeit zu ergehen.

Dies alles hat der Fotograf Bertold Steinhilber in herrlich ausgeleuchteten Nachtaufnahmen zu einer Kulisse erstorbener Hoffnungen und Träume inszeniert. Und der deutsche Spezialist für die unendliche Weite Amerikas, der Regisseur Wim Wenders, hat einen klugen Essay dazu verfasst. So ist Geisterstädte ein gespenstisch eindrucksvolles Buch geworden, auf dessen Bildern zwar nicht die ausgetrockneten Büsche durch die ausgestorbenen Staubwege treiben wie im Westernfilm, wohl aber eine gruselig-surreale Atmosphäre über jedes der großartigen Fotos weht. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Der große Goldrausch lockte Mitte des 19. Jahrhunderts Tausende von Abenteurern in den Westen der USA. Schürfercamps und Goldgräberstädte schossen in der Umgebung der Minen wie Pilze aus dem Boden – und verschwanden beinahe ebenso schnell wieder. Heute lassen die verfallenen Häuser, rostigen Autowracks und verwaiste Schächte der Geisterstädte die Herzen jedes abenteuerlustigen Reisenden höher schlagen. Sie sind die gespenstischen Relikte eines kurzen amerikanischen Traums. Fasziniert von den legendären Schauplätzen des Wilden Westens hat der Fotograf Berthold Steinhilber einige der verlassenen Goldgräberstädte besucht. Während der Abenddämmerung und der Nacht hat er die Relikte des Goldrauschs effektvoll abgelichtet. Im Spiel mit dem Licht und dem geheimnisvollen Blau des Himmels gelangen ihm kunstvolle Fotografien, aus denen jene unheimliche und rätselhafte Atmosphäre spricht, die den verwaisten Orten heute eigen ist. Aufnahmen von verstaubten Spieltischen, morschen Geschäftsfassaden oder verblichenen Steckbriefen erzählen Geschichten vom einstigen Leben in den berüchtigten Städten. ob das verrufene Bodie, in dem Schießereien und Glücksspiel an der Tagesordnung waren, oder die Stadt Rhyolite, deren Existenz dem Whiskeyrausch ihres Gründervaters zu verdanken ist – Steinhilber lässt mit informativen Texten und atemberaubenden Bildern, die der Fotokritiker Michael Koetzle in seinem Nachwort kommentiert, die Vergangenheit lebendig werden. Wie man! heute in einer Geisterstadt lebt, beschreibt der Journalist Mario Kaiser, ein Abenteurer der modernen Zeit, der die verlassenen Orte auf einer aufregenden Reise kennen lernte.

Über den Autor

Berthold Steinhilber wurde 2001 mit dem BFF-Förderpreis ausgezeichnet. Seine Fotos erscheinen u.a. in Geo.Mario Kaiser, geboren 1970, lebt und arbeitet seit sieben Jahren in den USA. Regelmäßig Veröffentlichungen für deutsche Zeitungen und Zeitschriften, u. a. DIE ZEIT, GEO und die "Frankfurter Rundschau".Hans-Michael Koetzle, Jahrgang 1935, lebt als freier Publizist, Fachjournalist und Ausstellungskurator in München. Er ist Chefredakteur der international prämierten Zeitschrift Leica-World sowie regelmäßiger Mitarbeiter u. a. bei European Photography und Photo Technik International. Bekannt ist er durch seine vielen Bücher und Artikel zur Ästhetik und Geschichte der Fotografie und pflegt Kontakte zu den großen Fotografen und Agenturen im In- und Ausland.
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