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Die Geisterseher. Ein unheimlicher Roman im klassischen Weimar.
 
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Die Geisterseher. Ein unheimlicher Roman im klassischen Weimar. [Taschenbuch]

Kai Meyer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 17. Dezember 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 470 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 3., Aufl. (17. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404148428
  • ISBN-13: 978-3404148424
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 460.060 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kai Meyer
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ganz wörtlich darf man die in diesem historischen Krimi geschilderten Vorgänge nicht nehmen, obwohl überwiegend historisch verbürgtes Personal auftritt: Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und seine Frau Charlotte, die Brüder Grimm, E.T.A. Hoffmann und andere. Sie alle sind Opfer und Agenten einer weitreichenden Intrige, die sich mit unbeirrbarer Präzision zu entwickeln scheint.

Ein Manuskript steht im Mittelpunkt dieses Romans, der im Jahre 1805 spielt: die Fortsetzung von Schillers Romanfragment Der Geisterseher. Meyer läßt Wilhelm Grimm als Erzähler beschreiben, wie der schwer erkrankte Schiller den beiden Brüdern, die ihr Idol besuchen, das Manuskript übergibt mit der Bitte, es Goethe auszuhändigen. Doch die Brüder werden überfallen und eine lange Kette von Verwicklungen schließt sich an, in der auch eine ägyptische Loge und andere Geheimbünde bedeutsam werden und in der Goethe unter Mordverdacht gerät.

Meyers unheimlicher Roman im klassischen Weimar ist ein rasend spannendes, wenn auch nicht immer elegant geschriebenes Buch, das zusätzlichen Reiz durch seine Anspielungen auf Werke wie eben Schillers Geisterseher (mit dem es atmosphärisch einiges gemeinsam hat) oder Hoffmanns Sandmann gewinnt. Dennoch ist der Roman kein akademischer Text, sondern eine packende Schauererzählung, in der sich die Ereignisse überschlagen, so daß der Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. --Jan-Arne Sohns -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Unruhige Zeiten im ehrwürdigen Weimar von 1805. Erst bricht ein Schauspieler tot zusammen, als Goethe seinen "Faust" aufführt, dann liegt Schiller sterbenskrank danieder. Und mitten in der Szenerie die Brüder Grimm, die den beiden Dichterfürsten ihre Aufwartung machen wollen – und statt dessen in ein finsteres Komplott um ein geheimnisvolles Manuskript geraten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wir befinden uns im Weimar des Jahres 1805. Die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm, beide noch Jus-Studenten, besuchen den von ihnen verehrten Dichterfürsten Goethe. Dieser schickt sie mit einer Arznei zu seinem todkranken Freund Schiller, welcher ihnen ein versiegeltes Manuskript übergibt, offenbar sein letztes Werk, und ihnen aufträgt, dieses Goethe zu übergeben. Doch während des Rückwegs wird ihnen dieses Manuskript von einer geheimnisvollen Gestalt geraubt. Damit beginnt eine Kette mysteriöser Vorfälle, welche den/die Leser/in zusammen mit Wilhelm Grimm, aus dessen Perspektive der Roman geschrieben ist, von Weimar zunächst nach Warschau und dann weiter ins Polen und Preußen des neunzehnten Jahrhunderts führt, wobei er/sie Bekanntschaft mit einer Reihe von mehr oder weniger bekannten historischen Persönlichkeiten schließt. Die Handlung wird zunehmend komplexer, und am Schluß finden wir uns in eine Verschwörung verstrickt, in der mysteriöse Geheimbünde, preußische Adelige, berühmte Dichter und geheimnisvolle Alchemisten, um nur einige zu nennen, gleichermaßen verstrickt sind.

"Die Geisterseher" ist der erste Roman von Kai Meyer, den ich gelesen habe und es wird wohl nicht der letzte sein. Nach der Lektüre von Kai Meyers Buch muß ich einmal mehr deutlich den Mangel an Auswahl (oder zumindest den Mangel an Präsenz in den Buchläden) deutschsprachiger Autoren aus dem Bereich der "Phantastischen Literatur" (mein eigener Name für die Genres SF, Phantasik, Horror u.ä.) bemängeln, vor allem, da mit diesem Buch (wieder einmal) klar wird, daß diese ihren anglikanischen Kollegen an Qualität und Ideenreichtum in nichts nachstehen.

Den besonderen Reiz dieses "unheimlichen Romans" (lt. Cover) machte für mich das Auftreten diverser historischer Personen aus, wobei der Autor durchaus Wert auf ein gewisses Maß an Authentizität legt, fast alle Personen des Romans haben wirklich zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort gelebt und waren auch teilweise miteinander bekannt (für mehr Hintergrund-Infos: Petra Seidel, Kay Meyers "Die Geisterseher"). Darüber hinaus ist das Buch beinahe von der ersten Seite an spannend zu lesen und die Handlung gewinnt zunehmend an Komplexität, ohne so verwirrend zu werden, daß man sich kaum mehr auskennt. Doch trotzdem ist diese rasante Handlung ein Punkt, den ich etwas kritisieren möchte: Wäre "Die Geisterseher" ein Film, so dürfte man (vor allem im letzten Drittel) wohl kaum blinzeln, um nichts zu versäumen, die Ereignisse überschlagen sich und beinahe jede Seite passiert irgend etwas Dramatisches. Hier wäre vielleicht ein bißchen weniger mehr gewesen, der Autor brennt ein derartiges Ideenfeuerwerk ab, daß der/die Leser/in beinahe aufpassen muß sich nicht zu verbrennen. Dadurch verliert das eigentliche Finale meiner Meinung nach etwas von dem ihm wohl zugedachten Gewicht, wenn in den hinteren Kapiteln die Leute wie die Fliegen dahingemeuchelt werden, ist es schwer, zum Schluß noch eins draufzusetzen.

Insgesamt kann ich "Die Geisterseher" jedoch nur empfehlen, wer spannende, jedoch trotzdem niveauvolle Unterhaltung sucht, liegt mit diesem Roman sicher richtig. Ein Extralob auch an den Rütten & Loening-Verlag für die geschmackvolle und originelle Ausstattung des Buches!

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Schiller ist tot, Goethe benimmt sich irgendwie seltsam und die Brüder Grimm haben ein Problem. Was sich nach einer kruden Mischung anhört, entpuppt sich schnell als einer der unterhaltsamsten deutschen Romane der letzten Zeit. Noch ein Roman, der in Weimar spielt - ja, in der Tat. Aber keiner, der einfach nur auf der Goethe-Welle schwimmt. Hat man das Buch erst einmal in die Hand genommen, legt man es nicht mehr so schnell weg. Und glaubt zwischendurch beinahe schon, dass sich alles so zugetragen haben könnte ... Kai Meyer schafft es in einer unnachahmlichen Art, die Größen der deutschen Literatur in einen Fantasy-Krimi zu verwickeln und die Klischees von Gut und Böse umzudrehen. Ist Goethe denn tatsächlich ein Mörder? Die Brüder Grimm naive Jünglinge? Schiller das unschuldige Opfer ein weitreichenden Veschwörung? Und was hat der Okkultismus mit alledem zu tun? Das Buch hat sprachlich kleinere Schwächen, das muss man zugeben. Es ist keine "hohe" Literatur - aber es wird seinen Hauptfiguren trotzdem gerecht und eignet sich bestens als Urlaubsleküre. Aber vorsicht: Viel mehr sollte man für diesen Urlaub nicht einplanen, denn Lesepausen sind kaum drin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht schlecht 10. März 2006
Format:Taschenbuch
Gesamteindruck:
Das Buch ist insgesamt gesehen, spannend und gut geschrieben, wenn auch manche Stellen unnötig ausgeweitet werden.

Hauptfigur:
Wilhelm Grimm ist ein überzeugender Protagonist, der an der historischen Figur gut angelehnt wurde.

Kritikpunkt:
Der Schluss und die Auflösung lassen zu wünschen übrig.
Die Heranziehung der Geheimbünde als ultimative Lösung erscheint doch wenig glaubwürdig und steht dem restlichen Buch um einiges nach.

Sprache & Aufbau:
Im Gegensatz zu vielen Mitrezesenten finde ich die Sprache durchaus gelungen, der Aufbau der Geschichte überzeugt bis zum Eintreten der Geheimbünde ebenfalls.

Fazit:
Ein durchaus empfehlenswertes Buch, das Lust auf Schillers "Original" macht.
4 Sterne von 5

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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr schön!
Gleich zu Beginn muss ich den Untertitel dieses Romans korrigieren. Es handelt sich mitnichten um einen in Weimar spielenden Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Gabi veröffentlicht
Spannender Krimi erinnert an die Schauerromane des 19.Jahrhunderts
Die "Geisterseher" von Kai Meyer ist ein spannender, fiktiver Krimi. Man darf die historischen Zusammenhänge nicht allzu genau nehmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2009 von Maggie
Grusel mit Grimms
Schauplatz ist Weimar 1805, in den Hauptrollen treten auf: die Gebrüder Grimm, Goethe, Schiller, E.T.A. Hoffmann und weitere historisch belegte Persönlichkeiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2009 von Valentine
Goehte ermordert Schiller. Gebrüder Grimm ermitteln!
Das geht doch nicht, will man meinen. Genauso gut könnte Richard Wagner den armen Mozart ermordet haben und Thomas Mann ermittelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von Michael Strauch
Gelungen !
Selten habe ich einen Autor kennen und lieben gelernt,der historsche und auch literaturhistorische Aspekte in seinen Romanen verarbeitet, ohne mich dabei entweder zu langweilen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2009 von Knuddelschnuff
Fiktion oder doch Vergangenheit?
Das Buch "Die Geisterseher" ist etwas ganz besonderes.
Die Geschichte über ein Manuskript Schillers mit der Rezeptur für den Stein der Weisen ist zwar sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2008 von Sushi
Als Reisebegleiter geeignet
Der große Dichter Friedrich Schiller stirbt in Weimar qualvoll, kurz nachdem er seinen letzten Besuchern, einem Brüderpaar, ein versiegeltes Manuskript übergeben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2007 von Stefan Wogawa
Buchinhalt fast so gut wie die Optik des Einbands
Kai Meyer's "Die Geisterseher" ist mir in der Buchhandlung vor allem wegen der Optik des Einbands aufgefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2006 von iwaniwanowitschgoratschin
Unrealistisch und unglaubwürdig!
Ich fand dieses Buch nicht so spannend, wie es angepriesen wurde. Dabei hörte es sich sehr vielversprechend an, da die Protagonisten wohl jedem bekannt sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2006 von Doris K.
Hanebüchen!
Hanebüchener Unfug! So ein schwaches Buch habe ich lange nicht mehr gelesen, ehrlich! Goethe hat Schiller vergiftet, der eine Tochter mit der Tochter der Gräfin Cosel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2004 von utaliana
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