Pressestimmen
»Geisterbahnhöfe« ist ein wunderbares Geschichtsbuch, das die Zeit des Faschismus und des Kalten Krieges am Beispiel des Treibens auf den U-Bahnhöfen beschreibt. (taz)
Ein Kompendium, das seinesgleichen kaum findet. Eine einzigartige Darstellung von Wirklichkeit, die Vergangenheit aus beiden Richtungen erlebbar macht. (tip)
Dank Knoblochs hintergründiger Sprache ist »Geisterbahnhöfe« kein technisches Sachbuch, sondern eine literarische Reise ins unterirdische Berlin. (Berliner Zeitung)
Ein Kompendium, das seinesgleichen kaum findet. Eine einzigartige Darstellung von Wirklichkeit, die Vergangenheit aus beiden Richtungen erlebbar macht. (tip)
Dank Knoblochs hintergründiger Sprache ist »Geisterbahnhöfe« kein technisches Sachbuch, sondern eine literarische Reise ins unterirdische Berlin. (Berliner Zeitung)
Kurzbeschreibung
Anfang 1992 erschien die erste Auflage dieses Untergrund-Klassikers zum geteilten Berlin. In der kurzen Übergangsphase 1990, als oben die Mauer schon offen war, aber unten auf den gesperrten Bahnhöfen der Westlinien unter Ostberlin noch die Grenzsoldaten ihren Dienst erfüllen mussten, sind historisch einmalige Aufnahmen von Michael Richter entstanden, zu denen der Berlin-Flaneur Heinz Knobloch einprägsame Texte lieferte. Ergänzt wurden diese durch aufschlussreiche Interviews mit Zeitzeugen von Thomas Wenzel. Nach fünf erfolgreichen Auflagen in der alten Ausstattung liegt nun eine erweiterte Neuauflage vor, für die Michael Richter noch einmal an die historischen Stätten zurückgekehrt ist und mit gleicher Optik die heutige Situation eingefangen hat. Auf diese Weise sind überraschende Vergleiche von damals und heute möglich, wird die ganze Absurdität der gespaltenen Stadt optisch noch einmal sinnfällig. (Dieser Band ist mit über 100 Abbildungen versehen.)
Autorenporträt
Heinz Knobloch, geboren 1926 in Dresden, lebt heute in Berlin-Pankow. Nach seiner Desertion als 18-jähriger in Frankreich und mehrjähriger Gefangenschaft in den USA und Schottland kehrte er 1948 nach Berlin zurück; seither Wohnsitz in Ost-Berlin, wo er zunächst in einer Bildagentur, dann bei einer Tageszeitung und ab ihrer Gründung 1953 bis 1991 bei der "Wochenpost" arbeitete. Zahlreiche Veröffentlichung, u.a. "Herr Moses in Berlin", Liebste Mathilde", " Der beherzte Reviervorsteher".Dr. Michael Richter promovierte am Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung, Abteilung für Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und arbeitete während dieser Zeit bei der Freiburg Wirtschaft und Touristik GmbH & Co.KG sowie bei der Wirtschaftsregion Freiburg e.V.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.