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Geister der gelben Blätter [Gebundene Ausgabe]

M. G. Schoeneberg
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

31. Mai 2007
2001. Expedition nach Laos. Joshua Schneebaum, aus Berlin-Kreuzberg, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Ethno-Projekt. Unterwegs in Südostasien auf Forschungsreise unserer Zeit. Sein Kollege ist der Ost-Berliner Tjoerven Eckehart, der pfennigfuchsend und koloniale Plattitüden faselnd durch das ferne Land stapft. Nach einem mysteriösen Unfall des Kollegen reist Schneebaum mit den laotischen Partei-Ethnologen alleine weiter quer durch das Land nach Süden bis ins kambodschanisch-vietnamesische Grenzgebiet. Später in Thailand trifft Schneebaum den geheimnisvollen Professor Nathakan, Soziologe an der Universität in Chiang Mai. Und niemand anderes als der Prinz von Naan, Ethnologie-Student und Nachfahre des letzten Königs des einst unabhängigen Reiches, wird Schneebaums Gefährte. Zwischen dem Prinzen und Schneebaum entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Gemeinsam suchen sie die Geister der gelben Blätter, jenen rätselhaften Volksstamm in den Bergen Nord-Thailands, der sich selbst die Waldmenschen nennt. Doch den Wald gibt es nicht mehr. Auch steht nicht der Volksstamm im Mittelpunkt der Erzählung.Eine Reise - in 90.000 Worten durch Laos und Lanaa.Ein Buch über fremde Länder, Unterwegssein, Sehnsucht. über Motorradfahrten, Freundschaft, Sex. Über Frauen, Jungs und Männer. Über Missionare, Gott und die Welt, Wissenschaft, Lug und Betrug. Über Völker in den Bergen, Menschen in den Städten. Über Musik, den Wald, das Grün der Welt, das verlorene Zuhause. Und natürlich: Über die Liebe!

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Geister der gelben Blätter + Thailand fürs Handgepäck. Geschichten und Berichte - Ein Kulturkompass: Geschichten fürs Handgepäck
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 358 Seiten
  • Verlag: King of Fools; Auflage: 1., Aufl. (31. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940313025
  • ISBN-13: 978-3940313027
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Geister der gelben Blätter. Ein Roman über Laos und Thailand. Ost und West. Ein Feuerwerk menschlicher Begegnungen. Links und rechts des Mekong. Anscheinende Gegensätze. Poetisch und dokumentarisch. Krass und sensibel. Traurig und voller Hoffnung. Erotisch und obszön. Witzig und voller Weltschmerz. Leicht und anspruchsvoll. Authentisch und doch phantastisch. Reiseliteratur und Erzählung. Eigen und in allerbester Tradition. Von Jack Kerouac bis T. C. Boyle. Für Traveller wie Daheimgebliebene. Reisende sind wir alle.

Autorenkommentar

Für mich hieß das Leben Unterwegssein. Fremd fühlte ich mich überall. Doch Fremdsein in der Fremde, das war erträglich.

Wir waren Menschen. Und da war das Leben. Das verspielte Leben. Das verschwenderische Leben. Es roch gut. Fremde Küsse, heiße Luft und Wasserkübel! Aus diesem Gemenge würden sich die nächsten Tage gestalten.


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5.0 von 5 Sternen Wozu noch lesen ? 12. August 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Eines dieser seltenen Bücher ist "Geister der gelben Blätter", der Debut-Roman des Lyrikers und Songtexters (Ton Steine Scherben) M.G. Schoeneberg. Ärgerlich, dass so etwas nur durch einen Zufall (bei mir war es ein Internet-Forum) zu entdecken ist.
Protagonist J.Schneebaum (West-Berlin) auf Forschungsreise in den real existierenden Sozialismus der Volksrepublik Laos, begleitet und gequält von seinem garstigen, geiz-geilen Ostberliner Wissenschaftler-Kollegen Eckehardt, auf der Suche nach Erkennnis, Wahrheit, Authentizität, Liebe, Freiheit, Abenteuer und den geheimnisvollen Geistern der Gelben Blätter. Eine Reise mit frappierenden Überraschungen und bizarrsten Verstrickungen.
Besonders herauszuheben ist M.G. Schoenebergs Vermittlung eines Einblickes in die nordthailändische und laotische Kultur, der weit über die Stereotypen und Klischees von vielen Reiseführern und Reiseberichten hinausgeht.
Wer sich auch nur ein klein wenig für Südost-Asien interessiert, sollte dieses Werk unbedingt genießen.
Wer lange aus verständlichem Frust kein Buch mehr angefaßt hat, kann mit diesem Roman das Lesen und den Spaß daran neu erlernen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buddhistische Leichtigkeit des Seins im Reisfeld 12. Juni 2007
Von Heinrich Klartext TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Roman ist etwas gelungen, was Kundera seinerzeit mit der "unerträglichen Leichtigkeit des Seins" gelungen war: ein Gegenüberstellen von Philosophien und Religionen, klug, lebendig und interessant eingewoben in ein Stück Lebensgeschichte. Und immer gut und spannend zu lesen. Doch das ist ja noch nicht alles. Durch das Hin-und-Her zwischen Thailand und Laos, dem Hinüberspringen über die südostasiatische "Berliner Mauer", mit zwei Protagonisten, die im Deutschen "hüben und drüben" aufgewachsen sind, wird die Geschichte auch zu einer beißenden Notiz über Sozialismus und Kapitalismus, und der Roman zu einem richtig großen Werk.

Nebenbei ist es auch noch ein Abenteuer-Geschichtsbuch, von einer Ecke dieser Welt, über die der Teutone nicht viel weiß und leider meist nur das Falsche hört.

Ebenso ist es sprachlich ein ganz besonderes Kunstwerk, voller offener und versteckter Musikzitate. Und mit viel Sinn für Humor und Grotesken geschrieben. Fast schon genial!

Manche sprachlichen Unebenheiten in diesem sensationellen Erstlingswerk wird man dem Autor sicher gerne verzeihen.

Unbedingt lesen!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begegnungen am Mekong 21. Februar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe diesen Reiseroman voller Leidenschaft gelesen als er erschien und vor kurzem mit größtem Vergnügen noch einmal.

Ach, war das wunderbar: Endlich mal wieder ein Buch, das einen so richtig packte! Die Lektüre erwies sich nicht nur als dramaturgisch fesselnd und zum Hineinsinken schön, sondern sie erfasste einen mit Haut und Haaren, geistig und körperlich. Lesen wurde zum Erlebnis und zu einer außergewöhnlichen Bereicherung. Der erste Roman des Berliner Autoren M. G. Schoeneberg mit dem Titel "Geister der gelben Blätter" vermittelt Wahrheiten, verschenkt Wissen und verleiht Worte.

Wenn teure Reisen oder umfangreiche Reiseführer als Quellen des Wissens ausscheiden, dann bleibt nur die Hoffnung auf einen Roman, wie ihn Schoeneberg geschrieben hat. Hier lernt man quasi nebenbei unglaublich viel über Südostasien ' historische und politische Fakten, religiöse und ethnische Erklärungen. Doch im Mittelpunkt steht immer der Mensch in seiner ganzen Pracht.

Die autobiographisch angelehnte Geschichte des Joshua Schneebaum teilt sich in zwei zeitlich voneinander unabhängige Handlungsstränge innerhalb des Jahres 2001, die als vergleichende Gegenüberstellung von Laos und Thailand angelegt sind.

Der Roman beschreibt nun zum einen Joshuas Landreise nach Attapeu im Süden von Laos, seine Schwierigkeiten mit dem sozialistischen Staatsapparat und seine Exkursionen mit einer internationalen Delegation. In zahlreichen intellektuellen Monologen und Dialogen bekommt der Leser Wissen pur. Immer mal wieder auftauchende Thai-Worte werden umgehend auf Deutsch erklärt. Zum Schmunzeln charmant wird es, wenn Schoeneberg die Thai-Aussprache englischer Begriffe übernimmt: Der "flint" ist ein "friend" und das "problem" wird zum "pompem". Da kann man sich nur mit einem Wai bedanken, einer Geste des Respekts und der Dankbarkeit, wie sie in buddhistischen Ländern üblich ist.

Mehr Lust am Leben - Sex, Drugs und Rock'n'Roll - spielt sich in der parallelen Erzählung ab, in der Joshua Schneebaum sich in Chiang Mai im Norden Thailands befindet. Hier stürzt er sich nicht nur in die wissenschaftlichen Archive, sondern auch in sexuelle Abenteuer, die sein Alter Ego M. G. Schoeneberg ausführlich und intensiv beschreibt. Heiße Affären mit Student, Straßenjunge und Tänzer. Nur die wirklich große Liebe Ed bleibt unerreicht. Ed ist der Prinz von Naan und Joshuas Begleiter auf Feldforschungen, welche zu Bergvölkern in den Dschungel führen. Die Mlabri, jene Geister der gelben Blätter, die letzten Nomaden in den Bergwäldern, denen Schneebaum mit viel Sympathie und größtem Respekt begegnet.

Das Ende des Buches ist etwas unbefriedigend, weil es so viele Fragen offen lässt und nach einer Fortsetzung schreit. Im Anhang bietet das Buch noch ein "Making Of" mit vielen wertvollen Ergänzungen wie Zeitregister, Kreislauf des Buches und einem umfangreichen Glossar. So vieles muss hier leider unerwähnt bleiben, aber es soll ja auch nicht die Freude an der eigenen Lektüre vorweg genommen werden. Lesen Sie dieses Buch! Lesen Sie es, auch wenn Sie sich vielleicht jetzt noch gar nicht für Thailand oder Laos interessieren. Wir sind alle Reisende.

Herausragend bei diesem Werk sind neben der Fülle an Inhalt und brillanter Erzählkunst vor allem die kluge und tiefe, poetische und ästhetische Sprache Schoenebergs sowie die emphatische Leidenschaft, mit der er Emotionen erzeugt und vermittelt. Großartig!
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5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich tief berührt...
Von ganzem Herzen danke ich dem Autor für dieses wunderbare Buch. Es gehört ohne Zweifel zu den schönsten Büchern, die ich je gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von k.nitsrek veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk
Geister der gelben Blätter
Es ist ein unglaublich gescheit geschriebenes Buch; einfühlsam und sehr ernsthaft hat der Autor die Lage und die Mentalität der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anna Leoni veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bitte mehr davon
Unangefochten - Mein Lieblingsbuch. Hab bisher nichts Vergleichbares gelesen. Jch kann/muss diesen tollen Roman nur wärmstens empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Exfloyd veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen verwirrend. Witzig. Unterhaltsam.
Verrückt. Laos und Thailand, ein Ethnologe. Oder ein Backpacker? Am Anfang ist dieses Buch etwas verwirrend, da sich zwei Handlungsstränge abwechseln. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Vielleserin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sound der Sympathie
Wer immer nach Thailand oder Laos fährt, sollte dieses Buch im Gepäck haben! Man erfährt so viel über diese Länder, über die Menschen, über ihre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Tom Jones
5.0 von 5 Sternen einfach ein tolles Buch
Dass es so was in Deutschland gibt! Amerikanische Popliteratur trifft deutsche Seele. Ein Hochgenuss mit Tiefgang! Schoeneberg kann schreiben; poetisch, wissend, klar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2007 von Schroeter
5.0 von 5 Sternen Wenn einer eine Reise tut...
...und das mit allen Sinnen und offenem Herzen, dann kann er wirklich was erleben. Wenn derjenige auch noch in der Lage ist, das Erlebte in einen so lebendigen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2007 von Ilka Hecht
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