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Geister: Alles über geheimnisvolle Erscheinungen und verwunschene Plätze
 
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Geister: Alles über geheimnisvolle Erscheinungen und verwunschene Plätze [Gebundene Ausgabe]

Paul Roland , Caroline Klima
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Tosa (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3850032132
  • ISBN-13: 978-3850032131
  • Originaltitel: The big book of Ghosts
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 17,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.042 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Paul Roland
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was sind die Fakten, was ist Einbildung? Geheimnisvolle Erscheinungen, ruhelose Seelen und verwunschene Plätze. Mit allen Informationen, wie man mit Geistern Kontakt aufnehmen kann. Mit über 120 Abbildungen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A.G.A TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Sogar Steve Jobs glaubte an Geister. Und zwar, nachdem er eine seltsame Begegnung hatte: Jobs war eines Abends in seinem Privatbüro am Schreibtisch eingenickt. Als er dann kurz nach Mitternacht mit seinem Kopf vom Tisch aufschreckte, spiegelte sich in dem dunklen Monitor vor ihm die Gestalt einer älteren Frau, die anscheinend direkt hinter seinem Stuhl stand. Jobs drehte sich herum und sah... nichts. Er hätte jedoch schwören können, dass die Frau haargenau wie Elsie, seine alte Putzfrau, die wenige Wochen davor verstorben war, ausgesehen hatte und die immer noch spät abends in sein Büro gekommen war, um ihn einen Kaffee zu bringen.

Haben Sie diese (völlig frei erfundene) Geschichte irgendwie geglaubt? Oder glauben wollen? Dann ist das Buch auf jeden Fall etwas für sie. Denn ähnliche unbelegte Geschichten gibt es hier zuhauf. Aber der Reihe nach:

Das erste Manko des Buches empfand ich gleich im Vorwort: hier zeigt sich der Verfasser als etwas verbohrter "Grenzwissenschaften-Anhänger" der versucht skeptischen und kritischen Stimmen mit pauschalen, abwertenden Bemerkungen auszuweichen.

Dabei kommt es dann auch zu eigenen Widersprüchen: einerseits bezeichnet er Humes Prämisse, dass nur existiert, was sich durch einen der menschlichen Sinne wahrnehmen lässt, als Trugschluss, andererseits begründet er auf der nächsten Seite die Existenz von Geistern mit dem Argument: es haben schon so viele Leute Geister gesehen. Wissenschaftlich, auch im esoterischen Sinne, ist das nicht. Angenehmer empfinde ich Bücher, in denen über paranormale Phänomene einfach berichtet wird, ohne wertende Kommentare und ohne Pauschalbehauptungen wie: es glauben so viele Völker an etwas, deswegen muss es das doch geben.

Im Laufe des Buches wiederholen sich dann überflüssige Bemerkungen wie: "Skeptiker wurden eines Besseren belehrt", "sein Zynismus schmolz wie Butter" etc.

In den folgenden Einzelkapiteln zu verschiedenen Geisterphänomen, -vorstellungen und -aberglauben geht der Autor sehr oberflächlich und sprunghaft vor. Hier wird ein Thema angerissen, dort ein Schnipsel Info gegeben, hier eine Behauptung aufgestellt, dort schnell von einem Brauch gesprochen. Etwas Esoterik, etwas Volksglaube, etwas Spiritualismus. Dazu eine beliebige Auswahl von Geisterbeobachtungen und -erzählungen ohne genaue Quellenangabe.

Es tauchen auch inhaltliche Fehler auf, etwa über Glamis-Castle (der Autor spricht über die Geschichte von Macbeth, die er offensichtlich nicht wirklich kennt - Duncan war der König von Schottland, nicht der Thane von Glamis. Nur bei Shakespeare wurde Duncan von Macbeth in einer Burg ermordet, allerdings in Inverness, nicht in Glamis. Historisch wurde Duncan von Macbeth während einer Rebellion in einer Schlacht getötet. So kann Duncans Geist sicher NICHT in Glamis spuken...) oder über die Biographie Edgar Allan Poes (Poe war nicht in einer Irrenanstalt untergebracht).
Bei der Geschichte der Fox-Schwestern wurde, wie leider üblich bei wirklich blindgläubigen Anhängern des "Spiritismus", wieder mal auf das Ende der Geschichte verzichtet, als die Frauen offen zugeben, dass sie die angeblichen Poltergeistphänomene selbst bewusst erzeugt haben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Eine der Schwestern demonstrierte dies sogar vor Publikum.

Unangenehm fallen auch die "Geisterfotos" auf, die so offensichtliche Fälschungen sind, das selbst gutgläubigste Leser Zweifel an der Seriösität des Buches bekommen.

Dies alles untergräbt den eigenen Anspruch des Autors, ganz sachlich über das Phänomen Geister zu unterrichten. So hat Hume vielleicht doch recht, wenn er sinngemäß sagt: was ist wahrscheinlicher? Dass die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden oder dass ein Mensch Geschichten erfindet?

Wirkliche Einsicht in die an sich ja sehr interessanten Themen wird so nicht gegeben. Zumal der Autor gleich zu Anfang recht engstirnig (wie ich meine) mögliche Erklärungen durch die Macht des menschlichen Unterbewusstseins und psychisch bedingten Wunsch- oder Wahnvorstellungen pauschal ablehnt.

Da ich mich schon lange mit "übersinnlichen Phänomenen" und Kryptologie beschäftige (nennen Sie mich Mulder... Insider...), fand ich das Buch daher sehr enttäuschend und hätte mir eine weniger voreingenommene (entweder man glaubt an Geister oder man ist laut dem Autor ein "verbissener Skeptiker") und gehaltvollere Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. Und dafür gern auf allzu viel "Kleinkram" verzichtet. Der beste Weg, das Thema Geister überzeugend zu behandeln, bleibt meines Erachtens eine möglichst nüchterne und nachvollziehbare Herangehensweise - dabei reicht es schon, Anekdoten aus dem Leben berühmter Persönlichkeiten mit entsprechenden Quellenangaben auszustatten.

Mein persönlicher Tip: Wer sich für Geisterphänomene interessiert, findet mittlerweile im Internet ausgezeichnete Informationen. Dabei lohnt es sich auch, mal die Skeptikerseiten durchzusehen. Authentische, nicht wertende Berichte über Geistererscheinungen findet man u.a. bei Simon Marsden. Bei Interesse an spirituellen Themen empfehlen sich Sachbücher, die sich mit konkreten Themen wie Nahtoderfahrungen, Seelenwanderung, Astralkörper etc. beschäftigen. Sehr anspruchsvoll ist dabei Rudolf Steiners Klassiker "Wie man Erkenntnisse höherer Welten erlangt".

Das Buch "Geister" dagegen ist mehr etwas für eine flotte Wochenendlektüre und/oder für Leute, die sich noch nie mit der Thematik befasst haben und vielleicht herausfinden wollen, welches Gebiet sie besonders interessieren könnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wird die Seele nach dem Tod weiter existieren? Der Autor ist davon überzeugt und präsentiert sogleich eine Vielzahl von Belegen, die die Existenz von Geistern untermauern sollen. Mit teils erstaunlicher Vehemenz setzt er sich für die Anderswelt ein und lässt den geneigten Leser so in faszinierende Welten eintauchen, so u.a. in die Schattenseiten der Natur, lebendige Erscheinungen, Kommunikation mit den Toten, unheimliche Besessenheiten, mysteriöse Spukhäuser, gruselige Orte und das Leben der Geisterjäger. Für jeden Interessierten in jedem Fall eine spannende Lektüre, die besonders für Ensteiger empfehlenswert ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Scar2005
Format:Gebundene Ausgabe
Ich halte mich kurz. Wer die Bücher von Simon Marsden liest (weitaus besser) und ein wenig skeptisch an die Sache rangeht und nicht einfach glaubt nur weil ein Bodenbalken knarzt, das sich da einer erhängt hat, sollte nicht unbedingt dieses Buch holen. Auch finde ich das einige Geschichten darin etwas kurz gehalten sind und sogar einige wichtige Details ausser acht lassen.

Der große Minuspunkt ist das der Autor sogar eine Anleitung zum sprechen mit Geistern und zum erlangen Ausserkörperliche Erfahrungen gibt. Wer eigentlich etws skeptisch ist und auf Objektive Betrachtung setzt sollte sich lieber andere Bücher holen.

Ohne diese sehr subjektive Voreingenommenheit des Autors könnte es sogar 4 Sterne haben. Aber so gebe ich nur 2.
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