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Geht uns aus der Sonne: Die Zukunft hat begonnen
 
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Geht uns aus der Sonne: Die Zukunft hat begonnen [Gebundene Ausgabe]

Hans Kronberger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 162 Seiten
  • Verlag: Uranus (20. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3901626514
  • ISBN-13: 978-3901626517
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 505.971 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die vollständige Ablöse des gescheiterten fossil-atomaren Zeitalters durch eine solare Zukunftsvision ist das bisher größte Abenteuer, das die Menschheit bewusst miterleben kann. Die Kopernikanische Energiewende , in der die Sonne die Erde als Energielieferant ablöst, verspricht Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Zukunft hat begonnen „Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit. Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt, als die Zeit, in der man lebt.“ Egon Erwin Kisch, „Der Rasende Reporter“, 1936 Die Menschheit steht vor einer epochalen Veränderung, wahrscheinlich der bedeutendsten, die sie sich selbst je zugemutet hat. Nach über 200 Jahren exzessiver Nutzung fossiler Energieträger und knapp einem halben Jahrhundert nuklearer Risikotechnik wird klar, dass dieses auf reiner Ausbeutung des Planeten Erde basierende System ausgedient hat – und zwar unwiderruflich. Die laufende Verknappung der fossilen Energieträger war seit Längerem ebenso bekannt wie die Tatsache, dass die schwieriger werdende Beschaffung untrennbar mit einer steigenden Preisspirale verbunden ist. Nicht klar war der Zeitpunkt, wann die Verknappung auf das gesamte Wirtschaftssystem durchschlagen wird. Die Nukleartechnologie, die ebenfalls auf der Ausbeutung eines begrenzten Rohstoffes beruht, unterliegt dem gleichen Mechanismus. Beide Energie-Beschaffungsmethoden bringen dramatische ökologische Folgeerscheinungen mit sich, sind aber spätestens seit den Katastrophen im Golf von Mexiko am 19. April 2010 und knapp elf Monate später im japanischen Fukushima am 11. März 2011 de facto auch technisch gescheitert. Damit ist dem gesamten System, dem wir unseren Wohlstand, unseren täglichen Fortschritt – oder zumindest, was wir dafür halten – verdanken, die Basis entzogen: Fossile und nukleare Primärenergie ist weder ausreichend verfügbar, noch ist ihre Umwandlung in Nutzenergie weiterhin vertretbar, zumal sich endlich der vorgebliche Haupt-Pluspunkt ihrer Anwendung – konkurrenzlos niedrige Kosten – als Trug offenbart. Der Beginn des neuen solaren Zeitalters wird auch das Ende der Industrialisierung, wie sie in den letzten 200 Jahren betrieben wurde, einläuten. Wir stehen vor der Möglichkeit, das bisherige System von rücksichtslosen Zentralisierungs- und Ausbeutungsprozessen zurückzudrehen zu dezentralen Systemen mit wertschätzender Bewirtschaftung. Was gestern als Rückschritt denunziert wurde, wird endlich als wirklicher Fortschritt erkannt. Die fundamentale Neugestaltung unseres Energiesystems, d. h. unserer Lebensadern, weg von zentral beherrschten Großquellen und hin zu vielen kleinen eigenständigen Quellen, ist eine Revolution im klassischen Sinne des Wortes und ein Abenteuer ersten Ranges. Wir haben das Privileg, einer Generation anzugehören, die dieses Abenteuer einerseits bewusst miterleben und es andererseits steuern kann, aber auch beschleunigen muss. Lange war ja Nutzenergie, auf deren Verfügbarkeit wir bis ins winzigste Detail unseres Alltags angewiesen sind, so selbstverständlich vorhanden, dass ihre Bedeutung nicht einmal registriert wurde. Die Ablöse des fossil-atomaren Systems durch ein nachhaltig-solares ist also ein Wettlauf mit der Zeit, wenn sie nicht – wie die meisten Revolutionen bisher – von massenhafter Verelendung, Terror und Chaos begleitet sein soll. Wie immer gibt es zwei Zugänge zum laufenden Systemwandel. Man kann dem alten System nachtrauern, besonders, wenn man dort viel Geld investiert hat, oder aktiv das neue mitgestalten. Es stellt sich für jeden einzelnen Menschen die Frage, ob er dabei sein will am großen Werk oder den Wandel passiv über sich ergehen lassen möchte. In Wahrheit ist der unausweichliche Umstieg von dem längst schon korrodierenden fossil-atomaren Energiesystem zu einem zukunftssicheren solaren bereits voll im Gang. Alle Prognosen und tatsächlichen Ausbauziele von erneuerbaren Energieträgern wurden in den letzten Jahren mehrfach überboten. Die Faszination einer vollsolaren Welt infiziert immer mehr Menschen. Eine Welt ohne Verbrennungsmüll und radioaktive Verseuchung, eine Welt mit unendlich viel Energie, sicher, nachhaltig und frei verfügbar, ist ein lohnendes Ziel: Eine Welt, befreit vom größten militärischen Konflikt- und Katastrophenpotenzial und dadurch auch von größter, bedrohlicher und gefährlicher Abhängigkeit. Man kann es nicht oft genug sagen: Der Beginn des solaren Zeitalters ist eine gigantische Chance für die Menschheit. Und zwar auch deshalb, weil die Neugestaltung der Energienutzung keine technische, sondern eine mentale Frage darstellt, die den Willen zur freiheitlichen Neugestaltung unserer gesamten Lebensform als Wille zur Unabhängigkeit von zentraler Versorgung in sich trägt. Je mehr Menschen sich grundsätzlich zu dieser Neugestaltung bekennen, desto schneller wird sie Wirklichkeit werden. Wir brauchen daher jede Menge Überzeugungsarbeit. Eine schonungslose und offene Analyse der aktuellen Energiesituation mit all ihren Kosten und Nebenkosten ist ebenso Voraussetzung für die Energiewende wie die Vorahnung der Existenzbedingungen im neuen System. Es geht um sehr viel – in erster Linie um den sozialen Wohlstand für die lebenden und nachfolgenden Generationen nicht nur in den Industrieländern, sondern auch in den sogenannten Schwellenländern und der Dritten Welt. Die Vertreter der erneuerbaren Energieträger können und müssen vor allem die Botschaft über die wunderbaren Möglichkeiten, die sie der Menschheit bieten, transportieren. Das ist nicht ganz einfach. Den Erneuerbaren stehen ja nicht nur ihre Gegner, sondern auch deren scheinheilige Befürworter im Weg. Lippenbekenntnisse gibt es genug, viele Verantwortungs- und Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft überschlagen sich mit Lobeshymnen über den Einsatz solarer Energieformen. In ihren tatsächlichen Entscheidungen bremsen, verzögern und verhindern sie. Daher seien alle diejenigen, die immer noch meinen, die neue Welt könne warten, bis sich die alte im wahrsten Sinn des Wortes „amortisiert“ hat gewarnt.. Es sind die Schattenmänner, die sich an das zerfallende System klammern, die vor und hinter den Kulissen alles daran setzen, es zu retten. So hoffnungslos ihr Unterfangen auf Dauer ist, sie können aus Gier, Dummheit und Habsucht noch sehr viel Schaden anrichten. Sie führen die Menschheit in eine höchst riskante Situation, in der das alte System zerbricht, bevor das neue greifen kann. Obwohl auch sie sehen, dass die „Titanic“ in voller Fahrt auf den Eisberg zufährt, spielt die Kapelle weiter. Sie gehen davon aus, dass die Rettungsboote für sie selbst reichen werden. Das Schicksal der restlichen Passagiere liegt nicht in ihrer Verantwortung, meinen sie. Die Schattenmänner verdunkeln den Blick auf die Sonne, die uns genau jene unendliche Energie schickt, die wir brauchen, um in Frieden, Wohlstand und Freiheit auf unserem Planeten Erde weiterleben zu können. Daher werden sie aufs Höflichste aufgefordert: „Geht uns aus der Sonne!“

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan
Authr ist der oesterreichische Papst fuer alternative Energien Hans Kronberger.

Das Buch fasst bekannte und mir bisher unbekannte Fakten zusammen und gibt einen umfassenden Ueberblick ueber die derzeitige Situation und moegliche Szenarien fuer die Zukunft. Teilweise sind die Thesen ein wenig gewagt, aber manchmal muss man gewisse Dinge drastisch ansprechen.

Die weltweiten Schulden-/Wirtschaftskrisen sind momentan die vorherrschenden Themen in den Nachrichten. Wir sollten uns aber genauso Gedanken ueber unseren zukuenftigen Energiebdarf (und moeglichen Einsparung) und die damit verbundene umweltschonende Energierzeugung machen.

Ich kann dieses top-aktuelle Werk (Bezug auf aktuelle Krisen wie Fukushima, BP im Golf von Mexiko) waermstens empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
1997 hat der damalige EU-Parlamentarier Dr. Hans Kronberger mit "Blut für Öl" einen Bestseller gelandet, der seither einige Neuauflagen erlebt hat, die jüngste eine Neubearbeitung aus dem Jahr 2011. Dass es höchste Zeit für eine Energierevolution ist haben in den Jahren seither einige Katastrophen und primär um fossile Ressourcen geführte Kriege bezeugt. Doch wer den Status Quo nicht nur kritisieren sondern wirklich verändern will, der muss Alternativen und Konzepte aufzeigen. Das gelingt Hans Kronberger mit "Geht uns aus der Sonne", gewissermaßen einem Spin-off des Schlusskapitels der 2011er-Neuauflage von "Blut für Öl". Kronbergers Enthusiasmus liegt auch daran, dass er seit April 2008 als Präsident der Photovoltaic Austria an vorderster Front für eine "Novellierung des [österreichischen] Ökostromgesetzes in Anlehnung an das deutsche 'Erneuerbare Energien Gesetz' zur Entwicklung eines starken Heimmarktes" eintritt und an der Universität Salzburg als Lektor für Umweltpublizistik fungiert. "Geht uns aus der Sonne" ist Kronbergers Manifest und nach dem Augenöffner "Blut für Öl" eine konsequente Fortentwicklung und Ausformung der dort bereits angedeuteten Ideen (auch der im Vorwort der 2011er-Ausgabe von Hermann Scheer entwickelten Vision eines solaren Zeitalters).

Das "Warum?" hat Kronberger in seiner bereits erwähnten Weltgeschichte über den blutigen Kampf ums schwarze Gold eindrucksvoll beleuchtet, im vorliegenden Werk geht es ihm um das "Wofür?" und "Wie?" - Wofür eine solare Revolution und wie kann diese aussehen? Fukushima und die Ölpest im Golf von Mexiko eines gelehrt haben sollten uns eines gelehrt haben, der Preis für fossile Energie spiegelt bei weitem nicht jene Kosten wieder, die in der Folge tatsächlich auf uns zukommen. Der Reiz sich vom in oft instabilen Staatenumfeldern gelegenen Öl und Gas unabhängig zu machen liegt auch darin, dass man sich dadurch ein nicht zu unterschätzendes Maß an Unabhängigkeit zurückerobern kann. Solare Technologien sind demokratische Technologien, eine entsprechende Anlage kann im Prinzip jeder errichten und so sehr es den großen Energiekonzernen naturgemäß missfällt, ihre Monopolen geraten dadurch zwangsläufig ins Wanken. Und der Umstieg wird in Relation durch steigende Energiepreise auch zunehmend leistbarer, was fehlt ist und Kronberger deutlich moniert ist jedoch eine konsequente staatliche Förderung.

Auf das Schwarzbuch über den untrennbar mit Gewalt und Krieg verbundenen Aufstieg des Öls folgte ein Weißbuch zu den Chancen eines solaren Zeitalters (wie schon der Kontrast zwischen dem schwarzen Cover Blut für Öls und dem weißen von Geht uns der Sonne illustriert). Die beiden Werke sind thematisch und durch die Neubearbeitung 2011 sogar verbunden, der Geschichtsexkurs in "Geht uns aus der Sonne" fällt daher eher bescheiden aus, dafür gibt es ja ein eigenes Schwarzbuch und umgekehrt reisst "Blut für Öl" die Alternativen zum fossilen Zeitalter nur an. Als Leser beider Werke wage ich zu behaupten diese Trennung und Verknüpfung funktioniert sehr gut und wer sich für die geschichtlichen Hintergründe auf die Kronberger in seinem Weißbuch zur solaren Revolution interessiert dem sei das Schwarzbuch zum fossilen Energiezeitalter herzlich empfohlen und natürlich vice versa.

Wie wichtig die geschichtlichen Zusammenhänge sind lässt Kronberger erkennen wenn er überzeugend argumentiert dass spätestens beim Versiegen der Quellen fossiler Ressourcen und dem Eingeständnis, ob der Peak Oil bereits hinter uns liegt der politische Beschaffungsdruck unweigerlich vermehrt zu militärischer Gewalt führen wird. Die USA haben es in ihrem Irak-Krieg 2003 bereits vorgemacht und im gleichen Zug noch bewiesen dass diese Strategie angesichts des damit verbundenen Aufwandes und der Verluste nicht rentabel ist. Umdenken ist gefragt, denn in allen Lebensbereichen prägt uns die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, wodurch etwa Ölpreissteigerungen auch die Inflationsraten hochtreiben. Aber Öl, Gas und Co. werden vom Treibstoff für die Weltwirtschaft nicht nur allmählich zum Hemmschuh sondern sorgen auf ganz anderer Ebene für politische Konsequenzen, die natürlich nur sehr ungern mit dem unstillbaren Energiehunger der Industrienationen in Verbindung gebracht wird. Die arabische Revolution sollte etwa die EU-Außenpolitik vorgeführt haben, denn ungeniert betrieben Europas Spitzenpolitiker jahrelang aus energiepolitische Raison die Protektion und Hofierung arabischer Diktaturen und zerstörten ihre eigenen pathetisch hochgehaltenen Ideale. Selbst der Migrationsdruck ist nach Kronberger zu einem Gutteil auf die langfristigen Folgen westlicher Energiepolitik zurückzuführen, da diese ja mit allen Mitteln der Außenpolitik inklusive Waffenlieferung, Interventionen und Sanktionen umzusetzen versucht wurde.

Aus politischer Sicht interessant ist dass Kronberger seine vordergründig "grüne" Position mit allerlei "roten" Spitzen gegen die Macht der Energiekonzerne und den Einfluss deren Lobbys auf die Außenpolitik gespickt hat. Man merkt schnell dass Kronberger vor diesem Hintergrund nämlich nicht aus einer Parteiposition, expliziten Ideologie oder einer tendenziell elitären Position heraus argumentiert, sondern in einem bewusst verständlich und klar gehaltenen Stil die Vorzüge einer solaren Ära aufzeigt, wie sie (wenn auch nicht mit dem Versprechen dass dann mehr im Geldbörsel bleibt oder ähnliches) für jedermann erreichbar werden könnten. Der einstige ORF Redakteur formuliert seinen Standpunkt viel grundsätzlicher und damit zugänglicher, ihm liegt an einem fundamentalen Wandel von einem geozentrischen (auf fossilen Ressourcen fußenden) zu einem heliozentrischen Weltbild. Und die digitale Ära kann dazu als Übergangszeit dienen, denn durch das Vordringen des Internets in die entlegensten Winkel der Erde, sowie dessen dezentraler Natur wurde uns bereits ein Vorgeschmack auf jene Vision vermittelt, die Kronberger von einer heliozentrischen Energieära hat.

Photovoltaik ist für Kronberger zwar die Königsdisziplin der "Heliozentrik", doch als solare Energieträger summiert er auch Wasser, Luft und Biomasse. Schließlich wird Luft durch Sonnenwärme bewegt und Biomasse kann ohne Photosynthese nicht entstehen. Diese Aufzählung überrascht vielleicht ein wenig, vor allem kommt sie als Klarstellung ein bisschen zu spät im Buch vor, um Missverständnissen (dass Kronberger vermeintlich nur mit Photovoltaik argumentiert) vorzubeugen. Etwas kritisch, für ein Weißbuch aber eben vernachlässigbar, lässt sich der Fakt betrachten dass gerade auch die "solaren" Technologien in hohem Maße auf seltene Metalle und Rohstoffe angewiesen sind, die zwar nicht fossil, aber in ihren Abbaugebieten durchaus in ähnlichen Maße auf einige wenige Weltregionen und Länder verteilt sind, wo sie auch zum Streitpunkt blutiger Auseinandersetzungen werden können (wie Coltan im Kongo).

Zur Sinnlosigkeit Öl mit Gas zu ersetzen (wie es von einigen österreichischen Nahverkehrsunternehmen als großartiger Fortschritt angepriesen und sogar mit öffentlichen Mitteln großzügig gefördert wurde) verweist Kronberger darauf dass ein Peak Gas, bereits für das Jahr 2025 absehbar sein dürfte. Aber auch die nukleare Alternative besitzt als erschöpfbare Ressource einen katastrophalen Nachteil, zumal auch hier ein Preisanstieg zu verzeichnen sein wird, ohne überhaupt auf die langfristigen Kosten und Probleme einer End- oder Zwischenlagerung zu sprechen zu kommen. Kurzum, langfristig existiert zu solaren Energien keine Alternative, mittelfristig werden sie auch ihre Leistbarkeit beweisen können und schon heute sind sie bei einer vollen Betrachtung der Umwelt- und politischen "Kollateralschäden" die beste Option.

- Resümee -
Hans Kronberger argumentiert nicht mit Öko-Pathos, missionarischen Eifer oder einem Übermaß an Polemik, er setzt auf Fakten und Anreize, wobei man auch nicht mit Zahlen erschlagen wird, sondern einer grundsätzlichen Argumentation warum sich eine solare Revolution lohnt. Bemängeln lässt sich damit zusammenhängend nur dass es manchmal an einem Verweis auf praktisch bereits umgesetzte Projekte oder konkret umsetzbare Konzepte fehlt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für mich gehört dieses Buch zum Nützlichsten, was derzeit zum Thema 'solare Energiewende' auf dem Markt ist ' es ist absolut aktuell und erklärt leicht verständlich die großen Zusammenhänge. 'Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit', beginnt der Autor ' und diese verblüffende Wahrheit ist, dass wir vor einer gigantischen Veränderung stehen und der Weg in das solare Zeitalter längst im Gang ist, auch wenn die Besitzstandswahrer des alten Systems nur langsam ihr Terrain aufgeben. Ob diese Zeitenwende wirklich die bedeutendste ist, die sich die Menschheit selbst je zugemutet hat, wie der Autor behauptet? Um sie zu verstehen, ist dieses Buch jedenfalls geeignet wie nur wenige sonst, finde ich. Hans Kronberger war Journalist und Europa-Politiker und beides merkt man dem Buch an: Es liest sich flüssig, für jeden verständlich und nie langweilig, und nach wenigen Kapiteln ist klar, dass hier ein Insider schreibt. Mich und viele andere Leser wird der Autor nicht überzeugen müssen ' ich war einfach dankbar für die Lektüre, weil sie mir den Stand der Dinge in Sachen Erneuerbare Energien so klar vermittelt hat, dazu noch brisante Details verraten hat, die man sonst nur schwerlich erfährt. Noch nützlicher freilich wäre die Lektüre für alle, die immer noch bezweifeln, dass eine Zukunft allein auf der Basis Erneuerbarer Energien möglich ist ' dieses Buch kann nämlich wirklich überzeugen.
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