oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 1,30 eintauschen?
Gehirn und Genom: Ein neues Drehbuch für die Evolution
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gehirn und Genom: Ein neues Drehbuch für die Evolution [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Wieser
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 2 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Gehirn und Genom: Ein neues Drehbuch für die Evolution gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 1,30 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Epigenetik: Wie Erfahrungen vererbt werden EUR 19,95

Gehirn und Genom: Ein neues Drehbuch für die Evolution + Epigenetik: Wie Erfahrungen vererbt werden
Preis für beide: EUR 42,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Gehirn und Genom: Ein neues Drehbuch für die Evolution

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Epigenetik: Wie Erfahrungen vererbt werden

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 285 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (16. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406556345
  • ISBN-13: 978-3406556340
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 680.653 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Wieser
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Wolfgang Wieser auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Evolution und ihre Theorie benötigen ein neues Drehbuch. Zufall, strukturelle Zwänge und das Treiben "egoistischer Gene" erklären nicht alles. Das Auftreten des menschlichen Gehirns auf der Bühne der Evolution stellt eine Zäsur dar. Seitdem haben das Stück und seine Inszenierung entscheidende Dimensionen hinzugewonnen. Die Evolution des Menschen vollzog sich zwar auf genetischer Grundlage, läßt sich aber dadurch allein nicht hinreichend erklären. Erbgut und Gehirn trugen und tragen auf je eigene, durchaus konkurrierende Weise zur Dynamik des evolutionären Geschehens bei. Schon in ihren zeitlichen Dimensionen unterscheiden sie sich gewaltig. Der Beitrag des Genoms zur Evolution wird in Tausenden bis Millionen von Jahren oder in Hunderten bis Tausenden von Generationen gemessen, der Beitrag des Gehirns jedoch in Minuten, Tagen, Jahren bzw. in einer einzigen Generation. Das Menschengehirn ist in der Lage, aus seinen Auseinandersetzungen mit der Umwelt etwas ganz anderes zu machen als die Erbanlagen. Die Mehrzahl seiner Hervorbringungen sind autonome Leistungen, für die das Genom keine Anweisungen parat hat. Der international renommierte Evolutionsbiologe Wolfgang Wieser zeichnet ein neues, revolutionäres Bild der Evolution, in der neben dem "egoistischen Gen" das Gehirn die zweite Hauptrolle spielt und es auch auf die Vererbung erworbener Eigenschaften ankommt.

Über den Autor

Wolfgang Wieser ist Professor em. für Zoologie an der Universität Innsbruck. Für sein Buch Die Erfindung der Individualität erhielt er im Jahr 2005 den "Anna Krüger Preis" des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(3)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pseudonym
Format:Gebundene Ausgabe
Sicherlich hätte der Autor an der ein oder anderen Stelle noch etwas fokussierter sein können - doch der Kern ist klar. Sehr präzise argumentiert der Autor das Evolution Informationsweitergabe ist, kein rein "genetischer" Prozess.

Dabei schildert er einige der neueren Erkenntnisse der Gehirntheorie - nicht nur, dass unser Gehirn durch Evolution entstanden ist, sondern dass es heute das entscheidende Element der Evolution ist. Es steuert die Evolution des Körpers und basiert wiederum selbst auf evolutionären Grundprinzipien.

Der Ansatz ist recht neu und wird in der Biologie seit vielleicht einem Jahrzehnt ernsthaft verfolgt. Vorher wurde das Standardmodel der Genmutation zugrunde gelegt, dass heute zwar noch immer Lehrmeinung ist, aber eigentlich schon überholt.

Das Feld ist neu - somit noch schwer zu ergründen. Aber wer Interesse an Epigenetik und den menschlichen und gesellschaftlichen Folgen hat, sollte dieses Buch nicht verpassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genom - Gehirn - Umwelt 20. November 2008
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Menschliches Genom entschlüsselt!"
Diese Meldung schlug im Jahr 2000 ein wie eine Bombe. Die Berichterstattung beherrschte ein ganzes Jahr lang die Medien. Man sprach vom "Buch des Lebens", dessen "Sprache" man nun verstehen würde. Doch wie bei jeder Analogie, muss auch hier die Frage nach ihrer Tragfähigkeit gestellt werden.

Auf der untersten, der semiotischen Ebene, ist die "Sprache" klar. Das genetische Programm sämtlicher Lebewesen kommuniziert mit vier molekularen Bausteinen, den Nukleotiden, die das Grundgerüst der Chromosomen bilden. Doch welcher Status kommt der nächsthöheren organisatorischen Einheit, dem Gen, zu? Ist dieses wirklich nur ein autonomer egoistischer "Einzelgänger" oder interagiert es vielleicht auf "internationaler Ebene"? Reagiert es gar auf ökologische, ja kulturelle Ereignisse?

Unbestritten ist es Charles Darwins großes Verdienst, die biologische Evolution vor 150 Jahren geboren zu haben. Er bot der Menschheit ein Weltbild von einzigartiger Tiefe und Schlüssigkeit an, das sich mit der Revolution der Molekulargenetik Mitte des vorigen Jahrhunderts manifestierte. Doch der totalitäre Anspruch dieser Theorie des "descent with modification" steht auf wackligen Beinen. Wieser ist der Überzeugung, dass zum Verständnis der biologischen Evolution noch einiges mehr gehört "als die dürren Worte, mit denen Charles Darwin seine Theorie charakterisiert hatte". Ebenso von Bedeutung sind für ihn, die Mechanismen und Strategien des evolutionären Prozesses sichtbar zu machen, "denn erst diese vermögen den abstrakten Rahmen mit konkretem Leben zu erfüllen.", stellt der Autor fest.

Wieser führt dem Leser in seinem übersichtlich gegliederten, fundierten und weitgespreizten Sachbuch die entwicklungsbiologischen Entdeckungen des letzten Jahrhunderts vor Augen und zeigt auf, "wie ein sich selbst organisierendes dynamisches System imstande ist, so widersprüchliche Forderungen wie Stabilität und Variabilität, Konkurrenz und Kooperation, Autonomie und Anpassung, Egoismus und Altruismus mehr oder minder aufeinander abzustimmen oder die 'Pflicht' zu Nachhaltigkeit mit dem 'Wunsch' nach Innovation scheinbar problemlos auf denselben Nenner zu bringen."

Ein großes Kapitel widmet er - der Titel verrät es - dem Gehirn. Zeichnet sich jenes gerade dadurch aus, dass es vor allem der Spezies Mensch ermöglicht, sich von ihren genetischen Abhängigkeiten Schritt um Schritt zu emanzipieren, Autonomie zu gewinnen und eine eigenständige Evolution in Gang zu setzen - die "kulturelle Evolution".
Keine andere Art hat sich so schnell entwickelt wie homo sapiens. Hier kann es einfach nicht mehr alleinig an den Genen und dem durch Charles Darwin geprägten Motto "survival of the fittest" liegen. Als Beispiel bringt Wieser u. a. Probanden, die blind geboren wurden oder Kinder, die völlig sprachisoliert aufwuchsen. Als Erwachsene können sie im ersten Fall nach geglückter Operation weder Sehen noch wie im zweiten Fall sprechen lernen.
Gene entscheiden zwar, wie die Vorgaben des Genoms umgesetzt werden, doch wenn diese Möglichkeiten nicht aktiv genutzt werden, verkümmern sie.

Wieser meint, es sei daher an der Zeit, ein "neues Drehbuch der Evolution" zu schreiben, das beiden "Hauptakteuren" gerecht wird: dem Genom als "genotypischem" und dem Gehirn als "phänotypischem" Steuerorgan. Fungiert das Genom auf der einen Seite als Stabilisator von Bauplänen und langfristig wirksamen Anpassungen, agiert auf der anderen das Gehirn als "Dirigent" der jeweils aktuellen Vorgänge im inneren und äußeren Milieu des Individuums sowie als Motor seiner Kreativität. Ein Zusammenspiel - entweder einander unterstützend oder in Opposition zueinander - steht außer Frage. Immerhin stehen 25.000 menschlichen Genen 100 Milliarden Nervenzellen, die untereinander außerdem noch Billionen Verbindungen eingehen, gegenüber - eine nicht unerhebliche Zahl.

In insgesamt acht Kapiteln zeigt Wieser spannende und interessante Ansätze auf und setzt sich mit dem Einfluss der kulturellen Entwicklung auf die Evolution des Menschen auseinander. Eine Lösung des großen Zusammenschlusses aus Darwinismus, Zellforschung, Genetik, Neurologie und Biochemie kann Wieser jedoch auch nicht bieten. Er wirft letztendlich mehr Fragen auf, als man Antworten zu finden hofft. Trotz alledem ist sein Buch eine wahre Fundgrube aus neuerem biologischem Wissen und vielen interessanten Details, die eine Vorstellung davon geben, wie komplex die Wechselwirkungen und Entwicklungen in der Biologie sind. Als Leser meint man mitunter durch die Vielzahl der betretenen Randgebiete, sich im Dschungel der Komplexität zu verirren. Hier wäre ein durchgängiger, lenkender "roter Faden", der alle Kapitel zusammenhält, von Vorteil gewesen. Auch erschweren die exzessiv eingestreuten Fachtermini einem Nichtbiologen die Lesbarkeit enorm. Doch eine individuelle Auseinandersetzung mit der behandelten Thematik lohnt allemal und ist für jeden Interessierten zu empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Neurowissenschaftler rütteln mit ihren Erkenntnisse an vielen Denkgebäuden, auch an dem der Zoologie, wie Wolfgang Wieser in seinem Buch eindrucksvoll belegt. Also macht er sich daran, das Drehbuch der Evolution neu zu schreiben. Ihm dabei zuzusehen, macht zwar Spaß, bedingt aber hohe Aufmerksamkeit und beträchtliches Vorwissen. Entweder man kann dem Autor folgen, was der Unterschied zwischen "ontogenetisch a priori" und "phylogenetisch a posteriori" ist, oder man muss dauernd in Fachlexika nachschlagen. Kurz: das ist kein populärwissenschaftliches Buch.

Mit dem Auftauchen des Menschen bekommt die Evolution eine neue Dimension. Denn nun vollbringt das Gehirn Anpassungsleistungen in Zeiträumen, die zuvor undenkbar waren. Das heißt, dass die Gene ihre Macht mit den Neuronen und Synapsen teilen müssen. Die menschliche Evolution ist also viel komplexer, als wir bisher annahmen. Weil Wolfgang Wieser der Meinung ist, dass wir den zweiten Teil der Evolution ohne neue Theorie gar nicht verstehen können, schreibt er einen ersten Entwurf und stellt ihn zur Diskussion. Und er fordert Wissenschaftler zur Beteiligung auf, die bisher nur am Rande mit dem Thema zu tun hatten. Wolfgang Wiesers scharfer Blick über alte Grenzzäune ist denn auch der Hauptgrund, weshalb sich die Lektüre seiner theoretischen Betrachtungen lohnt.

Mein Fazit: Der erste Entwurf eines neuen Drehbuchs für die Evolution ist formal und sprachlich noch auf einer Ebene angesiedelt, die für viele Interessierte wohl zu hoch sein dürfte. Aber die Ansätze sind so spannend, dass sie bestimmt schon bald von Wissenschaftsjournalisten aufgenommen und verständlicher vermittelt werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de