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Gehirn in Fesseln. Perry Rhodan 70. (Perry Rhodan Silberband) Gebundene Ausgabe – 2000


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Gehirn in Fesseln. Perry Rhodan 70. (Perry Rhodan Silberband) + Die Hyperseuche. Perry Rhodan 69. (Perry Rhodan Silberband) + Anti-Universum. Perry Rhodan 68. (Perry Rhodan Silberband)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Pabel Moewig (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 381182094X
  • ISBN-13: 978-3811820944
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 4,2 x 19,9 cm
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Mitte Oktober des Jahres 3456 wurde Perry Rhodan mit der MARCO POLO im Zuge eines gewagten Experiments in ein paralleles Universum verschlagen, in dem auf den ersten Blick alles so zu sein schien wie im eigenen. Nur stellte sich bald heraus, daß alle »Ebenbilder« der echten Freunde und Gefährten »negativ« waren. Das heißt, was der echte Rhodan für gut hielt, wurde von den Ebenbildern verhöhnt. Perry Rhodan Il war ein gewaltsamer Diktator, der ganze Sternenvölker unterjochte. Ihm zur Seite standen Atlan II, Roi Danton II und andere negative Personen. Perry Rhodan ahnte noch nicht, daß er und sein Gegenpart nur Figuren in einem Kosmischen Schachspiel waren, daß höhere Mächte mit ihnen spielten, nämlich ES und Anti-ES. Ihm ging es nur darum, zu überleben und in sein eigenes Universum zurückzukehren. Dazu mußte er auf den Planeten D-Muner um dort seinen Gegenspieler zu töten. Das schaffte er auch, und die MARCO POLO kehrte ins normale Universum zurück. Aber das Kosmische Schachspiel ging weiter. Etwas war nicht so gewesen, wie es hätte sein sollen. Das bewies das plötzliche Auftreten einer Seuche, mit der niemand gerechnet hatte. Ende November 3456 traten die ersten Fälle der »Psychosomatischen bstraktdeformation «, kurz PAD, auf. Sie äußerten sich darin, daß die Betroffenen ihren Charakter veränderten und sich völlig anders verhielten als bisher. Gefährlicher war bereits die zweite Phase, die dadurch gekennzeichnet war, daß unzählige Menschen an den Ort zurückwollten, von dem sie stammten. Das war auf der Erde der Geburtsort und für viele Milliarden Kolonisten Terra selbst. Bald herrschten chaotische Zustande. Aber auch andere Völker gerieten in den Bann der PAD: Es drohte ein neuer Haluterkrieg. Die dritte Phase der PAD beendete schließlich diese Gefahr, aber sie läutete gleichzeitig den Tod der ganzen Galaxis ein. Auf Terra, das am schlimmsten betroffen war, lebten die Menschen nur noch in Lethargie und warteten auf das Ende. Selbst die Zellaktivatorträger waren nicht gegen den schleichenden Tod geschützt. Da, Ende Mai 3457, betrat ein geheimnisvoller Mann die Szene, der immun gegen die PAD zu sein schien: Kol Mimo. Er brachte den Nullzeitdeformator vom Planeten Alchimist zur Erde. Seine Berechnungen hatten ergeben, daß Perry Rhodan noch einmal gegen sein Ebenbild im Spiegeluniversum kämpfen mußte, wobei er ihn diesmal mit bloßen Händen töten sollte. Um das zu erreichen, begaben sich Kol Mimo und einige Begleiter mit dem Nullzeitdeformator in die Vergangenheit und ließen sich mit der MARCO POLO ins Paralleluniversum versetzen, wo sie Perry Rhodan und dessen Getreue über das informierten, was für sie erst in der Zukunft lag. Schweren Herzens ließ sich Peny Rhodan auf einen »neuen« Kampf gegen sein Ebenbild ein, und diesmal erfüllte er die Regeln des Kosmischen Schachspiels. Rhodan II starb von seiner Hand, und die MARCO POLO konnte in das Normaluniversum zurückkehren. Es würde keinen Ausbruch der PADSeuche mehr geben. Doch das Kosmische Schachspiel ist auch jetzt nicht zu Ende - und es kommt zum schlimmsten Attentat auf Perry Rhodan. Das Werkzeug von Anti-ES ist kein anderer als Kol Mimo, der die Galaxis vor der PAD-Seuche rettete...

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Juni 3457
Milchstraße
Drei Eindrücke kennzeichneten diesen Ort. Jeder der Eindrücke würde schon genügt haben, um einen Menschen zu erschrecken, um ihm zu zeigen, wie klein und verletzbar er in Wirklichkeit war. Alle drei Komponenten aber bildeten zusammen eine Landschaft von derart grenzenloser Öde, daß es nur wenige Menschen gab, die sie ertragen konnten, ohne wahnsinnig zu werden.
Zuerst das Licht...
Es herrschte die Hälfte des Jahres - oder fast die Hälfte - ununterbrochen, mit nahezu ständig gleicher Intensität. Es war fahl und ungebrochen, leuchtete wider von den gewaltigen Schneeflächen und Eistafeln und brach sich an den Rändern der Schleier aus Eiskristallen oder Schneewirbeln. Das Licht verwandelte die Nacht in Tage und rief Störungen des Zeitgefühls hervor.
Es entnervte die Männer, die hier in hochmodernen Iglus eingegraben waren und das Ding bewachten.
Dann die Kälte...
Temperaturen um achtundachtzig Grad unter dem Nullpunkt waren keine Seltenheit. Selbst in der Jahreszeit, die an anderen Punkten des Planeten »Sommer« genannt wurde, kletterte die Temperatur kaum über den Gefrierpunkt. Zweitausend Meter war die massive Schicht aus jahrtausendealtem Eis dick, die sich über der Erdkruste erhob. Schneestürme und Hurrikane aus Eiskristallen schliffen die Landschaft mit Geschwindigkeiten von fast dreihundert Kilometern in der Stunde glatt und spiegelnd.
Und zuletzt die Leblosigkeit...
Hier, wo das Ding stand, gab es nicht einmal Pinguine. Es gab nichts. Nur Eis, Schnee und die wenigen Fremdkörper, die die Männer mit sich gebracht hatten. Hier, am unsichtbaren Nebenhang des Vinson-Massivs, das sich in den Ellsworth-Bergen fünf Kilometer hoch über den Meeresspiegel erhob, existierten als einzige Erholung für die brillengeschützten Augen nur die scharfen Grate aufgehäuften Eises und wandernden Schnees. Nicht einmal Fußspuren, kein Donnern abgehender Lawinen, keine wandernden Schatten.
Licht, Kälte und Leblosigkeit: Sie machten aus einer Routineangelegenheit eine Mutprobe ganz besonderer Art - es war eine Belastung des Verstandes, keine Belastung des Körpers. Die Forscher, die hier vor Jahrtausenden die ersten Schritte zur Erforschung des Gebietes unternommen
hatten, waren mit dem Überleben derart beschäftigt gewesen, daß sie diese
grausige Öde nicht in vollem Umfang wahrnahmen.
Aber die Männer, die heute, verborgen in einem großen Kreis aus
weißen Spezialgebäuden, das Ding bewachten, hatten Zeit. Zeit und Langeweile.
Und sie konnten auf diese Weise die kargen Eindrücke voll in sich
aufnehmen. Sie waren noch weit davon entfernt, durchzudrehen oder gar
wahnsinnig zu werden - aber sie kämpften in immer kürzer werdenden
Abständen um die Beherrschung.
Tage verstrichen nutzlos und sinnlos. Das »ewige« kalte Licht strahlte
ununterbrochen. Die Schatten bewegten sich scheinbar um Millimeter.
Wieder heulte ein Blizzard über das Ding hinweg, das wie eine völlig
abstrakte Form hier stand.
Nichts geschah ... Nichts unterbrach die Monotonie des langen Tages.
Das Ding, der Nullzeitdeformator, rührte und bewegte sich nicht. Es wäre auch keinem Lebewesen möglich gewesen, die gestaffelten Sperren, die Sicherheitssysteme und die Schutzschirme zu durchbrechen.
Weder von außen nach innen noch von innen nach außen.
Perry Rhodan schüttelte den Kopf und drehte sich halb herum. Er starrte in das markante Gesicht des Arkoniden, dann ließ er seinen Blick über die Gesichter der Männer gleiten, die vor ihm saßen.
»Sie wissen genau, daß ich jedem vernünftigen Rat zugänglich bin. Aber was Sie hier verlangen, kann ich nicht anordnen.«
»Aber ...!« begann Atlan. Seine Stimme war rauh vor Ärger. Dann sah er die Hartnäckigkeit im Gesicht seines Freundes und zuckte die Schultern.
Er hatte Geduld; er konnte warten. Früher oder später kam seine Stunde.
»Dieser Mann ist zweifellos genial. Wahrscheinlich ist er, durch die Hilfsmittel, die er besitzt, mehr als genial. Und genau hier liegt die Gefahr... meiner Meinung nach!« sagte Julian Tifflor. Er verteidigte seinen Standpunkt zwar nicht lautstark, aber beharrlich.
»Ich sehe die Gefahr, aber ich sehe keinen Ausweg!« erwiderte Rhodan störrisch.
»Immer noch idealistisch, Barbar? Nach so vielen Jahrhunderten Erfahrung?
« Es war deutlich, daß Atlan provozieren wollte.
»Nicht idealistisch, Freund Atlan«, sagte er und lächelte.
»Sondern?«
Der weißhaarige Arkonide spürte die Spannung in diesem Konferenzraum der Administration. Im Augenblick herrschte Ruhe nicht nur in Terrania City, nicht nur auf den Planeten, Monden und Satelliten des Sonnensystems, sondern darüber hinaus auch in jenen galaktischen Gebieten, für die sich Rhodan verantwortlich fühlte. Die Strapazen, die diese wenigen eingeweihten Männer hinter sich hatten, waren fast vergessen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von F.Käding am 22. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die bestellte Ware ist genauso wie beschrieben und erfüllt seinen Zweck. Was will man mehr dazu schreiben. Das Material macht einen guten Eindruck.
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Von Dieter Pelzer am 3. Dezember 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ales gut gelaufen *** * * * * * * ** * * * ** * * * ** *******************************
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Räuber am 14. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Auch hier hat der verleger die Abenteuer der Heftvorlagen in ein gutes, interessantes Hardcoverbuch zusammengefasst. Mehr kann ich nicht dazu sagen.
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9 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Juli 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Die letzten zwei Perry Rhodan Ausgaben, erschienen mir eher langweilig geschrieben. Dieses Buch (Nr. 70) fesseld den Leser von Anfang an und läßt an keiner Stelle an Spannung nach.
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