Seien es Drachen, Vampire oder eben Werwölfe, mythische Wesen sind - zumindest in Buchform - nicht tot zu kriegen. Sehr oft sind die "Handbücher" über sie optisch ansprechend, reich bebildert und gespickt mit Legenden. So auch das "Geheimwissen Werwölfe".
Wie erkennt man diese Formwandler? Wie kann man sich vor ihnen schützen? Welche Werwolfarten gibt es? Wann nahm der Mythos seinen Anfang? Auf all das wird in diesem schmucken Büchlein eine Antwort gegeben.
Eines sei verraten: Zusammengewachsene Augenbrauen und behaarte Handflächen schon mal ein Indiz sein, einem Lykanthropen gegenüber zu stehen. Da ist es dann ratsam, Silber am Körper zu tragen.
Und was die Herkunft angeht: Göttervater Zeus soll verantwortlich für das Werwolfgeschlecht sein, als er den ruchlosen König Lykaon, der ihm Menschenfleisch vorsetzte, zur Strafe in einen Mannwolf verwandelte. Im alten Irland und Skandinavien soll es Kriegercliquen gegeben haben, die sich in Wolfsfelle hüllten und in Wolfsart lebten.
Doch Werwolf heißt nicht unbedingt böse. Die Benandanti nehmen nur Wolfsgestalt an, um es mit Hexen oder Schwarzmagiern aufzunehmen.
Das und vieles, vieles mehr wird in "Geheimwissen Werwölfe" gelüftet. Der interaktive Teil ("Werwolftest") ist wohl für Kinder geschrieben, das Buch als Ganzes ist aber auch für Erwachsene interessant.