In diesem Buch stellt der Autor sehr detailliert und aus eigenem Erleben die ersten Schritte im Umgang mit dem Remote Viewing-Protokoll (grafischer Formalismus zur Erhebung, Sortierung und Dokumentation von rechtshemispherischen Eindrücken) dar. Daher eignet es sich besonders zur Begleitung der ersten Übungen im Remote Viewing. Somit ist es das zweite Buch, dass Sie als angehender Remote Viewer bzw. interessierter Laie über Remote Viewing lesen sollten. (Als erstes empfiehlt sich zum Einstieg
Remote Viewing - das Lehrbuch 1: Technik des Hellsehens. Teil 1: Stufe 1-3)
Die Darstellungen des Autors (F. Köstler) sind sehr einfühlsam und persönlich sowie für jeden, der erste Erfahrungen in der praktischen Ausübung von Remote Viewing macht, nachvollziehbar und authentisch. Der Vorteil der ersten drei Protokollstufen liegt in der Erhebung relativ einfacher Daten (Farben, Geräusche, Oberflächenstrukturen, Darstellung einfacher Formen in einer Skizze usw.), die hinterher knallhart mit dem als Ziel (Target) in einem Briefumschlag liegenden Bild verglichen werden können. Daher sind diese Daten, wie es der Autor in diesem Buch vorschlägt, sehr klar in richtig, falsch, nicht bewertbar einteilbar. Diese klare Rückmeldung versetzt den Viewer in die Lage relativ schnell zu lernen und somit seine Treffsicherheit zu verbessern.
[Bitte verstehen Sie das bitte nicht so, dass die Daten in höheren Stufen unsicherer werden. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Wenn Sie jedoch als Target (Foto im Breifumschlag) Pinguine auf einer Eisschole haben und der Viewer Ihnen in höheren Stufen sagt, wie diese sich fühlen und deren Beziehungen untereinander aufklärt, so erhalten Sie allein durch das Foto im Umschlag keine ausreichende Rückmeldung über diese erhobenen Daten. Daher ist es einfacher weniger komplexe Eindrücke (Stufe 1-3) mit dem Foto zu beurteilen]
Es ist die Zeit, beim Erlernen von Remote Viewing, in der man sich riesig freut wenn man Eindrücke wie gelb-orange, sehr warm, sandig, usw. in seinem Sitzungsprotokoll hat und dann feststellt, dass im Umschlag ein Foto einer Sandwüste steckt. Man bekommt Vertrauen zur Methode und ist immer wieder fasziniert, dass nicht etwa Eindrücke wie weiß, kalt, nass, schmilzt in den Händen usw. bei dem Wüstenbild auftauchen. Die Faszination, dass die Methode wirklich funktioniert ist auch dem Autor des Buches deutlich anzumerken. Bemerkenswerter Weise bewahrt er sich dennoch eine stets hinterfragende Grundhaltung.
In meinen Augen begeht der Autor im Bestreben seinen eigenen Weg zu Remote Viewing für den Leser unzensiert und nachvollziehbar darzustellen einen kleinen didagtischen Fehler. Ein Teil der Ereignisse die er beschreibt sind, ohne hier deren subjektiven Wahrheitsgehalt in Frage stellen zu wollen, geeignet den Leser das Buch verwerfen zu lassen. Tun Sie dies an der entsprechenden Stelle bitte nicht. Sie würden die hervorragenden rechtlichen 95 Prozent des Buches verpassen! Zudem würden Sie dem Autor Unrecht tun, der in seiner ehrlichen Art eben Alles authentisch darstellt.
Eben diese offene, ehrliche und oft kritische Art des Autors zeichnen dieses Buch aus. Man muss nichts glauben sondern man soll stets die eigenen Ergebnisse hinterfragen. Dem Autor ist Qualitätskontrolle der erzielten Ergebnisse sehr wichtig. Genau darin liegt der Wert des Buches für denjenigen, der Remote Viewing erlernen möchte. Es beschreibt kein idealisiertes Modell sondern die Praxis und eben die wollen Sie doch kennenlernen!?