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Geheimnisse der Körpersprache. Handelsblatt Karriere und Management Bd. 6
 
 
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Geheimnisse der Körpersprache. Handelsblatt Karriere und Management Bd. 6 [Taschenbuch]

Christian Püttjer , Uwe Schnierda , Hillar Mets , Handelsblatt
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1. limitierte Auflage (25. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593381400
  • ISBN-13: 978-3593381404
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 450.559 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Beruflich tätig sein heißt kommunizieren: andere überzeugen, motivieren, engagieren, kritisieren, Gruppen moderieren. Doch nicht nur, was man sagt, ist wichtig, sondern auch das Wie ist entscheidend.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung: Von Stachelschweinen, Despoten und Devoten Kennen Sie den Nase-Nabel-Faktor? Beherrschen Sie den Körpertanz? Dringen Sie in Intimzonen ein? Wie reagieren Sie, wenn Ihnen der Spanische Reiter begegnet? Entdecken Sie mit uns die Welt der Körpersprache. Überlassen Sie die Übersetzung körpersprachlicher Signale nicht den Spezialisten. Machen Sie sich selbst zum Dolmetscher der ursprünglichsten Mitteilungsform: der Körpersprache. Eigentlich fasziniert Körpersprache alle Menschen, aber nur die wenigsten sind bisher tiefer in die Geheimnisse der non-verbalen Kommunikation eingedrungen. Die Relevanz der Körpersprache ist in Industrienationen eine Zeit lang aus dem Blickfeld geraten. Parallel zu den enormen Fortschritten in Technik und Naturwissenschaften hatte sich der Schwerpunkt der Informationsweitergabe auf Daten, Fakten und Sachargumente verlagert. Die rationale Kommunikation mit objektivierten Aussagen ließ dem Individuum und seinen subjektiven Mitteilungsbedürfnissen nur wenig Platz. Die sich stark verändernde Berufswelt der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die so genannten Soft Skills - persönliche Fähigkeiten, die nichts mit dem beruflichen Fachwissen zu tun haben - eine immer größere Wichtigkeit erlangen. Im Human Resources Management sind kommunikative Fähigkeiten und Teamarbeit gefragt. In der Berufswelt, aber auch im Privatleben müssen zwischenmenschliche Beziehungen aktiv gestaltet werden. Dabei spielen das Verständnis und der gezielte Einsatz von Körpersprache eine zentrale Rolle. Doch auch heute noch lässt sich mit dem berühmten Filmtitel Denn sie wissen nicht, was sie tun auch der Umgang mit Körpersprache höchst treffend beschreiben. Viel zu viele Menschen ignorieren die Signale, die andere aussenden. Aber damit nicht genug: Auch die eigene Körpersprache ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist die Körpersprache ein genauso wichtiges Kommunikationsmittel wie die Verständigung mit Worten. Nicht wenige Experten behaupten sogar, dass die eingesetzte Körpersprache im Gespräch viel wichtiger ist als die gesprochenen Worte. Wer die non-verbalen Signale bei der Gestaltung beruflicher Beziehungen außer Acht lässt, wird sich bei Gesprächen schnell selbst im Weg stehen. Nur wenn durch Ihr Verhalten deutlich wird, dass zwischen Ihrem gesprochenen Wort und Ihrer inneren Einstellung, symbolisiert durch Ihre Körpersprache, Einklang herrscht, werden Sie andere überzeugen können. Deshalb ist Ihre Auseinandersetzung mit Körpersprache der Erfolgsfaktor zur Bewältigung beruflicher Situationen. Hinzu kommt: Je besser Sie Einfluss auf berufliche Situationen nehmen können, desto mehr wird Ihre persönliche Zufriedenheit wachsen. Aus unserer Beratungspraxis Das Stachelschwein In einem unserer Workshops sprach uns ein Teilnehmer in der Pause an und bat um unsere Hilfe. Vor kurzer Zeit hatte er seinen Arbeitsplatz gewechselt, weil er an mehr Projektarbeit interessiert war. Im neuen Unternehmen fühlte er sich jedoch ausgegrenzt. Man ließ ihn in Ruhe arbeiten, beteiligte ihn aber nicht so umfassend an Projektaufgaben, wie er es sich gewünscht hatte. Nun fühlte er sich unsicher, er hatte das Gefühl, die Kolleginnen und Kollegen würden ihm aus dem Weg gehen. Der Teilnehmer bat um unseren Rat, wie er einen besseren Draht zu seinen Kollegen entwickeln könne. Während unseres Gespräches rückte er bis auf wenige Zentimeter an uns heran, drängte sich förmlich zwischen uns und legte uns abwechselnd die Hände auf die Schultern. Uns war schnell klar, dass dieser Teilnehmer keinerlei Gespür für Distanzzonen im Gespräch hatte. Er schien allen Menschen so nah auf die Pelle zu rücken, dass sie schnell anfingen, sich unwohl zu fühlen. Der Verdacht lag nahe, dass seine Kollegen ihm deswegen aus dem Weg gingen, weil sie keine Möglichkeiten sahen, ihn in einem Gespräch auf angemessener Distanz zu halten. Um ihm sein Verhalten deutlich zu machen, traten wir ihm nun unsererseits zu nahe. Das Spiegeln von Verhaltensweisen ist oft der beste Weg, um Menschen ihre Wirkung auf andere unmittelbar deutlich zu machen. Wir stupsten dem Teilnehmer mit dem Zeigefinger in die Rippen, klopften ihm mit der flachen Hand auf den Rücken und manövrierten ihn in eine Raumecke. Schnell wurde der Teilnehmer nervös. In seinem Gesicht wurde Verwirrung deutlich. Er unterbrach seinen Redefluss und sah uns fragend an. Wir erklärten ihm, was gerade passiert war, und dass wir bewusst bei ihm die Wirkung ausgelöst hatten, die er im Gespräch bei anderen Menschen hervorrief. Dadurch, dass er Distanzzonen im Gespräch nicht beachtete, rief er bei seinen Gesprächspartnern Unwohlsein und Fluchtgedanken hervor. Inzwischen war es in seiner neuen Firma wohl schon so weit, dass die Flucht von seinen Kollegen präventiv vollzogen wurde. Man ging ihm aus dem Weg, um nicht von ihm an die Wand gedrückt zu werden. Dem Teilnehmer empfahlen wir, jetzt erst einmal bewusst auf Distanz zu gehen. Bei Begegnungen auf dem Flur sollte er ausweichen und Gespräche zunächst aus einer größeren Distanz führen. Wir rieten ihm, beim Händeschütteln seinen Arm auszustrecken und auf zumindest eine Armlänge Abstand zu achten. Beim Besprechen von Arbeitsergebnissen sollte er einige Schritte vom Tisch zurücktreten. Einige Wochen später rief uns der Teilnehmer an und berichtete uns, dass sich die Situation in seiner Firma entspannt hätte. Sein Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen war deutlich besser geworden. Er müsse zwar immer noch darauf achten, nicht zu nah an seine Gesprächspartner heranzurücken. Den Problemkern hätte er aber erkannt und würde sein Verhalten entsprechend ausrichten. Fazit: Das Feedback über die eigene Körpersprache findet in der Regel indirekt statt. Wer sich nicht mit Körpersprache auseinander gesetzt hat, weiß meistens nicht, warum er sich in bestimmten Situationen oder in der Gesellschaft bestimmter Menschen unwohl fühlt. Ihre Beschäftigung mit der Körpersprache dient nicht nur dazu, andere zu durchschauen, sondern auch zu ermitteln, wie Sie auf andere wirken. Erarbeiten Sie sich ein Gespür dafür, welche körpersprachlichen Signale Sie selbst aussenden und welche Reaktionen Sie von Ihrer Umwelt bekommen. Über ein Gespür für körpersprachliche Signale verfügen wir alle, nur fällt es vielen schwer, Körpersprache gezielt einzusetzen und bei anderen bewusst wahrzunehmen. Körpersprachliche Äußerungen laufen meistens unbewusst ab. Schnell schleifen sich dann Verhaltensvorlieben ein, die in bestimmten Situationen immer wieder zu großen Schwierigkeiten führen. Konflikte sind damit vorprogrammiert: "Despoten" bekommen durch den körpersprachlich signalisierten Herrschaftsanspruch im Berufsalltag genauso Schwierigkeiten wie die "Devoten", die sich körpersprachlich ständig auf dem Rückzug befinden.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Wiesner VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch beschreibt oberflächlich, woraus Körpersprache besteht. Zwar werden Beispiele in Bild und Text gebracht, doch sind diese so überspitzt gewählt, dass ich zumindest mich nicht damit identifizieren kann.

Die enthaltenen Übungen sind sehr allgemeiner Art (achten Sie doch mal auf die Gestik anderer Menschen).

Auch das ständige "Soziale Komtepenz ist heute im Beruf sehr wichtig" geht schnell auf die Nerven. Sollen wir unter Druck gesetzt werden?

Fazit: Folgen Sie dem Rat der Autoren und nutzen Sie Ihre Zeit zur Beobachtung Ihrer Körpersprache, statt sie mit diesem Buch zu verschwenden.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für Keinen ein Geheimnis 1. September 2006
Als Geschenk erhalten, habe ich dieses Buch mit großem Interesse angefangen und mit völliger Enttäuschung zu Ende gelesen. Dem Buch mangelt es an einer guten Struktur (siehe Inhaltsverzeichnis, das hier auf der Seite verlinkt ist), einem ordentlichen Grundlagenkapitel mit (wissenschaftlichen) Hintergründen zu Mimik und Gestik und deren Wirkung, gut aufbereiteten und aussagekräftigen Beispielen zur nonverbalen Kommunikation, sowie Vorschlägen für eine Verbesserung derselbigen. Das ist alles schon (in Ansätzen) vorhanden, müsste aber dringend in eine andere Form gebracht werden.

Die Autoren langweilen den Leser mit sehr vielen Wiederholungen und Langatmigkeit und man gewinnt schnell den Eindruck, dass das das Buch nicht publikumsadäquat verfasst wurde. Diejenigen, die sich erhoffen, hier das eine oder andere "Geheimnis" über Körpersprache zu erfahren, werden sehr enttäuscht. Die beschriebenen Gesten sind fast durchweg als völlig überspitzt dargestellt/beschrieben und illustriert worden und diejenigen, die sich bereits mit verbaler (und nonverbaler) Kommunikation befasst haben, werde aus diesem Buch keine neuen Schlüsse ziehen. Einziges Highlight sind die wenigen Stellen, an denen aus Trainings/Schulungen berichtet wird, welche die beiden Autoren geben, sowie ein paar Kästen, in denen Inhalte zusammengefasst wurden.

Der dezente Hinweis auf die Möglichkeit, bei weiterem Interesse an Schulungen teilzunehmen, ist nicht zu übersehen. (Es ist mir ein Rätsel, warum das Handelsblatt seinen Namen für so was hergibt). Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gerade erst beginnen, sich mit Kommunikation zu beschäftigen bzw. einen sehr leichten Einstieg in das Thema finden möchten und im Bereich der Wahrnehmung ihrer eigenen Körpersprache noch am Anfang stehen. Ungeeignet ist das Buch hingegen für Leser, die bereits gewisses Vorwissen besitzen. Den Autoren empfehle ich eine gründliche Überarbeitung des Buches und ein besseres Eingehen auf die Zielgruppe im Bereich Karriere & Management. Dieses Buch würde sehr gewinnen, wenn man es um Zweidrittel kürzen würde (die Aussagen wären die gleichen) und wesentlich besser recherchiert, was hier als Hauptkritik anzuführen wäre.

Erwähnenswert finde ich, dass der Rezensent, der diesem Buch 5 Sterne gegeben hat, noch 4 weitere Bücher der Autoren Christian Püttjer und Uwe Schnierda im gleichen Stil bewertet und auch jedes Mal 5 Sterne verteilt hat. Ihm liegt der Schreibstil der beiden Autoren offensichtlich besser als mir. Mich hat dieses Buch jedenfalls nicht überzeugt und ich würde mir wünschen, dass in einer etwaigen Folgeauflage das Buch kritisch überarbeitet werden würde.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Danell
Nun gut. Das Buch habe ich mit großer Überwindung zu Ende gelesen und nun beendet. Ich möchte mich Andreas M. Afrikas' noch wohlwollender, insgesamt aber vorzüglicher Rezension anschließen: Das einzige Rätsel des Buches ist es, wie das Handelsblatt, wahrscheinlich unbesehen, seinen Namen für so wenig Inhalt hat hergeben können. Kondensiert man den Inhalt auf ein Arbeitspapier, wird man auf nicht mehr als auf 15 DIN A4 Seiten kommen. Das hat im Einzelnen folgende Gründe:

- Überzeichnungen: Die wenigen Aussagen werden daraus gewonnen, dass sie verhaltensauffälligen oder deutlich übertrieben agierenden Personen abgerungen werden. Jenseits klinisch auffälliger oder völlig trivialer Beispiele wird aber nicht so recht erklärt, wie man denn zu einer eindeutigeren Deutung von körpersprachlichen Signalen kommt. Es wird zwar häufig wiederholt, dass es darum geht, die durch Worte nicht mitgeteilten Informationen wahrnehmen zu können, allerdings bleibt völlig offen, inwieweit das aussagekräftig genug möglich sein soll. Am Anfang des Buches stehen völlig überzeichnete Beispiele, die selbsterklärend sind, am Ende des Buches steht dagegen die Botschaft: Körpersprache ist vielschichtig und von einer großen Menge Faktoren bedingt, dadurch schwierig zu interpretieren und zwangsläufig vielen möglichen Fehldeutungen ausgesetzt. Die Überdeutlichkeit der anfänglichen Fallbeschreibungen und die Vielschichtigkeit des späteren Vokabulars für Körpersprache stehen sich unkommentiert gegenüber.

- Trivialitäten: Bis zum Ende des Buches gehen die wenigen Mitteilungen selten über das hinaus, was man aus dem gewöhnlichen Berufsleben über Körpersprache weiß. Beispiele gefällig? Mit verschränkten Armen und Stirnrunzeln begrüße ich als Verkäufer keine Kunden. Hätten Sie es gedacht? Oder die Worte: "Schön, dass ich Sie sehe", sollten von einem Lächeln und einem Blick in die Augen des Gegenübers begleitet werden und nicht mit einem desinteressiertem Vorbeisehen am Gesprächspartner, denn sonst könnte dieser allmählich auf die Idee kommen, zwischen Gesagtem und Gemeintem gäbe es Unterschiede. So ähnlich verläuft die erste Hälfte des Buches.

- Redundanzen: So hadert man das ganze Buch lang mit dem Gefühl, dass es vielleicht auf der nächsten Seite losgeht. Doch dabei bleibt es, es geht nicht los. Die Kapitel bauen kaum aufeinander auf. In jedem Kapitel erfährt man mindestens dreimal scheinbar immer wieder auf's Neue, dass es verbale und non-verbale Kommunikationssignale gibt, die kongruent oder inkongruent sein können, dass einem das Buch dabei helfen wolle, diese Signale zu verstehen, dass dies aber schwer sei. Im nächsten Abschnitt erfährt man dann, dass man auch seine eigene Körpersprache analysieren kann. Auch dabei will einem das Buch helfen, denn schließlich gibt es ja verbale und non-verbale Kommunikationssignale, die kongruent und ... ad infinitum. So hat man unabhängig von der Anzahl der bereits gelesenen Seiten den Eindruck, auch bei Seite 70 noch im Vorwort zu stecken.

- Man kann eigentlich davon ausgehen, dass Autoren beim Verfassen Ihrer Werke sich selbst auch in die Rolle des Lesers begeben, somit ihr Buch nicht nur schreiben, sondern auch selber lesen. Aus dieser Perspektive ist es in jeder Hinsicht rätselhaft, dass die Autoren in dieser Arbeit ihr Soll erfüllt sahen, selbst wenn es bei diesem Buch auch um die eigene Veröffentlichungsliste ging und nicht um die Mitteilung an Leser. Andere Bücher dieser Autoren werde ich pars pro toto meiden.
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