Ein wahrer Verbrecher ist der (Anti-)Held dieses Romans zwar nicht, doch kommt er gerade aus dem Irrenhaus. Damit beauftragt, das mysteriöse nächtliche Verschwinden eines pubertierenden Mädchens aus einem katholischen Internat aufzuklären, gerät er bei seinen Nachforschungen von einer misslichen Lage in die nächste. Mit viel Einfallsreichtum und Witz kommt er der Lösung des Falles (und einer erlösenden Dusche...) immer näher, und lässt sich auch von Rückschlägen nicht einschüchtern...
Mendoza schickt in seinem Roman den Protagonisten -dessen Name mindestens so mysteriös ist, wie das Geheimnis der Krypta selbst- auf eine skurrile und aussichtslos erscheinende Mission. Mit der Zeit kommt jedoch immer mehr Licht ins Dunkel, und durch den mehr als unterhaltsamen Stil Mendozas wird kaum Langeweile aufkommen. Durch seine dreiste und schlagfertige Art, wird einem die -für einen Helden doch so ungeeignet erscheinende und im Verlauf des Buches auch stark gebeutelte- Hauptfigur immer sympathischer!
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das alles andere als anspruchslos ist...