Der erste Teil der Neschan-Trilogie endet damit das Yonathan und Yomi ihren guten Freund den Behmisch Din-Mikkith verlassen müssen, da dieser zurück ins verborgene Land will, die Beiden aber nach Cedanor müssen. Denn in Cedanor lebt der beste Freund von Yonathans Adoptivvater Navran Yaschmon und dieser Freund sollen ihnen helfen nach Gan Mischpad zu kommen, denn der Weg dorthin ist noch lang und beschwerlich. Außerdem warten auf ihm mehrere Gefahren auf die Beiden.
Als sie nun das verborgene Land verlassen haben und überlegen wie sie am besten nach Cedanor kommen, erreichen sie einen seltsamen Schiffsfriedhof, der sich als Hinterhalt von Piraten entpuppt. Sie werden festgenommen und erst durch die Hilfe eines ehemaligen Händlers, der inzwischen ein Pirat geworden ist und seiner Frau, haben sie eine Chance doch noch nach Cedanor zu kommen. Sie können dem Vizechef der Lagers dazu überreden, Yomi und Yonathan, mit Gimbar, dem Sohn des ehemaligen Händlers und noch einem jungen Mann nach Cedanor zu bringen, da dort bestimmt eine reiche Belohnung auf die Piraten warten wird. Gimbar, wird bald zu einem treuen Gefährten Yonathans... Doch um zu erfahren ob sie nach Cedanor und sogar nach Gan Mischpad kommen, müsst ihr das Buch lesen!
Ralf Isau schafft es, dass der zweite Band noch fesselnder wird als der erste, die Durststrecke die man von den meisten Trilogien kennt, gibt es bei der Neschan-Trilogie nicht. Man lernt die Gefährten Yonathans und diesen selber, immer besser kennen. So das man schon bald mit ihnen mitfühlen kann und es ist als ob man selber in den Körper von einen von Ihnen schlüpfen würde. Auch die Fantasie von Ralf Isau lässt nicht nach, er hat immer bessere Ideen und fantasievollere. Diese schafft er so liebevoll und kreativ zu skizzieren, dass man sie sich vor dem geistigen Auge wirklich vorstellen kann.
Fazit: Ein gelungener zweiter Teil, wer schon vom ersten Teil fasziniert war, wird es kaum schaffen den zweiten Teil aus der Hand zu legen...