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Das Geheimnis der fünf Gräber
 
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Das Geheimnis der fünf Gräber

Richard Widmark , Donna Reed , John Sturges    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Richard Widmark, Donna Reed, William Campbell
  • Regisseur(e): John Sturges
  • Komponist: Herman Stein
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 27. April 2007
  • Produktionsjahr: 1956
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000N3TXX4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.626 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In der Prärie werden fünf Tote gefunden, ein sechster Mann, der den angeblichen Indianerüberfall überlebte, ist ebenso verschwunden, wie 1000.000 Dollar in Goldmünzen. Jim Slater vermutet, sein Vater könne dieser Mann sein. Er lernt Karyl Orton, Frau eines der Toten, kennen, und verfolgt mit ihr die Spur bis nach Texas. Dort versucht der mit den Dollars aufgetauchte Jim Bonniwell alles Land aufzukaufen. Slaters Verdacht, Bonniwell sei sein Vater, bestätigt sich. Bonniwell versucht Slater umzubringen. Die aufgebrachten Farmer töten Bonniwell.

Produktbeschreibungen

Teaser: Hollywood-Edel-Western von John Sturges ("Die glorreichen Sieben", "Gesprengte Ketten").nInhalt: Mitten im Gebiet der Apachen liegen fünf weiße Männer massakriert in der Wüste, die scheinbar einem Indianerangriff zum Opfer gefallen sind. Ein sechster Mann ist verschwunden - und mit ihm ein Goldschatz. Jim Slater (Richard Widmark) und Karyl Orton (Donna Reed) machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Gold und dem Überlebenden. Die Suche wird für beide zu einer Reise in die Abgründe von Gier und Verrat¿(1 DVD)nDVD-Film_Infos: Regie: John Sturges; Darsteller: Richard Widmark, Donna Reed u.a.; Originaltitel: Backlash; Produktionsland und -jahr: USA, 1956; Filmdauer in Min.: ca. 84; Sprachen: Deutsch, Englisch; FSK: ab 16; Laendercode: 2nUSK: ab 16nVerpackung: DVD VerpackungnCover: dvm000304d.jpg

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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekter Western 28. April 2007
Im Gila Valley liegen die Gräber von fünf Männern, die einem Indianerangriff zum Opfer fielen. Doch ein sechster Mann konnte mit 60.000 $ in Gold entkommen. Statt Hilfe zu holen, behielt der Verräter den Schatz für sich. Jim Slater und Karyl Orton machen sich auf die Suche nach dem sechsten Mann. Handelt es sich um den Vater von Jim oder den Ehemann von Karyl ?

DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER (Backlash) von 1956 ist ein Western, wie er im Buche steht. Nahezu alle klassischen Western-Motive bekommt der Zuschauer geboten: Rancher und Cowboys, Banditen und Sheriffs, Indianer und Kavallerie, heißblütige Revolverhelden und skrupellose Verräter, Duelle mit dem Colt und Kämpfe mit dem Messer, einen Angriff auf eine Postkutsche, eine fantastische Westernlandschaft mit imposanten Felsen und meterhohen Kakteen (gedreht wurde in Arizona), dazu eine Who dunnit-Geschichte und das alles in leuchtenden Technicolorfarben. Westernherz, was könntest du mehr begehren ?

Der Film kommt auch gleich zur Sache, es dauert keine 5 Minuten bis zum ersten Schusswechsel. Und schon hier zeigt Regisseur und Westernexperte John Sturges (DIE GLOREICHEN SIEBEN, ZWEI RECHNEN AB, DER LETZTE ZUG VON GUN-HILL uvm.) eine seiner Stärken: seinen Blick für die Schönheit der Natur und das geschickte Einbeziehen der Landschaft in die Action. DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER besteht ganz überwiegend aus Außenaufnahmen; nur wenige Szenen wurden im Studio gedreht.

Der mittlerweile 92-jährige Hauptdarsteller Richard Widmark liebte Außenaufnahmen und war seine ganze Karriere über immer eng dem Westerngenre verbunden (DER LETZTE WAGEN, GARTEN DES BÖSEN, DIE GEBROCHENE LANZE, ALAMO, WARLOCK ua.). In DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER darf er markige Westernweisheiten wie diese zum Besten geben: " Es gibt Dinge, über die ein Mann sich Klarheit verschaffen muss. Und es ist besser, dass er das allein tut."

Donna Reed (VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT, IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN ?) spielt Karyl Orton und ist in dieser Rolle fast genauso tough wie, aber ungleich schöner als Richard Widmark.

Der bewährte Universal-Charakterdarsteller John McIntire glänzt als Jim Bonniwell, der sechste Mann. Seine Paraderolle ist die des verschlagenen und skrupellosen Schurken. Westernfans werden sich an seine ähnlichen Rollen in WINCHESTER 73 und ÜBER DEN TODESPASS erinnern.

William Campbell gibt den hitzköpfigen Revolverhelden Johnny Cool. Er zieht laut seinem Boss doppelt so schnell wie eine Klapperschlange und ist zehnmal so gefährlich.

Die DVD bietet den Film in guter Qualität. Das Bild ist von angenehmer Schärfe mit kräftigen Farben. Tonspuren liegen in Deutsch und Englisch vor. Als Bonus gibt es den US-Kinotrailer, eine Bildergalerie und ein Booklet.

DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER bietet Action, Spannung und knackige Dialoge. Westernfans werden nicht enttäuscht sein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Richard Widmark, hier als der wurzellose Einzelgänger Jim Slater, bringt den Gemütszustand eines Mannes, der sich wiederholt zur Zielscheibe von Unbekannten gemacht findet, sicher ziemlich genau auf den Punkt, doch für den Zuschauer ist die bleihaltige Luft, die Slater umgibt, alles andere als ermüdend, und somit ist John Sturges' eher weniger bekannter Western "Backlash" (1956) ein ziemlich spannender Film, auch wenn das eigentliche Geheimnis der fünf Gräber - nach dem der Film im Deutschen benannt wurde - im Grunde genommen recht durchsichtig ist.

Schon in den ersten Minuten kommt es zu einer Schießerei, noch bevor die beiden Hauptpersonen überhaupt mit biographischem Hintergrund versehen werden. Eine bildschöne Frau (Donna Reed) reitet in ein verlassenes Lager im Gila Valley ein, wo sie auf einen Mann trifft, der damit beschäftigt ist, fünf Gräber zu öffnen. Auf seine Frage, was er dort treibe, antwortet er kaltschnäuzig, die Toten störe das nicht, die seien vielmehr froh, wenn sich jemand um sie kümmere. Die Frau bittet den Mann, ihre Zigaretten aus der Satteltasche ihres Pferdes zu holen, und als der Mann dies tut, kann er gerade noch den Schüssen, die ein Unbekannter aus der sicheren Deckung des Gebirges auf ihn abfeuert, ausweichen. Natürlich verdächtigt er die Frau, ihn mit Absicht in eine Falle gelockt zu haben. Doch zunächst einmal gilt es, den hinterlistigen Schützen unschädlich zu machen. Nachdem ihm dies gelungen ist - Sturges nimmt sich hier genüßlich Zeit, das erbitterte Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Männern in Szene zu setzen -, macht unser Held der Frau erst einmal ein ziemlich direktes Kompliment, das bei ihr sichtlich auf fruchtbaren Boden fällt.

Die völlige Hintergrundlosigkeit der zwei Figuren sowie das für den Zuschauer unerklärliche Tun des Protagonisten und der tödliche Kampf, den er sich mit dem unbekannten Heckenschützen liefert, tragen gleich am Anfang dazu bei, den Grundton dieses Westerns festzulegen: Hier geht es um oft nur zu begründetes Mißtrauen, Unsicherheit beim Aufbau menschlicher Bindungen, und um die größte aller Ungewißheiten: diejenige, die einen Menschen befallen mag, der - warum auch immer - ausgezogen ist, um den Tod eines Vaters zu rächen, den er nie kennengelernt hat, und der dabei schließlich seine Herkunft in einem neuen Licht sieht. Insofern ist "Backlash" trotz seiner Technicolor-Bilder nicht ohne Verwandtschaft mit dem Film noir, und er erinnert in vielem auch an die psychologischen Anthony-Mann-Western aus den frühen fünfziger Jahren, in denen ein von Rache getriebener Held an sich zu lernen beginnt.

Im Verlaufe der ersten halben Stunde dann werden wir nach und nach mit den Informationen gefüttert, die es uns erlauben, einen Sinnzusammenhang herzustellen. Die fünf Toten im Gila Valley sind die Opfer eines Apachenüberfalls, doch ursprünglich waren es sechs Männer, und einer von ihnen hat sich mit einem Goldschatz von 60.000 Dollar aus dem Staube gemacht und seine fünf Gefährten ihrem Schicksal überlassen, ohne Hilfe zu holen. Jim Slater ist an diesen Ort zurückgekehrt, da er der Sohn eines der fünf Toten ist, und nun sucht er vor Ort Spuren, um den Verräter und Mörder seines Vaters zu identifizieren und Rache zu nehmen. Die bildhübsche Frau, die ihn bei seiner Arbeit stört, ist Karyl Orton, die Witwe eines weiteren Opfers. Anders als Slater scheint es ihr indes zunächst vor allem darum zu gehen, die 60.000 Dollar wiederzufinden, als deren rechtmäßige Besitzerin sie sich sieht. Gemeinsam, und doch durch wechselseitiges Mißtrauen voneinander entfremdet, machen sich Jim und Karyl daran, das Geheimnis um die fünf Gräber zu lüften.

Dabei hält der auf hohem Niveau routinierte Westernregisseur Sturges den Zuschauer mit immer neuen Gefahren, denen sich die beiden gegenübersehen, in Atem und weiß auch durch eine glaubwürdige Zeichnung der Hauptfiguren zu überzeugen. Auch der gewissenlose Schurke Jim Bonniwell ist mit John McIntire aufs gelungenste besetzt, denn McIntire, der eine ähnliche Rolle in Manns "The Far Country" (1954) gespielt hat, weiß, seinem Unhold die Aura einer grenzenlosen Bosheit zu verleihen. Des weiteren brilliert auch William Campbell in der Rolle des Johnny Cool, eines dandyhaften Revolverhelden, dessen jugendlicher Übermut ihn dazu treibt, sich stets neu beweisen zu müssen. Für knapp 85 Minuten birst dieser Film vor Handlung und in immer neuen Konstellationen auftauchenden, dabei meist gut entfalteten Charakteren und erinnerte mich dabei insbesondere an Manns Western "Winchester '73" (1950), in dem es ähnlich turbulent und gleichzeitig tragisch zugeht und in dem ebenfalls die ganze Palette typischer Westernsituationen* durchlaufen wird.

Dieser Film ist absolut zu Unrecht eines von Sturges' weniger bekannten Werken.

* In "Backlash" haben wir, um nur einige zu nennen, einen Indianerüberfall, Erinnerungen an den Bürgerkrieg, eine Auseinandersetzungen zwischen Ranchern und natürlich auch ein Revolverduell. Drehbuchautor Borden Chase hat die spannungsreiche Handlung zudem auch mit einigen schlagfertigen Dialogen, etwa den Sticheleien zwischen Jim Slater und Johnny Cool, angereichert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spectator
Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem Richard Widmarks Vertrag mit Fox ausgelaufen war, arbeitete er als Freelancer und Universal nahm ihn für den John Sturges Western 'Backlash' unter Vertrag. Borden Chase (Winchester 73) schrieb das Drehbuch nach einem Roman von Frank Gruber. Wie immer bei Sturges ist die Handlung atmosphärisch dicht und die Figuren exzellent gezeichnet. Ein Lob auch an Koch Media, dass man diesen Western, der sonst (bis auf eine kürzliche Ausstrahlung im ZDF)kaum noch aufgetaucht wäre, als DVD veröffentlicht hat. Richard Widmark und Donna Reed harmonieren ausgezeichnet und auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt (John McIntire,Barton McLane,William Campbell, Robert Wilke und Harry Morgan). Herausragend auch die Musik von Herman Stein, die dem Ganzen einen Touch von Film Noir gibt. Obwohl dieser Film nicht zu den klassischen großen Western gehört, empfiehlt sich ein Kauf auf jeden Fall. Spannende, hochkarätige Unterhaltung ist garantiert.Und das alles in brillantem Technicolor.
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