denn eigentlich ist das Buch ganz gut. Nur fragt man sich, wieso in jenen Jahren überhaupt Menschen auf dem Scheiterhaufen gelandet sind, da es doch scheinbar überall Fluchtmöglichkeiten gab, sich in jeder Wand plötzlich eíne unbewachte Tür mit einer Treppe in die Freiheit auftat, eine Nonne helfend zur Seite stand oder ein Ohnmachtsanfall vor der Folter bewahrte. Wieso wird der Held dauernd belauscht, beobachtet und ausgeforscht und dann trotzdem mit Fragen konfrontiert, deren Antwort für jeden Lauscher schon längst klar sein muss. Wieso stehen Tote plötzlich wieder wundersam auf (Meinhard aus Aachen) und helfend zur Seite. Wie gesagt, an sich ein gutes Buch, aber hätte der Autor nochmal Korrektur gelesen, wäre ihm einiges aufgefallen und hätte er dazu den Faden an einigen -letztlich ziemlich unbedeutenden- Stellen etwas glaubhafter gesponnen, wäre das Lesevergnügen perfekter.