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Südfrankreich im Jahr 1299: Ein rotes Glühen liegt über Carcassonne, als das junge Mädchen Rixende die festungsgleiche Stadt zum ersten Mal erblickt. Ein schlechtes Vorzeichen? Sie soll dort einen ihr völlig fremden Kaufmann heiraten. Zudem sind ihrem Bruder die Spürhunde der Dominikaner auf den Fersen, da er Mitglied der Katharer-Sekte ist. All dies ist jedoch nur der Auftakt gefährlicher Entwicklungen: Da die Stadt Carcassonne dem Papst zu mächtig wird, soll die Inquisition Ordnung schaffen. Bürger werden eingekerkert, gefoltert, beraubt. Für Rixende sind diese Ereignisse um so verwirrender, weil eine merkwürdige Prophezeiung und große Verpflichtung auf ihr lastet: Sie soll die heiligen »Geheimen Worte« der Katharer in Sicherheit bringen. Und sie muß mit ihren Gefühlen ins reine kommen, denn ausgerechnet der Inquisitor Fulco zieht sie magisch an. Ein prachtvoller historischer Roman über die Katharer im Mittelpunkt steht eine kluge und mutige Heldin.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gewaltig, packend, spannend - Mittelalter pur!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimen Worte. Südfrankreich im Jahre 1299 (Gebundene Ausgabe)
"Dies sind die Geheimen Worte, die Jesus der Lebendige sprach und die Didymos Thomas aufgeschrieben hat ... wenn ich euch eines der Worte sage, die er mir gesagt hat, werdet ihr Steine nehmen und sie gegen mich werfen ... "Die außergewöhnliche Geschichte der jungen Rixende Ripoll, die um das Jahr 1300 nach Carcassonne reitet, um dort den ihr völlig fremden Tuchhändler Fabri zu heiraten, hat mich nicht nur wegen der "Geheimen Worte Jesu" gefesselt wie selten ein Roman zuvor. Das ganze Buch ist derart spannend und packend geschrieben, dass man es nicht mehr aus den Händen legen kann. Kurz vorher hat die Braut erfahren, daß ihr Bruder Katharer ist, also ein Ketzer. Er ist der Hüter der "Geheimen Worte", hinter denen die Inquisition seit dem Fall der Festung "Montségur" her ist. Die Menschen fürchten sich in diesen Jahren nicht mehr vor der Hölle, sie fürchten sich vor der Inquisition, die längst willkürlich auch Rechtgläubige inhaftiert, um an ihr Vermögen zu kommen. Dass sich die junge Rixende Ripoll einerseits ihrem Bruder verpflichtet fühlt (sie soll die Geheimen Worte in Sicherheit bringen), und sie andererseits ausgerechnet einer der Inquisitoren magisch anzieht, bringt sie in große Konflikte. Der geschichtliche Hintergrund des Romans ist so gewaltig wie sein 522 Seiten Umfang, aber zugleich bestens recherchiert und klar aufgebaut. Ein mehr als zehn Seiten langer Anhang klärt über die Protagonisten aus dem Hause Castel Fabri auf, die verantwortlichen Konsuln der Stadt Carcassonne, die am Konflikt beteiligten Mönchsorden, Bischöfe, Äbte, Päpste, Könige ... Helene Luise Köppel erzählt eine spannende Geschichte von Liebe, Glaube und Gewalt mit wahrhaft historischer Verve und Einfühlungsvermögen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und erschütternd,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimen Worte. Südfrankreich im Jahre 1299 (Gebundene Ausgabe)
Carcassonne, die Höhlen von Lombrive, die wilden Schluchten und Wälder der Pyrenäen, Helene L. Köppel führt in ihrem neuen Buch den Leser mit Liebe zum Detail durch Raum und Zeit des mittelalterlichen Südfrankreich und versetzt mit ihrer bildhaften Beschreibung der Örtlichkeiten den Leser mitten hinein in die äußerst spannend aufgebaute Geschichte. Man erlebt den Reifeprozess der jungen Rixende ebenso hautnah wie ihre Abenteuer inmitten des boshaften Treibens der katholischen Kirche, die andersdenkende Christen bis aufs Blut peinigt, ermordet um sich dann auch noch schamlos an den Vermögen der Unglücklichen zu bereichern. Köppel beschreibt dieses, von einem kriminellen, römischen Papst abgesegnete Treiben gekonnt und ohne jegliche Polemik und doch in einer Direktheit, dass einen schaudert. „Die Geheimen Worte" dürfen nicht geheim bleiben. Das Buch von Helene L. Köppel muß man gelesen haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Gral: Die Geheimen Worte Jesu,
Von Gerhard (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimen Worte. Südfrankreich im Jahre 1299 (Gebundene Ausgabe)
Hier kann man nur gratulieren! Ein ganz besonderes Lesevergnügen für mich, die ich für gewöhnlich um historische Romane einen Bogen mache, spannende Story, fulminant geschrieben!Da ich Carcassonne persönlich kenne, habe ich mich besonders gefreut, mehr über die Geschichte der Stadt und der dort lebenden Katharer zu erfahren. Der Gral - diesmal kein Kelch, sondern die Geheimen Worte Jesu, das Thomas-Evangelium! Eine gute Überlegung, darüber sollte man reden. Der umfangreiche Anhang zeigt die gewissenhafte Recherche und erhöht noch den Wert dieses außergewöhnlichen Romans. Es ist nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin lesen werde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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