Der Roman ist einer der besten, die Carré geschrieben hat. Das Lesen von Rudolph ist eine einzige Tortur.
Der "Filmbösewicht" spricht hier (und leider noch ein paar andere Carrés) wie ein Märchenonkel auf Valium. Noch nicht einmal eine geheime Melodie findet er in seinen Satzbögen, er pickt sich irgendwelche Wörter nach dem Zufallsprinzip heraus, um sie zu betonen und/oder zu zerdehnen. Ich glaube nicht, dass er weiß, was er tut und warum.
Lieber Verlag, bitte neu einspielen mit einem anderen Vorleser. Irgendeinem, so er nicht Rudolph heißt.