Peter Nathschläger beschreibt in "Geheime Elemente" gekonnt die erste Liebe zwischen dem Emo Martin und seinem anfänglichen Schulfeind Kai, der ihm das Leben schwer macht. In der Sprache von Jugendlichen erzählt er mit viel Humor den täglichen Schulzoff zwischen zwei jungen Männern, deren Hormonhaushalt gerade überkocht. Und Marin ist sich eigentlich gar nicht so sicher, ob er nicht auch seine alte Freundin Lisa toll findet.
Gleichzeitig wird der Leser jedoch auch in die Welt des Übernatürlichen entführt. Mit viel Feingefühl beschreibt der Autor den Schmerz Martins über den Verlust seines Bruders, der in einem See ertrank. Ein Ort des Mystischen, in dem Martin eines Tages Abris, ein Elemental, entdeckt, einen Wassergeist, der Ertrinkende ins "Große Blau" bringt.
Gekonnt entführt Peter Nathschläger den Leser in eine Welt voller Gefühle, aber auch in eine Welt verbunden mit Angst, Schmerz und Trauer. Bis zum Ende ist man hin und hergerissen zwischen Lachen und Weinen, zwischen Glück und Trauer. Denn obwohl Martin die erste große Liebe mit Kai erlebt, weiß er auch, dass er von Abris Abschied nehmen muss.
"Geheime Elemente" ist ein Buch zum Lachen, aber auch zum Weinen, über die erste Liebe, den ersten Sex, aber auch über das Erwachsenwerden und die Probleme im Alltagsleben. Der Leser wird hinfort gerissen in eine Welt des Übersinnlichen, die voller Glück, Harmonie, Freude und Liebe ist, in eine Welt, in der der Tod nicht immer ein schmerzvoller Abschied sein muss.