Dies ist der dritte Teil der Abentersaga um Felix im Spanien des frühen 19. Jahrhunderts. Sein Studium der Rechte, Felix ist ein ganzes Stück älter geworden, muß er jedoch gleich zu Beginn des Buches unterbrechen. Ein Brief ruft ihn nach Haus. Er stammt von seiner Freundin Juana ( die Heldin aus Band 2), in die er sehr verliebt ist, die sich jedoch unglücklicherweise dazu entshlossen hat, Nonne zu werden. In dem Brief wird er aufgefordert, ihr zu helfen, ein Familiendrama, bei dem ein Vater seine Kinder entführt hat, unblutig zu Ende zu bringen. Was Felix und Juana nicht wissen: sie werden als Spielball politischer Interessen mißbraucht. Das Buch ist atmosphärisch dicht und superspannend geschrieben. Die Frage ist nur, warum dieser Roman (zu Recht erst ab 14 Jahren) so gewaltbehaftet ist? Neben den üblichen Schurken kommen diesmal auch eine Mutter und ihr Kind zu Tode. Mußte das sein? Dafür einen Stern Abzug! Abgesehen davon ist das ganz ein Klasse-Buch und für Felix gibt's ein - wenn auch nicht ganz ungetrübtes- Happy End. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)