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Gegenspieler: Andy Warhol / Joseph Beuys Taschenbuch – Mai 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 149 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 1. (Mai 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596147336
  • ISBN-13: 978-3596147335
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.330.012 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wirkliche Gegenspieler waren Andy Warhol und Joseph Beuys nicht, aber sie vertraten konträre Ansichten über das, was Kunst sein und leisten sollte. Damit stehen diesmal nicht Kontrahenten im Mittelpunkt eines Bandes der Gegenspieler-Reihe, sondern Symbolfiguren für unterschiedliche Auffassungen. In diesem Fall für zwei (auch räumlich) weit auseinanderliegende Verständnisse von Kunst.

Da stand auf der amerikanischen Seite Warhol als, wie die Autoren ihn nennen, "Chronist der Kommunikations- und Konsumgesellschaft", und auf der anderen Seite des Atlantiks arbeitete Beuys als "Utopist und Welterneuerer". Für den Anhänger von Warhol mögen die Bilder von Campbell-Suppendosen der Inbegriff eines fantastischen Werkes sein, ein Beuys-Fan wiederum erkennt in der Installation "Honigpumpe am Arbeitsplatz" einen Höhepunkt der Kunstgeschichte. So unterschiedlich kann Kunst eben aufgefasst werden -- unterschiedlich wie das Leben und Lebenswerk der Hauptpersonen dieses Buches. Zwar lebten beide in beinahe derselben Zeitspanne (Beuys von 1921 bis 1986, Warhol von 1928 bis 1987) und hatten manch ähnliche Marotte (Beuys hatte seinen Hut, Warhol seine Perücken), in vielen Aspekten war ihr Wirken jedoch recht gegensätzlicher Natur. Paolo Bianchi und Christoph Doswald skizzieren in komprimierter, aber dennoch informativer Form die Welt der Kunst, die Beuys und Warhol in ihrem Umfeld schufen. Dabei gehen sie nicht streng chronologisch durch die Biografien, sondern orientieren sich am Wirken der beiden Künstler, etwa Warhols legendärer "Factory".

Deutlich wird hier: Ein Gegensatz muss sie eigentlich nicht sein, Warhols scheinbar oberflächliche und bunte Pop-Art und die tiefsinnigen, oftmals schwer zugänglichen Arbeiten von Beuys. Warum also nicht einfach beides gut finden und anhand dieses Taschenbuches in den für ein Verständnis notwendigen Kontext setzen? --Joachim Hohwieler

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. März 2001
Format: Taschenbuch
Das Wichtigste vorweg. Dieses Buch ist nichts für Experten. Jemand, der sich bereits mit Andy Warhol und Joseph Beuys befaßt hat, wird in diesem Buch nicht dazulernen. Anders, als in Sachbüchern üblich werden keine neuen Theorien aufgestellt oder sensationelle, bisher unbekannte Quellen ausgewertet. Doch dass ist auch nicht die Absicht der Autoren. Diese richten sich vielmehr an die relativ unerfahrene Masse an Menschen, die gerade noch wissen, dass beide Personen Künstler waren und mit ihnen vielleicht Begriffe wie Filz, Marilyn Monroe, Düsseldorf und New York verbinden. All diejenigen werden das Buch verschlingen, denn es wird schlicht erzählt. Aus dem Leben, aus den Werken und den seltenen begegnungen beider. Die Unerfahrenen werden erstaunt darüber sein, wie labil Andy Wahrhol Zeit seines Lebens gewesen ist, wie er sich vor Veränderungen fürchtete ( so kleidete er sich immer gleich und gab seinen acht Katzen den selben Namen), und wie eng er sich mit der Kirche verbunden fühlte. Sie werden überrascht sein, dass Beuys während des Krieges über der Krim mit seinem Kampfflugzeug abstürtzte und seine schweren Verletzungen nur überlebte, weil er von Tataren mit Fett beschmiert, mit Honig gefüttert und in Filz eingewickelt wurde, womit er seine späteren Werkstoffe fand. Es ist erstaunlich, dass dieses Werk in der Reihe "Gegenspieler" erschien, wenn man erfährt, dass sich die beiden Künstler, die ihre Zeit wie keine anderen reflektierten und prägten erst auf dem Zenit ihrer Karrieren persönlich trafen und aneinander Inspiration fanden (so entstanden die herrlichen Beuys- Portraits). Warhol und Beuys waren keine Gegenspieler, sondern Vertreter zweier konträrer Ideologien und zweier konträrer Gesellschaften.
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