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Produktinformation
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Yakin -- dessen Debüt Fresh einer der besten Independent-Filme der 90er-Jahre war -- weiß, was es bedeutet, kleine Szenen so miteinander zu verbinden, dass sie in einem großartigen Höhepunkt gipfeln. Washington liefert gleichsam ein solides, dramatisches Fundament (seine Figur ist als Coach wie besessen hart, aber stets aus den richtigen Gründen) und überlässt seinen jüngeren Kollegen dennoch mehr als genug Zeit im Rampenlicht. Das Resultat ist ein Film, der erreicht, was er feiert: einen Sinn für Einheit, der hier überzeugend echt rüberkommt. --Jeff Shannon
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Der schwarze Herman Boone (Denzel Washington) soll ab der neuen Saison das Footballteam der „Titans“ trainieren und stößt damit auf wenig Gegenliebe. Neben dem bisherigen Coach (Will Patton) sind auch die Spieler nicht sehr angetan von dieser Idee. Als wäre das nicht genug sollen in Zukunft weiße und schwarze Spieler in einem Team spielen. Streitigkeiten und vor allem Rivalität vergiften die Stimmung in der Mannschaft. Coach Boone schafft es durch Disziplin und hartes Training ein Team aus den „Titans“ zu machen. Innerhalb des Teams ensteht ein unglaublicher Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichen Hautfarben und es wachsen Freundschaften zwischen Schwarzen und Weißen. Doch leider ist das nur im Team der „Titans“ so, den als nach dem knüppelharten Trainingslager das College wieder beginnt werden die neuen schwarzen Mitschüler von den anderen wenig geduldet.
Trotzdem eilen die Titans von Sieg zu Sieg und langsam kapieren auch Eltern und Mitschüler das es keinen Unterschied geben sollte zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarben. Leider ist diese Einsicht nicht bei allen der Fall den Coach Boone bekommt Schwierigkeiten mit Sportfunktionären die nächstes Jahr lieber wieder einen Weißen als Coach der „Titans“ sehen wollen.
Produziert von Jerry Bruckheimer entstand ein Film der einer der besten Sportfilme aller Zeiten ist. Wieder einmal brilliert Denzel Washington nach „Hurricane“ in einem Sportlerdrama. Neben Ihm ist eigentlich nur noch Will Patton (Armageddon, Postman)als namhafter Schauspieler mit von der Partie aber trotzdem oder genau deshalb ist der Film perfekt besetzt. Zu den schauspielerischen Fähigkeiten eines Denzel Washington brauche ich hier nichts zu sagen, den er gehört zu den Größten überhaupt, aber hier sind es vor allem die Rollen der Titansspieler die zwar meist mit relativ unbekannten Akteueren aber trotzdem perfekt besetzt sind.
Der Film fesselt von der ersten Minute an durch das perfekte Spiel der Darsteller und überzeugt durchweg ohne irgendwann zu kitschig zu werden. Die wahre Geschichte aus dem Jahre 1971 wurde von dem mir auch ziemlich unbekannten Regisseur Boaz Yakin wunderbar auf die Leinwand gebracht. Der Film regt den Zuschauer zum nachdenken an da er auch ein glühendes Plädoyer gegen den Rassismus darstellt.
So und nicht anders muss für mich großes Kino aussehen, ohne Special Effects, getragen von großartigen Akteuren und einer tollen Geschichte ist „Remember the Titans“ einer der besten Filme überhaupt. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle der Soundtrack der einem großen Film noch den letzten Schliff gibt.
Die DVD ist absolut in Ordnung und bietet solides Bonusmaterial (Making of, Unveröffentlchte Szenen, Audiokommentar, Trailer, Bericht: Von der Idee zum Film, Bericht: Aus Denzel wird Coach Boone). Der Film bekommt ohne wenn und aber fünf Sterne den alles andere wäre unwürdig.
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