Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,07

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 1,60 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Gegen die Welt [Gebundene Ausgabe]

Jan Brandt
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Samstag, 4. Oktober: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 22,99  
Broschiert EUR 12,99  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

1. August 2011
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen.
In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Kuper beginnt einen Kampf gegen das Dorf und seine Bewohner. Sie sind es, gegen die er aufbegehrt, und sie sind es, gegen die er am Ende verliert. Gegen die Welt ist ein großer deutscher Roman: über die Wende in Westdeutschland, über Popkultur in der Provinz und über Freundschaften, die nie zu Ende gehen.

In GEGEN DIE WELT finden sich grafische Besonderheiten, Verneblungen, handschriftliche Eintragungen, leere Seiten oder gegeneinander laufende und optisch voneinander abgegrenzte Erzählstränge.
Wie jener, in dem ein Junge durch Mobbing an der Schule in den Selbstmord getrieben wird. Er stellt sich, weil er keinen Ausweg mehr weiß, auf die Schienen und wartet auf den nächsten Zug. Das ist die oben laufende Erzählung. Unten setzt die Geschichte des Lokführers ein, der ihn überfahren wird, und zwar an dem Punkt, an dem das Martyrium des Schülers beginnt, bis zum dem Punkt, an dem es durch seinen Tod endet. Das Lokführerkapitel spielt mit der Frage, wo beginnt und wo endet das Leben, es ist die Geschichte eines Mannes, der als Zugführer immer wieder unfreiwillig zum Mörder wird und, durch diese Erlebnisse traumatisiert, seine Familie und Freunde verliert. Gerade als er meint, sein Trauma überwunden zu haben, steht wieder einer vor ihm auf den Gleisen und die Geschichte beginnt von vorn.

Hinweise und Aktionen

  • Hinweis: In diesem Buch haben einige Passagen ein spezielles Layout, eine besondere Typographie oder aufgehellte Schrift. Dies ist beabsichtigt und kein Produktionsfehler.


Wird oft zusammen gekauft

Gegen die Welt + Das Mädchen: Roman
Preis für beide: EUR 41,98

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Das Mädchen: Roman EUR 18,99

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 927 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 6 (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832196285
  • ISBN-13: 978-3832196288
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 255.291 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Seine Erzählungen sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im WOCHENENDE der Süddeutschen Zeitung erschienen. Sein Roman ›Gegen die Welt‹ erschien 2011.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
78 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte des Meisters der Einsamkeit 4. September 2011
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ein junger, bebrillter Mann schaute mir in der Literaturzeitschrift entgegen, in der sein Debütroman "Gegen die Welt" beworben werden sollte: ein 927 seitenstarkes Erstlingswerk! Der Autor: Jan Brandt, dessen Buch nun auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2011 zu finden ist - verdientermaßen.

Jan Brandt erzählt die Geschichte des Jungen Daniel Kuper, der in dem kleinen Dorf Jericho aufwächst, zur Schule geht, Freunde findet und wieder verliert, sich für Mädchen interessiert und Schabernack treibt - ein typisches Teenager-Leben eines Jungen mit einer Prise zu viel Fantasie, die er nicht ausleben kann, da er in einem Dorf voller Borniertheit, Spießertum und Verlogenheit groß werden muss. Doch bald geschehen merkwürdige Dinge: ein Kornkreis taucht auf, ein Mitschüler begeht Suizid und Hakenkreuze werden an Hauswände geschmiert. Und für alles wird Daniel verantwortlich gemacht - den Kampf gegen die, gegen seine, Welt beginnt.

Beim ersten Lesen fällt direkt die einfache, aber sehr fesselnde Sprache auf. Der Autor überfordert den Leser zu keiner Zeit mit seiner sprachlichen Versiertheit, dennoch ist der Roman alles andere als stumpfsinnig. Viele Spielereien mit der deutschen Sprache und Doppeldeutigkeiten, die erst beim zweiten Lesen des Satzes auffallen, prägen die Geschichte: Nichts ist so wie es anfangs scheint. Diese Tatsache müssen Daniel und der Leser realisieren, ob sie wollen oder nicht.
Brandts Stil ist für einen Autoren seines Alters herausragend. Er wechselt gekonnt zwischen den Perspektiven seiner Dorfbewohner, um anschließend in einem fiktiven und vor Wut strotzenden "Stream of consciousness" Daniels Aggression auf die Welt freien Lauf zu lassen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigenen Mikrokosmos erschaffen - aber mit Längen 5. September 2011
Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem satte 928 Seiten dicken Debütroman "Gegen die Welt" erschafft Jan Brandt, geboren 1974, mit dem fiktiven ostfriesischen Ort Jericho einen ganz eigenen Mikrokosmos. Der Leser kennt sich nach einer Weile dort so gut aus, dass er ganz genau weiß, wo die Menschen einkaufen gehen, welchen Arzt sie aufsuchen und wer mit wem ein heimliches Verhältnis hat. Man meint, das Dorf und seine Bewohner schon jahrelang aus eigener Anschauung zu kennen.

Im Mittelpunkt steht der Junge Daniel Kuper, der deutlich intelligenter und aufgeweckter ist als seine meist dumpfen Mitmenschen. Doch bringt ihm dieser Unterschied nichts als Ärger ein: beim Konfirmanden-Unterricht, bei seinen Mitschülern und Lehrern, bei seinen Eltern, die eine Drogerie betreiben, und schließlich im gesamten Dorf, als er den Bürgermeister-Kandidaten als heimlichen Nazi entlarvt, aber selbst bezichtigt wird, Nazi-Symbole an die Hauswände zu schmieren. Am Ende ist Daniels Ruf derart ruiniert, dass er kaum noch einen Schritt tun kann, ohne sich wenig später auf der Polizeiwache wiederzufinden.

Ein 928-Seiten-Buch hat meist Längen. Und das gilt auch für "Gegen die Welt". Jan Brandt verliert sich gelegentlich in seitenlangen Aufzählungen (zum Beispiel was es in der Drogerie alles zu kaufen gibt). Auch wird der Sinn einiger Nebenhandlungsstränge, die zunächst über hunderte von Seiten ausgebreitet werden, dann jedoch keine Rolle mehr spielen, nicht klar. Beispiel dafür ist die Geschichte eines Lokführers, der psychisch an den Menschen zugrunde geht, die sich vor seinen Zug werfen und Selbstmord begehen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie konnte es so weit kommen?" 15. Juni 2014
Von Garnet
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
So. Letzten Satz dieses immerhin mehr als 900 Seiten starken Romans gelesen. Das heißt, genau genommen war es nur ein halber Satz am Ende. Eigentlich müsste man enttäuscht sein. Ich zumindest bin es nicht ... enttäuscht. Denn die 920 Seiten davor waren voll von Sätzen, von Formulierungen, von Beschreibungen und Dialogen, die es oft in sich hatten.

"Gegen die Welt" stemmt sich Daniel Kuper. Seine "Welt" ist allerdings begrenzt und bewegt sich in der dörflichen Provinz Ostfrieslands zwischen der Drogerie des selbstgefälligen, fremdgehenden Vaters, der Überforderung der unzufriedenen Mutter, den Bahnschienen, der örtlichen Realschule und Freunden, die eigentlich keine Freunde sind.

Als der heranwachsende Daniel "Opfer" einer vermeintlichen Ufo-Landung wird, nachdem er halbnackt in einem Kornkreis gefunden wird, zieht er nicht nur die Aufmerksamkeit der Dorfgemeinschaft des fiktiven Ortes Jericho auf sich, sondern auch die der gesamten Weltöffentlichkeit. Fernsehsender wollen Interviews, in Talkshows wird über die Aliens diskutiert. Was tatsächlich passiert ist, weiß Daniel nicht, und der Leser erfährt es nicht. Man muss es sich halt denken. Als die Beachtung abflaut, bleibt an Daniel der "Ufo-Junge" hängen.

Als viel später im Roman und in Daniels Leben - da ist er 15 - überall im Dorf an den Hauswänden Hakenkreuze auftauchen, wird Daniel dafür verantwortlich gemacht. Dass er genau das Gegenteil wollte: Die Hakenkreuze "vernichten", glaubt ihm niemand, fortan ist er weiter gebrandmarkt, wird immer mehr zum Außenseiter, Bürgermeisterkandidat Rosing, den er als Nazi bezeichnet, kann seinen Ambitionen freien Lauf lassen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Interessant, nicht spannend
Zum Inhalt haben andere genug geschrieben - ein besonderer Zug des Buchs ist, dass man sich tatsächlich zwischendurch mal fragt, ob die "typisch Spinner"-Briefe, die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von sareta veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine große Überraschung!
Nach der mehr als überschwänglichen Begeisterung für das Buch in den Medien und der Werbung war ich dann doch einigermaßen überrascht als ich das Ergebnis... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ralf Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unverschämtheit!
Sehr geehrter Herr Brandt,
wie können Sie es wagen, einfach aufzuhören, mittem im Satz und das Buch einfach enden lassen? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von anoba veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwischen jugendlichem Leichtsinn und Tiefsinn
Anfangs scheint Brand auf einen einfachen „Dorfjugend“ Roman zu zu steuern, wenn auch schön erzählt und zum reingreifen real. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bunterhimmel-Blogg veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen nicht des lesens wert
Werbung fuer das Buch ist richtig gut. Was dahinter steht nicht mehr. Konfuses durcheinandser und ewige Widerholungen. da macht lesen keinen Spass mehr.
Vor 12 Monaten von paulischke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sterbenslanatmig
Ich habe auf Seite 215 aufgegeben. Die wenigen spannenden Erzählphasen stehen in keinem Verhältnis zu den quälend langatmigen, langweiligen Teilen.
Vor 15 Monaten von Kiel 1973 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Daniel Kupers Kampf gegen die Welt
"Gegen die Welt" verlangt dem Leser einiges ab - sowohl sprachlich (lateinische und griechische unkommentierte Zitate), mit Gedanke an die Perspektivwechsel (wir befinden uns ohne... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Claudia Bätcke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen 200 Seiten top - 700 Seiten flop!
Ich bin Jahrgang 1976, also nur 2 Jahre jünger als J. Brand, und selbst in Jericho (dem schönen Ihrhove) aufgewachsen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Christopher Kurz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ganz mein Geschmack
Auf die Short List für den Deutschen Buchpreis 2011 hat es Jan Brandts Debutroman "Gegen die Welt" geschafft. Zu recht, wie ich finde. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Th. Leibfried veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Außerirdische Absurditäten
Alles, was Daniel Kuper auch in seinem Leben tut, ist "gegen die Welt". Ob er angeblich von Außerirdischen entführt und wieder im Kornfeld freigelassen wird, ob er... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Anke Przybilla veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar