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Gegen Rechts argumentieren lernen
 
 
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Gegen Rechts argumentieren lernen [Broschiert]

Rolf Gloel , Kathrin Gützlaff
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Broschiert, November 2005 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 171 Seiten
  • Verlag: Vsa Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899651464
  • ISBN-13: 978-3899651461
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 647.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Diese Publikation ist ... gerade im Bereich 'Soziale Arbeit' nicht nur zum Selbststudium zu empfehlen, sondern auch als praktischer Ratgeber im Umgang mit rechten Jugendlichen ein sinnvoller Wegbegleiter." (social.net) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

Rechte Parolen und Taten müssen als das ernst genommen werden, was sie sind - Äußerungen einer politischen Gesinnung, die man nicht einfach durch Verbote aus der Welt schaffen kann. Es gilt, jüngeren wie älteren Anhängern rechtsradikaler Gedanken brauchbare und stichhaltige Argumente gegen Rassismus und Nationalsozialismus nahe zu bringen. Rolf Gloel und Kathrin Gützlaff wollen mit ihrem Buch diese Auseinandersetzung befördern. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Überraschende Einsichten in die Gemeinsamkeiten zweier Gegner, 26. April 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gegen Rechts argumentieren lernen (Broschiert)
Den Anspruch des Buches "jüngeren wie älteren Anhängern rechtsradikaler Gedanken brauchbare und stichhaltige Argumente gegen Rassismus und Nationalismus nahe zu bringen" fand ich außergewöhnlich, da er nicht unter das sonst gängige Verfahren der Verurteilung der rechten Szene fällt. Sonst wird üblicherweise dem rechten Spektrum lediglich eine Abweichung von der Demokratie oder ein zu "radikaler Nationalismus" vorgeworfen, ohne sich aber mit dem nationalistischen Gedankengut und den Rechtsradikalen selbst auseinander zu setzen.
Mit der gewagten aber gut begründeten These, dass es darum geht, nicht nur die unerwünschte Zuspitzung und Radikalisierung, sondern auch die in der demokratischen Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft akzeptierten Formen von Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu kritisieren, stellen die Autoren eine überraschende Vielzahl von Gemeinsamkeiten des "normalen" nationalen Denkens mit dem rechtsradikalen Gedankengut fest.
Das fängt schon bei der scheinbaren Kleinigkeit an, wenn man (mit mehr oder weniger Stolz) sagt: "Ich bin Deutscher." Dann ist damit nicht gemeint, dass man einen deutschen Personalausweis besitzt (oder besitzen muss), sondern man behauptet, denkt und fühlt eine angeblich allen Deutschen innewohnende gemeinsame Besonderheit aller Inhaber deutscher Pässe. Damit wird die zufällige Tatsache, dass man in diesem Land geboren wurde, wie eine eigene Entscheidung behandelt, die einen guten Grund für Stolz, Liebe und Treue abgeben soll. Und das unabhängig davon, wie es einem in dem Land geht.
Und jeder national denkende Mensch, weiß damit auch einen "guten" Grund, warum er nicht so sehr an sich, sondern an seine Nation denken soll: "Don't ask what your country can do for you, ask what you can do for your country." (John F. Kennedy)

Erst dann, wenn es darum geht, wie man diesen nationalen Standpunkt umsetzt - so die Behauptung der Autoren - setzen die Unterschiede zwischen dem "normalen" und unerwünschten Nationalismus ein. Ein insgesamt wichtiger Beitrag zur aktuellen Diskussion über den Rechtsradikalismus.
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