In diesem ersten Buch aus der Compact-Reihe des Kai Homilius-Verlages geht es um die Volksinitiative, eine Bewegung, die Herausgeber Jürgen Elsässer gemeinsam mit Freunden in derzeit 17 bundesdeutschen Großstädten gegründet hat.
Der Name "Volksinitiative" wurde bewußt gewählt, weil wir die breite Masse der Bevölkerung ansprechen und uns nicht auf gesellschaftliche Nischen beschränken wollen. Die meisten von uns sind Linke, doch wir wollen alle Menschen mitnehmen, die sich dem Gedanken der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet fühlen und sich nicht den Diktaten der politische Korrektheit unterordnen wollen.
Unter "Volk" verstehen wir in der französischen Tradition ein politisches Bündnis der Unterdrückten, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht. Rechtsradikale und andere Völkische, die in unseliger Tradition nur Deutsche im Sinne der NS-Rassegesetze zum Volk zählen und gegen Immigranten und Flüchtlinge hetzen, machen die dringend nötige Einheit aller Unterdrückten unmöglich. Sie können bei der Volksinitiative nicht mitarbeiten und sind auch nicht unsere Bündnispartner.
Nachdem im Buch weitere inhaltliche und programmatische Grundsätze dieser Volksinitiative dargelegt werden, legt der Herausgeber dar, wie und warum diese Initiative organisierte wie nicht organisierte Linke erschütterte und noch erschüttert.
Ausführlich wird dargestellt, wie nervös die Linke im Spannungsfeld von politischer Korrektheit, traditioneller Wege und unserem Ansatz als Volksinitiative geworden ist, wie sehr wir Bewegung in linke und vermeintlich linke Splittergruppen gebracht haben.
Natürlich wird auch unsere erste öffentliche Veranstaltung reflektiert, bei der man sich des Eindrucks, einer Geheimdienstoperation beigewohnt zu haben, nicht erwehren konnte:
Bekanntlich wurde die NPD bisher nicht verboten, weil sich nicht recht klären ließ, welche Aktionen dieser Bewegung von 'richtigen Nazis' und welche von V-Leuten der bundesdeutschen Geheimdienste organisiert wurden. Um eine Bewegung wie unsere, die sich gegen die Interessen des internationalen Finanzkapitals richtet, zu diskreditieren, mußte sich folglich eine NPD in ihren Organen andienen, wenn das nichts hilft, werden vermummte Schläger, die sich als Antifaschisten bezeichnen, herbeigerufen.
Im weiteren geht es in diesem ersten Buch der Reihe um Perspektiven, wie sich ein Krieg, auf den international viele Entwicklungen hinauslaufen, vermeiden läßt. Generalmajor a.D. Jochen Scholz, einer breiteren, eher jungen Öffentlichkeit durch seine Auftritte in 9/11-Dokus bekannt geworden, legt dar, warum und wie sich die BRD, Europa im allgemeinen, aus dem transatlantischen Bündnis, das sich in 2 Angriffskriege verstrickt hat, herauslösen und entgegen dem P.N.A.C. eine neue Strategie unter Einbeziehung Russlands und Frankreichs aussehen könnte, warum er sie auch unter dem Eindruck von Peakoil für wichtig hält.
Schließlich finden sich in diesem Buch noch Blicke auf die Bewegung von außen: von Peter Brandt, SPD-Mitglied und Sohn von Willy Brandt, Peter Wahl, dem Begründer von attac und Klaus Höpcke, von 1973 bis 1989 stellvertretender Kulturminister der DDR.