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Produktinformation
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Eisig kalt muss auch die Seele jenes Killers sein, der die zum Eisblock erstarrte Leiche eines 13-jährigen Indianermädchens derart grausam verstümmelt hat. Für John Cardinal scheinen seine ärgsten Befürchtungen wahr zu werden. Denn es sind noch mehr Jugendliche verschwunden in Algonquin Bay, und dann gibt es wieder einen jugendlichen Toten. Kann das wirklich die Bluttat eines Einzeltäters sein?
Grandios und psychologisch klug treibt der kanadische Autor Giles Blunt seine Leser durch die klirrende Kälte seiner Heimat, die auch die Menschen der Provinzstadt geprägt hat. Er beschreibt die Konflikte des Familienvaters Cardinal mit seiner Partnerin Lise Delorme, die offenbar lieber in der (ebenfalls recht dunklen) Vergangenheit des Detectives wühlt, statt an der Aufklärung des Verbrechens zu arbeiten. Und er stellt immer wieder den bisherigen Stand der Ermittlungen in Frage, um die Spannung hochzutreiben. Gefrorene Seelen ist ein heißer Thriller um eiskalte Mörder, und eine verdammt gute Studie der dunklen Seite der menschlichen Seele. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Es ist schwer einen Einstieg ist dieses Buch zu finden, weil zu viele Charaktere schon sehr früh auf den Leser "einstürmen". Man bekommt leicht den Eindruck von Polizisten umringt zu sein, die den Leser nur verwirren. Viele davon haben auch nur eine schwache Nebenrolle.
Ist der Einstieg aber erst einmal geschafft und sind die ersten "Achterbahnfahrten" der Spannungskurve (die im ersten Drittel ständig steigt und fällt) überstanden, ist "Gefrorene Seelen" ein Buch das den Leser in seinen Bann ziehen kann und ihn dazu verleitet dieses Buch nicht mehr aus der Hand zu nehmen.
Es dauert sehr lange bis man die Charaktere der Polizisten Cardinal und Delorme kennen lernt, sie sind nicht besonders detailliert beschrieben. Was sie nicht gerade sehr lebendig wirken lässt.
Anders dagegen die Toten und die Gewaltszenen, sowie die Persönlichkeiten der Täter. Sie sind bis ins Kleinste beschrieben. Man kann sich anhand der Beschreibungen ein sehr deutliches Bild machen.
Gut, manche stoßen sich sicherlich an der Brutalität die in diesem Buch zutage gelegt wird an, aber ich denke, wenn man einen Thriller ließt, muss man auf so etwas vorbereitet sein, sonst könnte man ja auch einen Liebesroman lesen. Außerdem haucht einem Thriller doch gerade die Brutalität eine Gänsehaut in den Nacken.
Alles in allem kann ich aber nur 3 Sterne vergeben, eben weil dieses Buch einen schwierigen Einstieg hat,
weil manche Charaktere entweder für die Handlung nicht zu gebrauchen, oder eben nicht ausreichend dargestellt sind
und weil ich das Gefühl habe das der Haupttäter manchmal als eine etwas kranke Persönlichkeit, die eine fehlgeleitetes SM-Verständnis hat dargestellt wird, und SM hat (wie alle Sexualpraktiken) etwas mit gegenseitigem Einverständnis und nicht mit brutaler Gewalt zu tun.
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