Richard Wurmbrands Bericht aus dem Jahr 1968 über die verfolgte Untergrundkirche in Rumänien hat an seiner Aktualität nichts eingebüßt. Wenn sich auch in Osteuropa seitdem - Gott sei Dank! - vieles verändert hat, das Thema bleibt: Wie können Christen in einem feindlichen System bestehen, und wie steht die westliche, freie Christenheit zur Verfolgung ihrer Brüder und Schwestern in anderen Ländern (seien es nun heute Saudi-Arabien, Indonesien, der Sudan, oder welche Länder auch immer)?
Das Buch ist eine bewegende Lektüre. Es legt Zeugnis darüber ab, wie grausam Menschen sein können; wie sehr der Atheismus den Menschen entmenschlicht und erniedrigt; wie Gott Christen befähigt, selbst ihre ärgsten Peiniger von ganzem Herzen zu lieben; wie immer wieder das scheinbar Unmögliche geschehen ist und geschieht: dass fest überzeugte Kommunisten Christus als ihren Retter annehmen; und dass der Kommunismus mit all seiner systematischen Bekämpfung des Christentums einer Untergrundkirche, die täglich unter Todesgefahr Christus bezeugt, letztlich nichts entgegenzusetzen hat.
Wurmbrands Bericht, der weltweit über 4 Millionen mal verkauft worden ist, rüttelt auf und fordert heraus. Und er macht auch ungeheuer Mut - zeigt er doch, dass das Evangelium unbesiegbar ist und die Liebe Gottes stärker ist als alle Gegenkräfte dieser Welt. Dieses - oder ein vergleichbares - Buch sollten Christen wirklich gelesen haben.