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Geflüchtet: Zu zweit in den Westen
 
 

Geflüchtet: Zu zweit in den Westen [Kindle Edition]

Peter Tannhoff
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Sommer 1988.Ein Jahr vor der Öffnung der ungarischen Grenze wagt der 22-jährige Peter Tannhoff mit seiner Freundin die Flucht nach Österreich. Nach vorübergehender Festnahme und Verhören durch ungarische Grenzsoldaten scheint der Fluchtversuch gescheitert. Kaum auf freiem Fuß, unternehmen die beiden unter Einsatz ihres Lebens einen zweiten Versuch und schaffen es ohne fremde Hilfe über die Grenze nach Österreich. Ein bewegender Erlebnisbericht - stellvertretend für viele Ostdeutsche, die ihren Fluchtversuch nicht selten mit langjährigen Haftstrafen oder ihrem Leben bezahlen mussten.

Klappentext

Sommer 1988. Ein Jahr vor der Öffnung der ungarischen Grenze wagt der 22-jährige Peter Tannhoff mit seiner Freundin die Flucht nach Österreich. Nach vorübergehender Festnahme und Verhören durch ungarische Grenzsoldaten scheint der Fluchtversuch gescheitert. Kaum auf freiem Fuß, unternehmen die beiden unter Einsatz ihres Lebens einen zweiten Versuch und schaffen es ohne fremde Hilfe über die Grenze nach Österreich. Ein bewegender Erlebnisbericht - stellvertretend für viele Ostdeutsche, die ihren Fluchtversuch nicht selten mit langjährigen Haftstrafen oder ihrem Leben bezahlen mussten.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Mit großem Interesse las ich P.Tannhoffs Buch "Zu zweit in den Westen" als Fortsetzung seines Werkes "Sprutz".

Es hat mich sehr bewegt, und ich litt und bangte mit den beiden jungen Leuten, daß sie es schaffen mögen, die Stacheldrahtbarrieren zu überwinden.

Äußerst spannend berichtet P.Tannhoff von seinen nächtlichen Streifzügen bis in die Nähe der Wachtürme, von den bis ins Kleinste durchdachten Vorbereitungen der Flucht, damit keine Unvorsichtigkeit beider Leben gefährden konnte.

Man fühlt selbst körperlich mit, wie den beiden zumute ist, als sie endlich auf freiem Boden stehen.

Wie zwei junge Flüchtlinge nochmals von vorn anfangen, läßt uns P.Tannhoff im weiteren Verlauf seiner interessanten Erzählung wissen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mut zur Freiheit 30. November 2006
Von Dimi66
Format:Broschiert
Geflüchtet fesselt - von der ersten bis zur letzten Seite! Peter Tannhoff und seine Freundin Claudia waren gerade mal Anfang 20, als sie beschlossen, aus der DDR zu flüchten und dabei Zukunft, Freiheit und Leben zu riskieren. Wie deprimierend, ausichtslos und trist muß das Leben drüben gewesen sein, wenn es selbst so junge Menschen zu solch halsbrecherischen, in der Regel tödlichen Ausbruchsversuchen trieb!

Tannhoff plante die Flucht generalstabsmäßig, und dennoch waren für das Gelingen der Flucht noch unzählige glückliche Fügungen notwendig, bedurfte es der gnädigen Hand des Schicksals. Das macht seine Geschichte bis zuletzt so spannend.

Aber auch im Westen reißen die drehbuchwürdigen Fügungen nicht ab; sein mutiger, hochriskanter Schritt öffnet Tannhoff unverhoffte Türen der Sympathie, man staunt manchmal fassungslos und freut sich umso mehr mit dem jungen Helden.

Tannhoffs Tat ist zeitlos - ein lauter, mutiger Aufruf zu selbstbestimmtem Leben. Sein Jubelschrei FREI, ENDLICH FREI!!, als er österreichischen Boden berührt, weckt Assoziationen mit Braveheart. Im Nachwort fragt man sich mit Tannhoff zurecht, ob und wann sich die Geschichte wiederholt, im Zeitalter der globalen Totalüberwachung und kollektiven Hystrionisierung. Beginnt ein Kampf um innere Freiheit, wenn kein Entrinnen aus den elektronischen Fesseln mehr möglich ist? Dazu ein Zitat eines guten Freundes: Wer wahre Freiheit erlangen will, muß ein Gefangener der Liebe werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unfaßbar spannend ... 12. Februar 2008
Von Dirk
Format:Broschiert
... möchte ich dieses Buch nennen - und dabei doch nie vergessen, daß es sich bei Peter Tannhoffs spektakulärer Flucht über die ungarisch-österreichische Grenze um die Realität des Jahres 1988 handelt. Um die Verantwortung für die Sicherheit und das Wohlergehen seiner Freundin Claudia, um beider Zukunft zwischen Knast und Freiheit, zwischen Leben und Tod!

Beim Lesen über die dramatischen Stunden jener Augustnacht 1988 schlug mir das Herz fast bis zum Hals: Die entscheidenden Minuten einer atemberaubend-gefährlichen Flucht, eine plötzlich in gleißendes Licht getauchte Grenzsperranlage, Schüsse auf ein um sein Leben rennendes Pärchen, das die ungarische Grenzpolizei und ihre Schäferhunde kurz vor der Grenzlinie noch immer nicht abgeschüttelt hat.

Bemerkenswert, wie martialisch gesichert der Eiserne Vorhang an der Grenze zwischen Ungarn und dem österreichischen Burgenland damals noch war - weniger als ein Jahr, bevor der österreichische Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn am 27. Juni 1989 in einem symbolischen Akt den Stacheldraht des Grenzzauns an der alten Preßburger Landstraße durchtrennten.

Möge dieses Buch dazu beitragen, daß sich Diktatur, Unfreiheit und Menschenrechtsverletzungen auf unserem Kontinent nie wiederholen werden. Das Recht auf Freizügigkeit in ganz Europa ist jedenfalls von Peter Tannhoff und seiner Freundin Claudia unter Einsatz ihres Lebens miterkämpft worden. - Respekt!
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