Heike K. wagner heiratete 1959 einen ägypter und ging mit ihm ihn sein land. er hatte ihr einfach alles, von der stadt, dem land zur familie in schillerndsten farben erzählt und sie hatte sich der naivität einer 19 jährigen, die sich in keinster weise über die gebräuche, sitten und regeln des landes informiert. im glauben ihr leben würde mit dem geliebten mann und dem kleinen sohn an der seite im warmen land einfach wunderschön werden, wurde sie mit der realität konfrontiert. Mit der vorstellung als frau in ägypten genauso behandlet zu werden wie in deutschland, mußte sie bald erkennen , daß sie als frau keine bis sehr wenige freiheiten hatte. Nicht nur, daß sie sich mit dem islamischen glauben nicht auseinandergesetzt hatte und somit mit der realität hart konfrontiert wurde, auch die massive veränderung ihres mannes, der sie schließlich schlug, ließen sie zu dem entschluß kommen, das land wieder zu verlassen. ihr pass jedoch, lag verschlossen im tresor des schwiegervaters und für die ausreise benötigte sie zudem eine schriftliche bestätigung ihres mannes. trotz all dieser widrigkeiten die sie sogar zu einem suicidverscuh treiben, beschreibt sie auch die schönheit des landes, die herzlichkeit der menschen, gepaart mit großer gastfreundschaft . es buch , welches man zu lesen anfängt und fertig gelesen aus der hand legt.
leicht und einfühlsam geschrieben