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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten Taschenbuch – 14. Mai 2007


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Gefangen in Hohenschönhausen: Stasi-Häftlinge berichten + Sie nahmen mir nicht nur die Freiheit: unter Mitarbeit von<br> Regina Carstensen<br>Die Geschichte einer gescheiterten Republikflucht
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (14. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548607411
  • ISBN-13: 978-3548607412
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,5 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.823 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die schockierenden Beiträge (des Buches) stehen in krassem Gegensatz zu der Behauptung vieler ehemaliger Stasi-Mitarbeiter, bei dem Gefängnis in Hohenschönhausen habe es sich um eine völlig normale Untersuchungshaftanstalt gehandelt. Es ist einmal mehr das Verdienst Knabes, einer solchen Legendenbildung mit zahlreichen Fakten und authentischen Darstellungen der Betroffenen             entgegenzutreten.«  Südwest Presse / 25. Juni 2007 / gha -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hubertus Knabe, geboren 1959 in Unna, ist wissenschaftlicher Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis des DDR-Staatssicherheitsdienstes. Von 1992 bis 2000 war er in der Forschungsabteilung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (Gauck-Behörde) tätig. Er gehört zu den profiliertesten Historikern der Bundesrepublik, die sich der Aufarbeitung der SED-Diktatur widmen. Zuletzt erschienen von ihm die Bestseller Die Täter sind unter uns (2007) und Honeckers Erben (2009).

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katharina Kranz am 28. Januar 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als Geburtsjahrgang 1982 habe ich bewusst nie etwas von der 'aktiven' DDR mitbekommen, auch nicht von der Wiedervereinigung oder vom Mauerfall.
In der Schule gab es das Thema DDR gar nicht, in Filmen wie 'Good Bye, Lenin', 'Sonnenalllee' u.ä. wird das Leben der damaligen DDR-Bürger so dargestellt, dass ich es oftmals als 'filmisch' überzogen gesehen habe, die 'richtigen' Bücher, habe ich bisher nicht gefunden. Alles was ich bisher wusste, hatte ich durch Berichte und Reportagen aus den Medien. Es waren nur selten mir unbekannte Informationen dabei, da die Berichte ausschließlich objektiver Natur waren. Ich wusste, dass es die Stasi gegeben hatte und auch grob, welche Aufgaben und Funktionen sie hatte, aber mit welchen Mitteln sie arbeitete, war mir unbekannt. Natürlich wusste ich von den Überwachungen, Bespitzelungen und Denunzierungen durch Nachbarn, Freunde und Verwandte. Dass ein Staat eine solche Macht über sein Volk hatte, fand ich immer schon bizarr, wuchs ich doch in einer Welt auf, in der es zwar Grenzen und Regeln gab, aber auch immer die Möglichkeit, seine Meinung und Gedanken frei zu äußern. Gleichwohl ich oftmals in einer Diskussion auch mal eines Besseren belehrt wurde.
Das Buch 'Gefangen in Hohenschönhausen' hat mir nun auf sehr nachdrückliche Art und Weise das Leben in der ehemaligen DDR verdeutlicht. Das Buch ist zunächst unterteilt in die 50er, 60er, 70er und 80er Jahre. In den verschiedenen Epochen berichten Menschen, darunter Heinrich George (Vater von Schauspieler Götz George), der Autor Klaus Kordon, die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, u. a. auf unterschiedlichste Art von ihrer Verhaftung und ihrer Zeit in Haft.
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91 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mathias von Gersdorff VINE-PRODUKTTESTER am 15. März 2008
Format: Taschenbuch
Die Autoren der Schicksalsberichte sind allesamt Personen, die sich in irgendeiner Form oppositionell mit dem SED-Regime auseinandergesetzt haben und deshalb von der STASI inhaftiert wurden. Aus diesem Grund sind die Berichte zwar sehr persönlich, berücksichtigen aber auch den Rahmen der Verhaftung, der Verhöre und der Behandlung in Hohenschönhausen, dem wichtigsten Gefängnis des Staatssicherheitdienstes der SED-DDR.

Das ist vor allem für solche Leser von Vorteil, die kein Detailwissen über das Repressionssystem des SED-Staates besitzen. Fakten und Erklärungen von Berichten, die aus einer rein subjektiven Optik beschrieben werden sind oft schwer einzuordnen. Dies passiert bei der Lektüre von Gefangen in Hohenschönhausen" nicht.

Trotzdem spürt man die Verzweiflung, die Einsamkeit und die Ohmacht der Häftlinge. Man spürt die Unerbittlichkeit des Systems, das sich zum Ziel gesetzt hat, ihre Gegner psychologisch zu brechen, idem es versucht, ihnen jegliche Gewißheit und Selbstbewußtsein zu nehmen.

Es wäre wünschenswert, daß dieses Buch - für heutige Verhältnisse relativ günstig - in den Schulen verwendet wird. Jüngste Studien zeigen, daß das Wissen von Schülern über die SED-Diktatur sehr lückenhaft ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melli VINE-PRODUKTTESTER am 22. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
In "Gefangen in Hohenschönhausen" berichten ehemalige Häftlinge des Untersuchungsgefängnisses Hohenschönhausen von ihren Erlebnissen während der Stasi-Zeit.

Staatsfeinde, potenzielle Spione, Republikflüchtlinge, "Geheimagenten" - für diese Personengruppen genügte in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR oft schon ein kritisches Wort oder ein verdächtiger Lebenslauf und sie waren Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Ministeriums für Staatssicherheit. Unwürdige Haftbedingungen, physische wie psychische Folter und die Willkür der Behörden bestimmten in den Stasi-Gefängnissen den Gefängnisalltag vieler Gefangener.
In diesem Buch berichten Stasi-Häftlinge von den Haftbedingungen in Hohenschönhausen.

Bei einem Berlin-Aufenthalt vor wenigen Jahren habe ich selbst eine Führung durch Hohenschönhausen miterlebt, die Räumlichkeiten gesehen, Erfahrungen ehemaliger Häftlinge gelauscht, ...
Trotzdem sind die Erlebnisse, die in diesem Buch beschrieben werden, immer wieder erschütternd.
Gerade die Berichte von Betroffenen sind wichtige Zeitzeugnisse, die ich hier interessiert gelesen habe.

Während des Lesens störte mich immer wieder ein wenig, dass am Ende eines Erfahrungsberichts nicht noch in einem kleinen Anhang etwas zum weiteren Leben der Person zu finden war.
Am Ende des Buches findet sich jedoch u.a. auch eine Autorenübersicht, wo alphabetisch über jeden Autor die Eckdaten nachzulesen sind.
Mir persönlich hätte es besser gefallen, diese Informationen im Anschluss an den Bericht zu finden.

Insgesamt jedoch ein aufrüttelndes, dramatisches, trotzdem interessantes Buch über die doch noch recht junge Geschichte. Sehr empfehlenswert!
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cats friend Karlheinz am 28. März 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist eines jener Bücher zu einem der erschütterndsten Kapitel neuerer Zeitgeschichte, die vor dem völligen Lesen beiseitezulegen einfach nicht möglich ist. Was an einem Ort unfaßbaren Grauens Mitmenschen von einer sich allmächtig dünkenden politischen Maschinerie an Demütigung, Erniedrigung und Entrechtung angetan worden ist, muß der Öffentlichkeit unterbreitet werden. Der Herausgeber hat sich um die Popularisierung der Wahrheit hochverdient gemacht.
Es war sehr vernünftig, die Zeitetappen des Geschehens nach Jahrzehnten zu gliedern. Moderat, wie sie sich nach der diplomatischen Anerkennung aufspielte, war die SED-MfS-Diktatur nie, nur konnte sie sich in den späteren Jahrzehnten nicht mehr alle Brutalitäten leisten, die noch in den 50ern und 60ern gang und gäbe waren. Aber Mielke, der seine Lehrlings- und Gesellenjahre bei den sowjetrussischen Schreckensapparaten GPU,NKWD, MWD und wie immer sie sich umbenannten, absolvierte und dann über Jahrzehnte oberster Machthaber der politischen DDR-Geheimpolizei war und blieb, bis wir, das Volk, ihn , der uns doch alle "liebte",verjagten, konnte dort in Hohenschönhausen ganz nach seinem perversen Geschmack gegen Wehrlose wüten. Ein entsetzliches Kapitel "GULAG auf preußisch". Höchst nachdenkenswert!Eben weil zusehends dreister die Gesundbeter der SED-Herrschaft das gescheiterte System verherrlichen, verharmlosen und zu rechtfertigen trachten, sind ungeschminkte Tatsachenberichte wie die in diesem Buch zusammengestellten unerläßlicher denn je. Ich war vor Ort.
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