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Gefallene Engel.
 
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Gefallene Engel. [Broschiert]

Larry Niven , Jerry Pournelle , Michael Flynn
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 524 Seiten
  • Verlag: Heyne (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345313317X
  • ISBN-13: 978-3453133174
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.158.856 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

(With a little help from our) Sci-fi-friends
Niven/Pournelle sind bereits ein altgedientes Gespann aus Hard-SF-Autoren und haben daher eine große Fangemeinde. Da sie die Fans auf den Conventions, kurz Cons genannt, treffen, sind sie ihnen sozusagen brüderlich zugetan. Gefallene Engel könnte sehr gut den Fans gewidmet sein, denn es ist ein wahres Loblied auf ihre Tugenden.

In einem der nächsten zwei Jahrhunderte suchen zwei große Unglücke die Erde -- und vor allem die glorreichen USA -- heim: die längst prophezeite Eiszeit und das Regime der Öko-Bürokraten, der Grünen. Die Autoren lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie letztere für das größere Unglück halten. Eine Eiszeit ist etwas Natürliches, und so ein rechter (!) Amerikaner kann damit zurechtkommen, auch wenn es hart wird. Aber ideologisch verblendete Technikfeinde wie die Grünen verhindern, dass die technischen Mittel entwickelt werden, um mit den Unbilden der Natur fertigzuwerden. In dieser Zeit der vorrückenden Gletscher -- sie haben bereits Minneapolis und Winnipeg umschlossen -- fügt es sich, dass die Bewohner der im Orbit schwebenden Habitate einen Stickstoffsammler ausschicken und dieses Raumgefährt von den Luftabwehrrakten der Grünen abgeschossen wird. Man lässt sich eben nicht so einfach die Atmosphäre klauen! Die "Engel", wie sie von den SF-Fans in Minneapolis genannt werden, notlanden auf einem nahen Gletscher. Sofort starten die Fans, wiewohl sonst im Verborgenen wirkend, eine Rettungsaktion, immer die Entdeckung durch die reaktionären Polizeistreitkräfte fürchtend. Raphael und Gabriel, so tauft man die beiden Piloten des Fliegers, finden ihren Weg so in eine geheime Konvention der SF-Bruderschaft. Hier lernen sie nicht nur Muskeltraining und Yoga kennen, sondern auch ein paar schräge regierungsfeindliche Vögel. Den Autoren macht es sichtlich Spaß, die Szene zu schildern. Aber auch die Gegenseite kommt zu Wort, und eine clevere Frau von der Luftwaffenpolizei ist den Engeln auf den Fersen.

Der Rest des Buches dreht sich darum, die beiden gefallenen Engel wieder nach Hause zu schicken, denn ihre schwache Konstitution hält die irdische Schwerkraft trotz allen Trainings nicht aus. Ihr Rückweg führt quer durch die Staaten zu Museumsstücken an Ex-Raketen und zu einer experimentellen Rakete in der Mojave-Wüste. Dort laufen schließlich alle Handlungsfäden zusammen, auch die der zahlreichen Verfolger. Es müssen ungefähr alle SF-Fans, die Los Angeles aufzubieten hat -- bestimmt nicht wenige! -- mitgeholfen haben, um die Rakete mit allem Nötigen zu versorgen, die die Engel in den Orbit zurückbringen soll: Treibstoff, Proviant, aber auch lebende Kulturen für die Habitate, sogar Hühner. Natürlich gelingt der Start erst, als bereits alles verloren scheint. Da machen die Autoren ihrem Ruf als Profis alle Ehre.

Fazit: Wer sich auf die Sympathie der Autoren für SF-Fans einlässt und mit ihrer Kritik an den Grünen zurechtkommt, der findet an diesem hübsch und pfiffig erzählten Garn sein wahres Vergnügen. So ganz nebenbei flechten die Autoren etliche Kritikpunkte ein, was die Technikfeinlichkeit und übertriebene Vorsicht anbelangt. Bezüge werden sogar zu Bradburys Fahrenheit 451 hergestellt: Liest der gemeine Sciencefiction-Fan überhaupt politisch korrekte Literatur? Oder ist er nicht doch reif für die Umerziehung? An solchen Stellen bleibt dem Leser dann das Lachen im Halse stecken. --Michael Matzer

Kurzbeschreibung

Die Erde schlittert in eine neue Eiszeit hinein - nachdem militante Umweltaktivisten den Treibhauseffekt zu abrupt gestoppt und in sein Gegenteil verwandelt haben. Die USA sind zu einer Steppe geworden, eifersüchtig bewacht von einer antitechnischen Clique, die jedem Raumbewohner den Zugang zur Erde verweigert.

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Fan-Power, 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Gefallene Engel. (Broschiert)
Die USA fallen in eine Eiszeit zurück, grüne Politiker kommen an die Macht, fast jede Art von Fortschritt und Technologie wird als Verrat am Staat angesehen. Die Verhältnisse werden nicht nur klimatisch sondern auch politisch immer extremer. Die Forscher auf einer Raumstation sind fast die letzten Menschen, die noch logisch und fortschrittlich denken. Doch sie sind auf sich allein gestellt. Als zwei von ihnen bei einer Nachschubexpedition auf die Erde abstürzen, überleben sie zwar. Doch sie werden von den Behörden als Staatsfeinde gejagt. Zu ihrem Glück gibt es noch einige Science-Fiction-Fans, die sich im Geheimen treffen und nun eine Flucht für die beiden gefallenen Engel organisieren.

Einige der Erklärungen zum Thema Klima sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, da wir es heute etwas anders kennen. Auch die Verhältnisse in den USA ähneln mehr einem kommunistischen Staat mit Geheimpolizei und Bespitzelung überall. Das mag einen gewissen Anreiz beim Lesen bieten, wirkt im Zusammenhang mit grüner Politik bzw. Umweltschutz aber ein wenig aufgesetzt. Einerseits wird hier Intoleranz und Halbwissen angeprangert, gleichzeitig quillt der Roman von denselben Sachen aber schon über. Auch die SF-Fans sind irgendwie zu glorifiziert dargestellt. Dass es eine Untergrundbewegung in dieser Art von Staat gibt, ist noch nachvollziehbar und eigentlich auch zu erwarten. Aber warum müssen das ausschließlich Science-Fiction Anhänger sein? Und warum sind alle immer gleich engagiert und furchtlos? Das sind genauso Menschen wie andere: einige zögern, einige handeln, einige verstecken sich. Hier scheint es aber nur Helden zu geben. Das ist ein wenig übertrieben. Ansonsten liest es sich recht gut und flüssig. Ein paar lustige und einige abenteuerliche Stellen machen auch Spaß. Aber alles zusammen ist das zu wenig für solch erfahrene und hochgelobte Autoren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Sie waren schon besser, 27. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Gefallene Engel. (Broschiert)
Insgesamt fand ich diesen Titel doch etwas zäh und langatmig beim lesen, auch wenn die "Bauchpinsel-Attaken" an die SF Fans recht angenehm wirken. Das rettet den Roman allerdings nicht vor der Mittelmäßigkeit, stellenweise musste ich mich schon einwenig zwingen den Roman zu ende zu lesen. Auch die extrem ablehnende Haltung dem Umweltschutz gegenüber (und den Grünen im besonderen) ist phasenweise doch arg überzogen. Besser gefallen hat mir da "Der Splitter im Auge Gottes" und seine Fortsetzung "Der Ring um das Auge Gottes", wo beide Autoren zur Höchstform auflaufen, diesen Roman empfehle ich nur wahren Niven Fans.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht perfekt, 11. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefallene Engel. (Broschiert)
Zugegeben, die Idee das Grüne an die Macht kommen und eine neue Eszeit auslösen, ist schon großartig. Und auch die Story, die ich lieber nicht verraten will, ist richtig gut. Da das Buch auch noch gut geschrieben ist, hat es eigentlich alles, was ein guter SF-Roman haben muss. Das einzige, was mich daran hindert die Höchstwertung zu vergeben, sind kleinere Logikfehler. Zum Beispiel: In den USA kommen die Grünen an die Macht, aber was ist mit allen anderen Ländern der Erde? Solche Schnitzer sind zwar nicht schlimm aber sorry, keine 5 Sterne.
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