Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist an sich in Ordnung, die schlechte Wertung rührt natürlich aus dem Monoton und den nicht vorhandenen Extras. Besonders letzterer Punkt stört, da es in den USA eine Criterion Collection mit nennenswertem Bonus gibt.
Bild: Angesichts des Alters sieht die Vorlage noch ziemlich gut aus. Verschmutzungen oder Schäden fallen nur selten auf und fallen nicht weiter ins Gewicht. Die Schärfe ist hübsch gezeichnet, bewegt sich auf etwas überdurchschnittlichem Niveau, ist aber mitunter auch ein wenig wechselhaft. Der Kontrast ist der vielleicht größte Knackpunkt der DVD. Er ist an sich gut, allerdings variabel. Während in manchen Szenen der sehr hohe Schwarzwert für das Verschlucken von einigen Details sorgt (00:25:15), weiß er in anderen wieder gut zu gefallen. Helle Flächen sind schön und knackig geworden. Rauschen ist in annehmbarer Stärke vorhanden (00:30:03). Die Kompression ist immer wieder auffällig.
Ton: Nun, viel gibt es hier nicht zu sagen. Der Ton liegt monaural vor, das entspricht dem Original. Die Dialoge sind klar zu verstehen, viel Dynamik ist nicht geboten. Störungen fallen nur selten auf. Die deutsche Tonspur klingt noch etwas besser als das Original, aber dieser Unterschied findet zugegebenermaßen im marginalen Bereich statt.
Extras: Bei den Extras herrscht Fehlanzeige. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kein Film Noir sondern packendes Sozialdrama,
Rezension bezieht sich auf: Gefahr in Frisco (DVD)
Fälschlicherweise immer noch als Film Noir verkauft, ist "Gefahr in Frisco" vielmehr ein packendes Sozialdrama aus dem Milieu der Lastwagenfahrer und Lebensmittelhändler. Wer den frühen italienischen Neorealismus, "Die Faust im Nacken" oder "Lohn der Angst" mag, kommt an diesem, für sein Entstehungsjahr 1948 sicherlich gewagten Film nicht vorbei. Fox hat sich in der Vergangenheit leider nicht geschämt, einige Klassiker in unterdurchschnittlicher Qualität in unangemessen "schicker" Verpackung anzupreisen, aber dieser hier liegt glücklicherweise in ordentlicher Bild- und Tonqualität vor.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Begehrte Apfelfracht...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gefahr in Frisco (DVD)
Auf das Konto von Jules Dassin gehen große, düstere Filmklassiker der 40er und wie "Zelle R 17", "Die nackte Stadt" oder "Die Ratte von Soho", der 1950 gedreht wurde.Ein Jahr früher entstand mit "Gefahr in Frisco" unter seiner Regie ein weiterer Film Noir mit sozialkritischer Prägung. Auffallend in seinen Filmen ist der Hang zu einem großen Realismus. In "Gefahr in Frisco" zeigt er die Welt, so wie sie damals war und arbeitete zu diesem Zweck an Originalschauplätzen, z.B. dem Großmarkt von San Francisco. Als der Kriegsheimkehrer Nick Garcos(Richard Conte) nach Californien zurückkehrt, erwartet ihn gleich bei der Ankunft im Elternhaus eine grausame Überraschung: Sein Vater (Morris Carnovsky), ein armer Osthändler, der Geschäfte mit dem umstrittenen Großhändler Mike Figlia (Lee J. Cobb) getätigt hat, wurde in San Francisico Opfer eines mysteriösen Autounfalles, bei dem er beide Beine verlor. Er vermutet sogar, dass er nie Geld von Figlia erhalten hat, sondern von ihm stark betrunken gemacht wurde, so dass dieser Unfall eher ein Verbrechen war. Doch beweisen lässt sich dies schlecht, zumal der alte Garcos sich an nichts mehr erinnern kann. Figlia gilt zwar unter den anderen Obsthändlern als skrupelloser Gangster, der alles tut, um den größten Profit zu machen - aber bisher konnte man ihm nie was nachweisen. Nick hat etwas Geld mitgebracht und steigt bei dem zwielichten Ed Kinney (Millard Mitchell) als Partner ein. Ihr Ziel ist es zwei volle LWKs mit geladenen Äpfeln in San Francsico zu verkaufen. Der geschätzte Gewinn ist sehr hoch für beide Männer und Nick will auch noch ein Wörtchen mit Figlia wechseln und herausfinden, was damals wirklich geschah. Mit dem Geld will er schnell seine Verlobte Polly (Barbara Lawrence) heiraten, doch vorerst muss er sich auf dem riesigen Markt behaupten und auf Ed warten, der sich noch auf der Fahrt befindet, da dessen klappriges Fahrzeug immer mehr den Geist aufgibt. Nick macht auch sehr schnell Bekanntschaft mit Figlia und auch eine schöne, geheimnisvolle Fremde, die Prostituierte Rica (Valentina Cortese) scheint sich für ihn zu interessieren.... "Gefahr in Frisco" ist ein klasse Film Noir, der vor allem auch durch seine Geschlossenheit und atmosphärische Dichte in perfekter Weise überzeugt. Dabei zeigt der Film einerseits den alltäglichen Kampf uns Überleben des kleinen Mannes und andererseits Ausbeuter, denen kein Mittel mies genug ist, um Kohle zu machen. Figlia steht für den über Leichen gehenden Geschäftsmann, der sich immer wieder durchsetzen kann. Auch die Figuren sind in Jules Dassins Film sehr interessant: Ed, einerseits ein Strolch, der gerne auch mal seine Geschäftspartner über den Tisch zieht, aber auch letztendlich zum treuen Retter in der Not wird. Auch die Prostituierte Rica, eine labile Frau mit zweifelhaftem Ruf und Vergangenheit ist zuerst vor allem an Geld interessiert - doch auch sie entwickelt im Laufe dieser entscheidenden Nacht in der Hafengegend ganz neue Facetten und Bedürfnisse. "Gefahr in Frisco" war Dassins letzter Hollywoodfilm, bervor er nach Europa ins Exil ging. Das Komitee für unamerikanische Umtriebe hatte ihm eine kommunistische Gesinnung nachgewiesen, was zu einem Arbeitsverbot in Hollywood führte. Einige Jahre später drehte er in Frankreich mit "Rififi" seinen neben "Sonntags nie" bekanntesten Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
...fesselndes Melodram...,
Von Finn Jäger (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gefahr in Frisco (DVD)
...auf keinen Fall ist dieser Film ein "Film Noir",eher ein wirklich gutes Melodram...mit solider,sehr nüchterner Regie,überzeugenden Darstelern und einer bewegenden Geschichte---allerdings ein etwas zu abruptes Ende!!!Die Figuren werden sehr klar dargestellt und die Handlung ist gut zu verfolgen...sehr gute Schauspieler,allerdings wurden viele Charaktere z.B. der der sogenannten "Hure" sehr glatt ausgelegt,typisch für diese Zeit und etwas unglaubwürdig...trotzdem:90 Minuten Hollywood in alter Tradition,kein absolutes Meisterwerk,aber ein Film,den man gerne immer wieder anschaut...fesselnd!!!
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