Die Story an sich läßt viel hoffen, aber weit gefehlt. Die Personen werden nur oberflächlich beschrieben und erfüllen alle möglichen Klischees. Das Ende ist bereits auf den ersten Seite absehbar.
FAZIT: Man hätte mehr draus machen können.
Rein stilistisch sei noch angemerkt, dass die Autorin in der ICH-Form schreibt. Hier taucht fast in jedem Satz das Wort "ich" auf, so dass man wirklich merkt, dass die Protagonistin sich im Wesentlichen nur mit sich selbst beschäftigt und wenig mit Ihrer Umwelt. Auch sie erfüllt viele Klischees (Nutellaglas) und ist andererseits unglaubwürdig. Mit diesem einfachen Erzählstil kann man nicht annehmen, das die Protagonistin wirklich auf den Weg zur Richterin ist.... Das passt einfach nicht.