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Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht
 
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Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht [Taschenbuch]

Dalai Lama , Paul Ekman , Matthias Reiss
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 17. Juli 2009 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 354 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1st Edition. (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827421179
  • ISBN-13: 978-3827421173
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 13,7 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 255.551 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

(..) ausführliche Dialoge über Gefühle, Achtsamkeit, Seelenfrieden - auf Basis von zwei völlig unterschiedlichen geistigen Traditionen. Brigitte woman Eine inhaltsreiche Dokumentation; für Interessierte geradezu spannend zu lesen, beeindruckend, weiterführend und eine hervorragende Ergänzung zu den vielen Anleitungen und Ratgebern zum Thema. ekz-Informationsdienst Ein anspruchsvoller, anregender Dialog. Kieler Nachrichten Ekman und der Dalai Lama sprechen über Groll und Hass, über Schuld und Verzeihen und die Möglichkeit, Mitgefühl zu kultivieren und auch in Extremsituationen ein emotionales Gleichgewicht zu bewahren. Frankfurter Allgemeine Zeitung Paul Ekman und der Dalai-Lama: Auf der einen Seite einer der bedeutenstens amerikanischen Psychologen, Experte für nonverbale Kommunikation und Bestsellerautor, auf der anderen der religiöse Führer, Friedensnobelpreisträger und derzeit wichtigste Vertreter einer Poltik der Gewaltlosigkeit - zwei Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft, die ein gemeinsames Interesse haben: menschliche Emotionen, die zu den besten, aber auch zu den schlechtesten Handlungen motivieren, zu stabilisieren und das Mitgefühl zu stärken. Als Vertreter zweier geistiger Traditionen, der westlichen Wissenschaft und einer östlichen Philosophie, kamen sie zu einem 40stündigen Dialog zusammen, um folgenden Fragen nachzugehen: Wie können wir besser mit destruktiven Emotionen umgehen? Wie können wir Mitgefühl fördern? Wie können moderne Wissenschaft und die buddhistische Weltansicht voneinander profitieren? Dieser einmalige Dialog liegt uns nun als Buch vor. Psychologie Heute (...) wertvoll nicht nur für Psychologen und Religionswissenschaftler, sondern auch für Menschen, die sich grundsätzlich Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen und das Zusammenleben machen: wie Personal- und Organisationsentwickler, Trainer, Coaches, Berater. Ein Buch vielleicht eher für ruhigere Stunden. Und keines der Sorte "In 30 Minuten stressfrei". Dieses Buch entfaltet eher eine nachhaltige Wirkung nach dem Motto: Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam. mwonline.de Der sehr lebendige Dialog, bei dem auch die Persönlichkeit der Disputanten deutlich werden, zeigt wunderbar, wie mit geschultem Denken und Debatierkunst auf der Basis von westlicher - hier leider ausschließlich amerikanisch geprägter - Wissenschaft und tibetischer Gelehrsamkeit eine ethische Norm zur Erlangung von Glück aufgestellt wird. Zeitschrift "Tibet und Buddhismus"

Kurzbeschreibung

„Wahrlich ein intellektueller Genuss ... ein einzigartiges Zusammentreffen zweier geistiger Traditionen – und zweier bemerkenswerter Persönlichkeiten voller Geist und Herz, die mit einigen der größten Herausforderungen der Menschheit ringen.“ Daniel Goleman Wie wir lernen können, mit Gefühlen anders umzugehen Als sich seine Heiligkeit der Dalai Lama, das am innigsten verehrte spirituelle Oberhaupt der Welt, und der renommierte amerikanische Psychologe und Emotionsforscher Paul Ekman zum ersten Mal trafen, entwickelte sich zwischen ihnen eine bemerkenswerte Beziehung. Beide versuchen von unterschiedlicher Warte aus, das Wesen und die Eigenheiten unseres Gefühlslebens zu ergründen, und auf diesem Weg sind sie in einen intensiven Dialog über Wissenschaft und Spiritualität, östliche und westliche Denkansätze eingetreten. In ihren tiefgründigen Zwiegesprächen ringen der Dalai Lama und Paul Ekman um Antworten auf bedeutende Fragen des emotionalen Erlebens. Wo in der Kultur und in der Evolution sind die Ursprünge für Hass und für Mitgefühl zu suchen? Sollte man sogar einem Folterer mit Mitgefühl begegnen – und ist das biologisch überhaupt möglich? Kann uns die Wissenschaft etwas über den Nutzen der buddhistischen Meditation verraten? Was ist das Geheimnis emotionaler Achtsamkeit? Lässt sich das buddhistische Gedankengebäude in Übungen übersetzen, die uns helfen, ein besseres Leben zu führen? Ihr Dialog – oftmals amüsant, fesselnd, augenöffnend und bewegend – führt uns auf eine Reise zum Kern unserer Emotionen, aus der wir verändert wieder hervorgehen können. Paul Ekman: Es scheint, als trügen viele von uns ein Skript für ein Schauspiel, für ein Drama mit sich herum, das wir – wann immer sich die Möglichkeit bietet – auf Situationen anwenden. Wie ein Filmregisseur weisen wir den Menschen, denen wir begegnen, die verschiedenen Rollen zu, die wir brauchen, um dasselbe Drehbuch immer wieder neu durchzuspielen. Genau wie Stimmungen verleiten uns solche emotionalen Skripts dazu, die Welt verzerrt wahrzunehmen. Dalai Lama: In gewisser Weise findet sich eine ähnliche Vorstellung, wenn auch nicht genau die gleiche, in der buddhistischen Meditation zum Mitgefühl. Bei einem der Elemente wird empfohlen, eine Sichtweise, eine Wahrnehmung zu fördern, in der jedes Lebewesen jemand ist, der einem sehr lieb ist. Als ein Beispiel wird angeführt, dass man alle Menschen als seinen Lehrer oder als seine Mutter ansehen soll. … Der wichtige Punkt ist, dass man sich selbst darauf konditionieren kann, andere Menschen in einem anderen Licht zu sehen – in einem positiven, konstruktiven Licht. _____ Eine subtile Analyse des emotionalen Erlebens … Ekman und der Dalai Lama sprechen über Groll und Hass, über Schuld und Verzeihen und die Möglichkeit, Mitgefühl zu kultivieren und auch in Extremsituationen emotionales Gleichgewicht zu wahren. FAZ Ein anspruchsvoller, anregender Dialog. Kieler Nachrichten Eine inhaltsreiche Dokumentation; für Interessierte geradezu spannend zu lesen, beeindruckend, weiterführend und eine hervorragende Ergänzung zu den vielen Anleitungen und Ratgebern zum Thema. ekz-Informationsdienst Wertvoll nicht nur für Psychologen und Religionswissenschaftler, sondern auch für Menschen, die sich grundsätzliche Gedanken über gesellschaftliche Entwicklungen und das Zusammenleben machen: wie Personal- und Organisationsentwickler, Trainer, Coachs, Berater. Ein Buch vielleicht eher für ruhigere Stunden. Und keines der Sorte „In 30 Minuten stressfrei“. Dieses Buch entfaltet eher eine nachhaltige Wirkung nach dem Motto: Wenn Du es eilig hast, dann gehe langsam. Managementwissen online


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Außergewöhnlich für mich ist es, die schriftliche Aufzeichnung eines Gesprächs zu lesen, das vierzig Stunden dauerte und nun über 300 Seiten umfasst. Kommt hinzu, dass es ja kein literarischer Text ist, den ich mir als lebendiges Theater mit zahlreichen handelnden Figuren vorstellen kann. Warum ich mich dennoch so intensiv auf diesen Dialog einließ und sein Ende beinahe bedauerte, liegt eindeutig an den Gesprächspartnern. Ich spreche absichtlich in der Mehrzahl, weil für mich die Person von Paul Ekman mindestens ebenso wichtig ist wie die des Dalai Lama. Denn da ich mich mit den Arbeiten des berühmten Emotionsforschers seit gut zwanzig Jahren beschäftige, kannte ich sein Denken, seine Widersprüchlichkeiten und zum Teil sogar seine persönlichen Schwachpunkte, auf die er zum Schluss der Buches noch eingeht. Kommt hinzu, dass sich unter den Persönlichkeiten im weiten Bereich der Religionswissenschaften niemand findet, der sich so intensiv mit naturwissenschaftlichen Fragen im Allgemeinen und Neurologie im Besonderen auseinandersetzt wie der Dalai Lama.

Würde das Buch in einer Audiofassung vorliegen, hätte ich mich für diese Form der Vermittlung entschieden, sofern die ausgewählten Sprecher auf der Höhe einer solchen Aufgabe wären. Glücklicherweise wurde jeweils angemerkt, wann der Dalai Lama lachte, was überdurchschnittlich oft der Fall war. Und sogar, dass Paul Ekman beim Abschied weinte, erfahren wir durch diese Szenenanmerkungen, von denen ich mir noch mehr gewünscht hätte. Interessant fand ich auch die Hinweise, wann der Dalai Lama tibetanisch und wann englisch sprach. Zudem werden die Dialoge durch Kästchen unterbrochen, die Informationen enthalten, welche es dem Leser einfacher machen, die Gespräche in einen größeren Zusammenhang zu bringen. Und um die Lektüre eines so langen Dialogs zusätzlich zu erleichtern, bringen sieben Kapitel eine meist nachvollziehbare Ordnung in die Gedankenwelten der beiden prominenten Gesprächspartner. Und dennoch, wie ein Roman oder ein gut strukturiertes Sachbuch liest sich das Ganze doch nicht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Leser einen anderen Zugang zu diesen Gesprächen hat. Bei mir lag der Fokus klar auf meiner Neugier für neurowissenschaftliche Fragestellungen. Wo gibt es Verbindungen zwischen den Forschungsarbeiten von Paul Ekman und dem Weltbild des Dalai Lama? Wie gehen die beiden mit Widersprüchlichkeiten um? Welche Lücken in den wissenschaftlichen Modellen der Emotionsforschung deckt der Dalai Lama mit seinen Fragen und Antworten auf? Wo muss Paul Ekman erneut über die Bücher. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, waren die sehr persönlichen Aspekte gegen den Schluss des Buches. Die Passagen, in denen Paul Ekman über seine Kindheit, seine Verletzungen und seine späte Heilung spricht, sind berührend und außergewöhnlich zugleich.

Mein Fazit: Wem es keine Schwierigkeiten macht, den schriftlichen Aufzeichnungen eines so langen Gesprächs zu folgen, sollte sich dieses Buch unbedingt anschaffen. Voraussetzung ist allerdings ein starkes Interesse für Fragen der Neurowissenschaften und der Emotionspsychologie, zu deren renommierten Vertretern der inzwischen eremitierte Paul Ekman gehört. Ob die intensive Lektüre beim Leser ähnlich starke Gefühle und Veränderungen auslösen wie es Paul Ekman im Zusammensein mit dem Dalai Lama erlebte, weiss ich nicht. Aber wer den Gesprächen dieser faszinierenden Persönlichkeiten aufmerksam folgt, wird in Zukunft wohl ein differenzierteres Menschenbild haben als bisher.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein bewegendes Dokument 28. Oktober 2009
Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Paul Ekman, Professor für Psychologie und einer der bekanntesten amerikanischen Psychologen, hat bereits eine Reihe interessanter Büchern zu Themen wie Emotion oder Täuschung verfasst. Im deutschen Sprachraum sind insbesondere die Bücher >>Warum Kinder Lügen<< und >>Weshalb Lügen kurze Beine haben<< bekannt. Dieses Buch ist das Zeugnis eines Dialoges zwischen Ekman und seiner Heiligkeit dem Dalai Lama, dem am innigsten verehrten spirituellen Oberhaupt der Welt. Im Verlauf ihres ausführlichen Dialoges versuchen beide das Wesen unseres Gefühlslebens zu ergründen, wobei die reizvollen Unterschiede zwischen östlichen und westlichen Denkansätzen hervortreten. Dabei kommen so tiefgreifende Fragestellungen zum Vorschein, wie beispielsweise die Frage nach dem Ursprung von Hass und Mitgefühl in unserer Kultur, oder wie man mit Menschen umgehen sollte, die anderen Leid zugefügt haben. Welche Rolle spielt dabei die buddhistische Meditation und kann das buddhistische Wesen wirklich helfen, ein besseres Leben zu führen? Der Dalai Lama und Ekman erkunden in faszinierender Weise das Wesen der Emotion und bieten gleichzeitig eine Hilfestellung für die psychische Weiterentwicklung. Dabei ist das Buch teils selbst angereichert mit Emotionen. Manches Mal amüsant, an anderen Stellen spannend und auch wieder unheimlich bewegend ist das Buch gleich einer Reise in unser tiefstes Inneres. Unabdingbar empfehlenswert für jeden, der anspruchsvolle Bücher zum Thema liebt und einfach mehr über sich und die Beschaffenheit der Emotionen erfahren möchte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmelzer TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bereits seit 1987 veranstalten der Dalai Lama und führende Wissenschaftler die fortlaufende Gesprächsreihe "Mind and Life". Das ist hochspannend: buddhistisch-spirituelle und westlich-wissenschaftliche Sichtweisen treffen sich zu einem inspirierenden Austausch. Da jeder sich bemüht, seine Sicht gut verständlich herüberzubringen, entstanden so schon einige wirklich lesenswerte Bücher. Im Jahre 2000 war erstmals der amerikanische, international renommierte Mimikforscher Paul Ekman mit dabei und führte seither mit dem Dalai Lama fortlaufende Gespräche über unsere Gefühle und Emotionen. Entstanden ist ein spannendes, manchmal humorvolles Werk. Gibt es destruktive Gefühle - oder ist die Motivation entscheidend? Ist es sinnvoll oder überhaupt möglich, einem Folterer zu verzeihen? Kann Meditation helfen, mit extremen Emotionen besser umzugehen? Warum ist globales Mitgefühl die Rettung in krisenhaften Situationen? Erklärende Einschübe liefern ergänzende Begriffserklärungen und führen in einzelnen Forschungsbereiche ein. Paul Ekman erläutert Experimente, bringt auch mal ein persönliches Beispiel (kleiner Streit mit der Ehefrau) und klärt durch forschendes Fragen über einige Missverständnisse über den Buddhismus auf: Verzeihen beispielsweise hilft zunächst, die eigenen Hassgefühle zu beruhigen - Die Tat ist damit aber nicht vergessen. Mitgefühl kann auch bedeuten, zur rechten Zeit mit einer "Heiligen Wut" Klarheit zu schaffen. Der Leser erhält viele Anregungen zum Weiterdenken und erkennt: Weder die Wissenschaft, noch buddhistische Weisheit haben alle Antworten parat.
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