bibliotheksnachrichten, 2/2001
Eine berührende Geschichte, die die Verzweilfung, den Mut und die Entschlossenheit der Kinder widerspiegelt. Bestärkt durch das liebevolle Verhältnis der beiden untereinander, haben sie die Hoffnung, das leere Blatt ihrer Vergangenheit beschreiben zu können. Für Jugendliche kann dieses Buch ermutigend sein, die eigenen Wege und Ziele zu gehen und zu erreichen. Peter Horn schreibt in einfacher Sprache, wählt meist kürzere Sätze und spricht auch noch zusätzlich verschiedenste Themen, die Jugendliche betreffen, an. Sehr empfehlenswert! (Irmgard Preißler)
buchkritik.at, Juni 2003
"Eigentlich besteht das Buch aus zwei Geschichten, die abwechselnd erzählt werden. Da ist die Geschichte um Manuel und seiner Suche nach seinen Wurzeln, und dann ist da noch die phantastische Geschichte, die Manuel seinem Bruder vor dem Schlafen erzählt. Natürlich reflektiert die Gute-Nacht-Geschichte oft die Ereignisse in Manuels Leben. Der Hauptcharakter des Buches ist mit seinen Gewaltausbrüchen eine ungewöhnliche Figur für einen Jugendroman. Peter Horn legt großen Wert auf Realismus, Schönfärberei gibt es keine (...)" Alfred Ohswald
Kurzbeschreibung
Zwei Brüder auf der Suche nach einem Foto, das ihnen zeigt, woran sie sich nicht erinnern können: die Gesichter ihrer toten Eltern. Ein berührender Roman voll Verzweiflung und dem Mut, das verwirrende eigene Leben in den Griff zu bekommen.
Über den Autor
Peter Horn wurde 1964 in Krems/Donau geboren und arbeitet heute hauptberuflich als Lehrer im niederösterreichischen Waldviertel. Außerdem schreibt er Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sein Bilderbuch "Weißt du, was ich werden will?" wurde bereits in zwölf Sprachen übersetzt.