Der Titel und das Titelbild haben zwar mit dem Roman zu tun, sind aber natürlich wieder hemmungslos überzogen.
Dabei ist der Roman im Vergleich zu seinen Vorgängern erfrischend zauberarm (bis auf Nakor, der jedem Beteiligten eine Orange in die Hand drückt) und vom Aufbau her sehr gut strukturiert, so dass eine wirklich spannende Abenteuergeschichte entstanden ist.
Das Kaiserreich Kesh erinnert an irgendwelche ägyptischen Reiche und besteht im Wesentlichen aus leichtbekleideten Adligen und Intrigen, was es natürlich den draufgängerischen Helden Borric und Erland (jawohl, Aruthas Älteste) nicht gerade einfach macht. Schön ist auch, dass mein Lieblingsheld Jimmy die Hand (mittlerweile Baron James) eine nette Ehefrau in die Hand gedrückt bekommt, mit der er sich telepathisch unterhalten kann. Während also der eine Zwilling gerade noch den Sklavenhändlern von Durbin entwischen kann, muss sich der andere gegen zudringliche keshianische Prinzessinnen verteidigen, während er gleichzeitig gedanklich in Konferenz mit seinen Beratern steht.
Das hört sich nicht nur wild an - es ist auch so! Und höchst amüsant.