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Gefährlicher Liebhaber - Jagd auf Jack the Ripper: Erotischer Gay-Roman
 
 

Gefährlicher Liebhaber - Jagd auf Jack the Ripper: Erotischer Gay-Roman [Kindle Edition]

Cassandra Norton
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

London 1888: Die brutalen Morde von Jack the Ripper verbreiten Angst und Schrecken im Londoner East End. Zu den Ermittlern gehört auch der junge adelige Inspector Richard St. John. Seine Nachforschungen bringen ihn auf die Spur von Kieran O'Malley, dem Anführer einer großen Verbrecherorganisation. Begierig, Ermittlungserfolge zu erzielen, heftet sich Richard an Kierans Fersen. Ganz offensichtlich gibt es eine Verbindung zwischen Kieran und Jack the Ripper, doch wider Erwarten fühlt Richard sich magisch angezogen vom König der Londoner Unterwelt. Seine zwiespältigen Gefühle gegenüber Kieran stürzen Richard in einen tiefen Gewissenskonflikt.

Ein erotischer Gay-Liebesroman.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 583 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 156 Seiten
  • Verlag: Juicy Books (11. Juli 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005GJF2HG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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1.0 von 5 Sternen unlogisch, oberflächlich und historisch falsch 15. Mai 2013
Von Koriko VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Story:
Jack the Ripper hält London und die Welt in Atem. Seit Monaten schlachtet der Whitechapel-Mörder weibliche Huren ab und mit jedem Mord steigt seine Grausamkeit gegenüber den Opfern. Die Polizei ist überfordert, das Volk verängstigt. Zu dieser Zeit versucht Richard St. John, Spross einer adeligen Familie aus der Oberschicht als Inspector bei Scotland Yard Fuß zu fassen. Dass weder die Familie, noch seine Kollegen von seinem Berufswunsch begeistert sind, hält Richard St. John nicht davon ab, sich auf die Spur des berüchtigten Killers zu begeben. Dabei stößt er auf die Verbrecherbande Blind Dogs, die sich mit Erpressung, Prostitution und Entführung über Wasser hält und der sich kein Polizeibeamter freiwillig nähert.

Richard schlägt alle Warnungen in den Wind und sucht den Anführer Kieran O'Malley in einem Bordell auf. Sofort fühlt er sich von dem gutaussehenden Mann angezogen und der junge Inspector hat Probleme sich auf den eigentlichen Fall zu konzentrieren. Dabei wurde O'Malley gesehen, bevor das letzte Opfer des Rippers ermordet wurde. Zwischen seinen Gefühlen für den Bandenchef und seiner Verantwortung gegenüber seinen Vorgesetzten hin und her gerissen, forscht Richard St. John weiter und stößt dabei auf O'Malleys unschöne Vergangenheit und einem undurchsichtigen Club, in dem es keinerlei Tabus gibt ...

Eigene Meinung:
Mit "Gefährlicher Liebhaber" erschien bereits der zweite homoerotische Roman von Cassandra Norton bei Juicy Books, die sich auf Gay Romance und Hardcore Erotik Romane spezialisiert haben. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich eine bekanntere Autorin, die vorwiegend im Erotikbereich zu finden ist und bei verschiedenen kleinen und mittelständigen Verlagen veröffentlicht.

Die Grundidee der Geschichte ist nicht uninteressant, insbesondere da das Mysterium um Jack the Ripper viel Raum für Spekulationen und viele Möglichkeiten für einen spannenden Handlungsbogen bietet. Allerdings gelingt es der Autorin nicht den Leser zu überzeugen. Sowohl die Handlung, als auch die Charaktere sind mehr als fragwürdig, teilweise unlogisch und bereits nach wenigen Seiten steht nicht mehr der Ripperfall im Zentrum des Buches, sondern die Liebesgeschichte zwischen St. John und O'Malley.

Sicherlich mag man anführen, dass es sich um ein Gay-Romance Werk handelt, doch in diesem Fall hätte man auch auf den historischen Fall verzichten und die Geschichte in einen rein fiktiven Hintergrund einbauen können. Denn jeder, der sich mit dem Ripperfall beschäftigt und zumindest die Grundlagen kennt, wird ab dem ersten Drittel den Kopf schütteln. Es fehlen historische Persönlichkeiten (wie Inspector Abberline, der für die Aufklärung der Morde zuständig war), wichtige Begebenheiten und Informationen, die im Zusammenhang mit den Rippermorden notwendig gewesen wären. Allein die Tatsache, dass die Autorin mit dem Mord an Cathrine Eddows einsteigt, das vorletzte Opfer, beweist, dass der Fall eher eine untergeordnete Rolle spielt. Spätestens nach dem ersten Auftauchen von O'Malley (den es nicht gab, ebenso wenig wie die Blind Dogs), ist klar, in welche Richtung die Handlung geht.

Doch auch ohne die Fehler, die Cassandra Norton bei der Einarbeitung des Ripperfalls in die Geschichte unterlaufen sind, strotzt der Roman vor historischen Ungenauigkeiten und Logiklücken. Das fängt bei St. Johns Berufswahl an, als Adeliger zu Scottland Yard zu gehen (ein Unding, da dies im Normalfall den Ruf der Familie dauerhaft schädigt), geht über seine Schwester Elizabeth, die in einer Suppenküche in den Elendsvierteln arbeitet (als Adelige, nachts in Whitechapel, wo Frauen brutal ermordet werden?) und endet bei dem vollkommen überzogen und unrealistischen Finale, bei dem rein gar nichts mehr stimmt. Von der Tatsache, dass mitten in einer Lagerhalle Anfang November, eine blühende Frühlingswiese zu finden ist, einmal abgesehen.
Aufmerksame Leser, die sich mit den historischen Hintergründen auskennen, fallen weitere Details auf, die einfach nicht stimmen können und die man nicht in Einklang mit der viktorianischen Zeit bringen kann. Hier mangelt es spürbar an Recherche und Fingerspitzengefühl, insbesondere was die Homosexualität der Protagonisten anbelangt.

Auch die Charaktere können nicht überzeugen und bleiben sehr blass, da ihe Handlungen unrealistisch und unlogisch sind. St. John ist unausgegoren und sprunghaft, so dass es dem Leser schwer fällt sich mit ihm zu identifizieren. Es bleibt vollkommen offen, warum er zu Beginn O'Malley verdächtigt und sich so extrem an dem Anführer der Blind Dogs festbeißt. Dieser ist ebenfalls in sich nicht schlüssig und handelt seltsam verworren. Insbesondere seine Arbeit außerhalb der Blind Dogs, die von St. John erst am Ende des Buches aufgedeckt wirkt, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. O'Malleys Beweggründe bleiben zumeist komplett im Dunkeln, so dass man ihn als Leser nicht greifen kann. Es fehlt eine wirkliche Charakterisierung und so wird man weder mit St. John, noch mit O'Malley warm.
Cassandra Nortons Versuche mit Elizabeth eine weibliche Protagonistin einzuführen sind komplett misslungen und absolut unnötig. Sie trägt weder zur Rahmenhandlung um den Ripperfall etwas bei, noch später, als St. John ihr seine sexuellen Neigungen offenbart. Vielmehr scheint sie nur einem Zweck zu dienen - dem oberflächlichen Einbau eines heterosexuellen Pärchens und einer entsprechenden expliziten erotischen Szene (denn genau nach dieser endet das Interesse der Autorin an der Figur, taucht Elizabeth im Anschluss nur noch beiläufig auf). Als Leser eines Gay Romanes hätte man darauf getrost verzichten können, insbesondere da diese Figur vollkommen unlogisch aufgebaut und für die Handlung überhaupt nicht von Bedeutung ist.

Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen okay, aber wirklich hochwertige Kost darf man nicht erwarten. Der Schreibstil ist flach und es gelingt Cassandra Norton nicht das damalige London realistisch und bildlich darzustellen. Weder die Beschreibungen der einzelnen Szenen, noch die Dialoge sind lebendig und können wirklich fesseln. Die Geschichte plätschert vor sich hin und hält sich zumeist an unwichtigen Sachen auf. Lediglich die vielen erotischen Szenen (von denen es auf den knapp 160 Seiten wirklich genug gibt) sind detailliert und explizit verfasst, ebenso die Beschreibungen der Kleider, die Elizabeth und deren Mutter tragen (was vollkommen unwichtig für die Handlung ist). Zudem gibt es unzählige Wortwiederholungen, die das Lesen zusätzlich erschweren.

Fazit:
Alles in allem kann "Gefährlicher Liebhaber" weder inhaltlich noch stilistisch überzeugen. Das Buch strotzt vor historischen Fehlern, Logiklücken und unrealistischen Charakteren, hat so gut wie nichts mit dem Ripperfall zu tun und ist schlecht recherchiert. Wer gute, homoerotische Romane im Gay-Bereich sucht, sollte lieber zu den Büchern von Floortje Zwigtman ("Adrian Mayfield") und Aline Sax ("Eine Welt dazwischen") greifen, Krimi- und Ripperfans ist ebenfalls vom Lesen abzuraten. Selbst Gay Romance Liebhaber, sollten sich nach Alternativen umsehen, da die Charaktere zu platt und oberflächlich sind und man eine in sich schlüssige Liebesgeschichte vergeblich sucht. Leider nicht zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefährlicher Liebhaber - Jagd auf Jack the Ripper 8. Oktober 2011
Von Ka "Happy-End-Buecher.de" TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Wir befinden uns in London, im Jahre des Herrn 1888. Der White Chapel-Mörder, auch genannt Jack the Ripper, treibt sein Unwesen unter Londons Prostituierten. Zu diesem Zeitpunkt versucht der junge Adelige Richard St. John als Inspector Fuss zu fassen. Entgegen dem ausdrücklichen Wunsch seines Vaters. Sein Stand als Adeliger unter bürgerlichen Polizisten ist schwer, doch in Chief Inspector Walker hat er einen Vorgesetzten, der ihn unterstützt. Verfolgt er doch eigene Zwecke mit St. John.

Kieran O'Malley ist unangefochtener Herr der Verbrecherbande "Blind Dogs". Die "Blind Dogs" `verdienen' sich Geld durch Prostitution, Erpressung, Entführung und Drogenhandel. Kierans Jugend kann nur als menschlich unwürdig und extrem gewaltvoll angesehen werden. Sein Leben war: fressen oder gefressen werden. Mit St. John und Kieran treffen zwei Menschen aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Trotzdem entbrennt zwischen ihnen Leidenschaft und Liebe.

Cassandra Norton hat mit diesem erotischen Gay-Roman eine Geschichte abgeliefert, die atmosphärisch sehr dicht aufgebaut hat. Sie hat mich an den Film "From Hell" erinnert, der sich auch mit dem Thema Jack the Ripper auseinandersetzt. Als Leser hatte ich das Gefühl, hinter St. John durch die Elendsviertel Londons zu laufen und die bestialisch ermordeten Prostituierten durch St. Johns Augen zu sehen.

Klar, die Geschichte rund um Jack the Ripper hat Clarissa Norton nicht neu erfunden, doch meines Erachtens sehr gut umgesetzt. Aber Vorsicht, man braucht für diesen Roman einen guten Magen und gute Nerven! Denn die Autroin hält dem Leser menschliche Abgründe vor Augen. Ich war oft dazu geneigt ins Buch zu springen und die "Bösen" zu vermöbeln! Für "Gefährlicher Liebhaber - Jagd auf Jack the Ripper" vergebe ich gerne 5 spannende Lesepunkte.

Positiv anzumerken ist zudem die Geschichte, die die Autorin um Elizabeth, die Schwester von Richard , und dem Fabrikarbeiter Jeffrey webt. Einen Wehmutstropfen gibt es trotzdem: Über diese beiden hätte ich gerne mehr erfahren ... ^__^ Vielleicht in einer eigenen Geschichte ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr empfehlenswerter erotischer Gay-Liebesroman 10. Dezember 2010
Von Marina G. TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
London 1888: Der junge Richard St. John entschied sich gegen den Wunsch seiner adeligen Familie ein Inspector bei der Polizei in London zu werden. Nun ist er dabei seinen spannendsten Fall zu lösen: Ein Unbekannter tötet Frauen auf bestialische Weise und versetzt ganz London in Angst und Schrecken. Die Ermittlungen führen Richard in die Unterwelt von London, wo er auf den mysteriösen Kieran O'Malley stößt, der im Untergrund die Fäden in der Hand hält. Die beiden Männer sind verschieden wie Sonne und Mond und auch wenn Kieran zu den Verdächtigen gehört, so kann Richard nicht mehr aufhören an den erotischen Mann zu denken...

Bereits mit ihrem ersten Roman im Juicy Book Verlag hat Cassandra Norton gezeigt, dass sie die Kunst des Schreibens meisterhaft versteht. Mit diesem Buch gelingt es der Autorin sogar eine noch überzeugendere und spannendere Geschichte über die Liebe von zwei Männern zu schreiben. Spannend erzählt sie die Geschichte rund um die Jack the Ripper Morde und hält den Leser mit rasanten Wendungen in Atem. Ein sehr empfehlenswerter erotischer Gay-Liebesroman.
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