Gefährliche Trauer: William Monk 2 und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 0,88
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von findleyschwarz
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: gelesen, noch guter Zustand
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Gefährliche Trauer Taschenbuch – Juni 1995

6 Kundenrezensionen

Alle 9 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 36,95
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
Taschenbuch, Juni 1995
EUR 24,99 EUR 0,87
2 neu ab EUR 24,99 15 gebraucht ab EUR 0,87 1 Sammlerstück ab EUR 0,49
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Hinweise und Aktionen

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (Juni 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442413931
  • ISBN-13: 978-3442413935
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 509.927 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Engländerin Anne Perry, 1938 in London geboren, verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Neuseeland und auf den Bahamas. Schon früh begann sie zu schreiben. Ihre historischen Kriminalromane zeichnen ein lebendiges Bild des spätviktorianischen England und begeistern ein Millionenpublikum. Anne Perry lebt und schreibt in Schottland. Mehr zur Autorin und ihren Büchern erfahren Sie unter www.anneperry.co.uk -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Guten Morgen, Monk", sagte Runcorn. Ein zufriedener Ausdruck trat in seine ausgeprägten, leicht verbissenen Züge. Sein Flügelkragen saß etwas schief und schien ihn von Zeit zu Zeit zu kneifen. "Fahren Sie in die Queen Anne Street. Sir Basil Moidore." Er sprach den Namen aus, als wäre er ihm altvertraut, und beobachtete dabei Monks Gesicht, um etwaige Anzeichen von Unkenntnis darin zu entdecken. Als er auf nichts dergleichen stieß, fuhr er um einiges gereizter fort: "Octavia Haslett, Sir Basils verwitwete Tochter, wurde erstochen aufgefunden. Sieht so aus, als ob sie einen Einbrecher dabei erwischt hätte, wie er sich gerade ihren Schmuck unter den Nagel reißen wollte." Sein Lächeln wurde hart. "Es heißt, Sie wären unser bester Mann - also machen Sie sich auf die Socken, und stellen Sie sich diesmal geschickter an als im Mordfall Grey!"
Monk wußte genau, was er damit meinte. Reg bloß die Familie nicht auf; das sind Leute von Stand - ganz im Gegensatz zu uns. Sei absolut respektvoll, nicht nur bezüglich deiner Worte oder deines Auftretens, sondern vor allem, was deine Entdeckungen anbelangt.
"Jawohl, Sir. Welche Hausnummer in der Queen Anne Street?"
"Zehn. Und nehmen Sie Evan mit. Bis Sie dort eintreffen, gibt es vermutlich irgendeine Meinung von ärztlicher Seite, was den Todeszeitpunkt und die Beschaffenheit der Mordwaffe anbelangt. Na los, Mann. Stehen Sie hier nicht rum! An die Arbeit!"
Monk machte auf dem Absatz kehrt, um Runcorn keine Zeit für weitere Bemerkungen zu lassen, und stolzierte aus dem Raum; sein "Ja, Sir" war kaum zu hören. Er zog die Tür so geräuschvoll hinter sich ins Schloß, daß es an ein Zuknallen grenzte.
Auf der Treppe kam ihm Evan entgegen. Sein sensibles Gesicht leuchtete erwartungsvoll.
"Ein Mord in der Queen Anne Street." Monks Unmut verflog. Von allen Menschen, an die er sich erinnern konnte, war Evan ihm der liebste. Da sich sein Erinnerungsvermögen ohnehin nur bis zu jenem Morgen vor vier Monaten erstreckte, als er im Krankenhaus die Augen aufgeschlagen und seinen Aufenthaltsort im ersten Moment für ein Armenhaus gehalten hatte, war ihm die Freundschaft zu seinem jungen Kollegen besonders wichtig. Außerdem vertraute er Evan, eine der beiden einzigen Personen, die über die völlige Leere in seinem Leben Bescheid wußten. Die andere, Hester Latterly, war kaum als Freund zu bezeichnen. Sie war eine beherzte, intelligente und ausgesprochen starrköpfige Nervensäge, die sich im Mordfall Grey als große Hilfe erwiesen hatte. Ihr Vater war eins der Opfer gewesen. Sie hatte ihre Betätigung als Krankenschwester auf der Krim aufgegeben, um der Familie beizustehen, zumal der Krieg zu dem Zeitpunkt im Grunde bereits vorüber gewesen war. Es war recht unwahrscheinlich, daß Monk ihr je wieder begegnen würde - ausgenommen, sie wurden beide zu Menard Greys Gerichtsverhandlung geladen, um ihre Zeugenaussagen zu machen, was wiederum in seinem Interesse lag. Ansonsten war sie ihm zu schroff und zu unweiblich - ganz anders als ihre Schwägerin, deren Gesicht immer noch, verbunden mit bittersüßer Sehnsucht, ab und zu vor seinem geistigen Auge auftauchte.
Evan drehte um und folgte ihm. Sie gingen gemeinsam die Treppe hinunter, durch den Bereitschaftsraum, und traten auf die Straße hinaus. Es war ein klarer, stürmischer Novembertag. Der Wind zerrte an den weiten Röcken der Frauen; ein männlicher Passant machte einen Satz zur Seite und hielt dabei mit einiger Mühe seinen Zylinder fest, als ein Gefährt an ihm vorbeiratterte und er dem unter den Rädern wegspritzenden Schlamm und Unrat ausweichen wollte. Evan hielt einen Hansom an, eine neuartige Droschke, die es erst seit neun Jahren gab und die wesentlich bequemer war als die altmodischen Kutschen.
"Queen Anne Street", rief er dem Fahrer zu. Sobald er und Monk ihre Plätze auf der Sitzbank eingenommen hatten, setzte sich die Droschke in Bewegung. Sie überquerten die Tottenham Court Road, fuhren erst am Portland Place, dann am Langham Place vorbei, bogen in die Chandos Street und schließlich in die Queen Anne Street ein. Monk erzählte Evan während der Fahrt, was Runcorn gesagt hatte.
"Wer, bitte, ist Sir Basil Moidore?" erkundigte sich Evan arglos.
"Keine Ahnung", gestand Monk. "Darüber hat er sich nicht ausgelassen." Er schnaubte. "Entweder weiß er es selbst nicht, oder er überläßt es uns, das herauszufinden - vorzugsweise indem wir einen Fehler machen."
Evan grinste. Er war sowohl über die Antipathie zwischen Monk und seinem Vorgesetzten als auch über ihre Ursache im Bilde. Mit Monk war nicht leicht zusammenzuarbeiten; er war eigensinnig, ehrgeizig, folgte seiner Intuition, hatte eine scharfe Zunge und einen beißenden Humor. Andererseits war er ein leidenschaftlicher Verfechter der Gerechtigkeit - oder dessen, was er dafür hielt - und scherte sich wenig darum, wem er zu nahe trat, wenn er sich für etwas einsetzte. Er hatte absolut kein Verständnis für dumme Menschen, zu denen Runcorn seiner Ansicht nach zählte. Ein Standpunkt, aus dem er bislang kein großes Geheimnis gemacht hatte.
Auch Runcorn war ehrgeizig, verfolgte jedoch andere Ziele. Er war auf gesellschaftliches Ansehen, auf den Beifall seiner Vorgesetzten und vor allem auf Sicherheit aus. Die wenigen Triumphe über Monk waren ihm ein Hochgenuß, der bis ins letzte ausgekostet werden mußte.
Sie befanden sich inzwischen in der Queen Anne Street, inmitten von Häusern von unaufdringlicher Eleganz, mit schönen Fassaden, hohen Fenstern und imposanten Portalen. Sie stiegen aus, Evan bezahlte den Kutscher, dann begaben sie sich zum Dienstboteneingang von Nummer 10. Es nagte zwar am Selbstwertgefühl, die Kellertreppe hinunterzusteigen, statt hinauf durch den Portikus zum Haupteingang zu wandeln, war aber weniger erniedrigend, als von einem hochnäsigen, livrierten Lakai der Tür verwiesen und nach hinten geschickt zu werden.
"Ja?" fragte ein ernüchternd sachlicher Stiefelbursche mit teigiger Gesichtsfarbe und verknitterter Schürze.
"Inspektor Monk und Sergeant Evan. Wir möchten Lord Moidore sprechen", erwiderte Monk ruhig. Wie immer es mit seinen Empfindungen für Runcorn oder seiner niedrigen Toleranzgrenze für dumme Menschen auch bestellt war, bei Trauerfällen und dem damit verbundenen Schmerz der Hinterbliebenen legte er erstaunliches Mitgefühl an den Tag.
"Oh -" Der Stiefelbursche machte ein entsetztes Gesicht, als wäre durch ihr Erscheinen plötzlich ein Alptraum wahr geworden.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lilian Grobis TOP 500 REZENSENT am 6. Juni 2003
Format: Taschenbuch
London zur Zeit Königin Viktorias: Im Stadthaus von Sir Basil Moidore wird dessen Tochter Oktavia erstochen in ihren Bett aufgefunden. Inspektor William Monk wird von seinem Vorgesetzten beauftragt, den Fall so diskret wie möglich zu lösen. Allerdings stellt sich bald heraus, dass in der fraglichen Nacht keiner Fremder das Haus betreten hat. Doch wer aus dem Haushalt hatte Grund, die schöne Witwe zu beseitigen? Für Monk beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da die Öffentlichkeit auf eine schnelle Verhaftung drängt...
"Gefährliche Trauer" ist der zweite Band der Serie mit William Monk. Wer Gefallen an historischen Romanen hat und daher einen Versuch mit dieser Reihe wagen möchte, sollte lieber mit dem ersten Band beginnen, da in der vorliegenden Geschichte der Ausgang des ersten Falls verraten wird. Der Roman ist außerordentlich spannend und verblüfft mit einer unerwarteten Auflösung des Falls.
01. Das Gesicht des Fremden
02. Gefährliche Trauer
03. Eine Spur von Verrat
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Von G. Renate am 14. Juni 2015
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Eine Freudin hat mir wohlweislich den Tipp gegeben, wenn ich ein "Monk-Buch" lesen will, sollte ich mit dem "Gesicht des Fremden" ( der erste Fall von William Monk) starten. Was ich auch getan habe. Es zieht sich ein roter Faden durch die Bücher. In "Gefährliche Trauer" kommt ein letztes Kapitel aus dem ersten Fall von William Monk vor.
Ich kann nicht sagen, dass die Bücher "SUPERSPANNEND" sind, nein im Gegenteil, es plätschert so dahin. Man liest viel über die Zeit des 19.Jahrhunderts, wo Frauen keine Rechte hatten, wo Bedienstete fast wie Sklaven behandelt werden und man verliert sich in Nebensächlichkeiten.
Wie gesagt, es plätschert so dahin. Was mich aber sehr - in diesem eBook - gestört hat, sind die vielen Tippfehler - da wird aus "Mord - Nord", aus "Grinsender Katze" - "Gwinsende Katze" - usw.
Ich weiß nur leider keinen Autoren mehr, der spannende Krimis schreibt, also werde ich auch den 3. Fall des William Monk lesen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. August 1999
Format: Taschenbuch
Octavia Haslett, die verwitwete Tochter von Sir Basil Moridore, wurde erstochen in ihrem Bett aufgefunden, anscheinend hatte sie einen Einbrecher bei seiner Tat behindert. Inspektor William Monk, der immer noch durch seinen Gedächtnisverlust behindert ist, wird zusammen mit Sergant Evan mit den Ermittlungen beauftragt. Sie finden schnell heraus, daß der Täter ein Mitglied des Haushaltes sein muß, so daß sie den Täterkreis drastisch einengen können. Bei einer gründlichen Durchsuchung findet sich bei einem der Lakaien eine mögliche Tatwaffe. Als sich Monk weigert, diesen zu verhaften, wird er von seinem Vorgesetzten Runcorn, den er in der Vergangenheit mit seiner Starrköpfigkeit und seinem überragenden Können unter starken Druck gesetzt hatte, entlassen. Monk setzt seine Ermittlungen auf eigene Faust fort, wobei ihn heimlich Sergant Evan unterstützt. Um über die Geschehnisse im Haus weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben, schleust er seine ehemalige Mitstreiterin Hester Latterly als Gesellschafterin ein. Zwar können sie die Exekution des verhafteten Lakaien nicht verhindern, dennoch kommen sie dem wahren Täter auf die Spur...
In diesem Roman übernimmt Anne Perry zum einen aus den Inspektor-Pitt-Romanen die Situation, daß Ermittlungen aus zwei Richtungen aufgenommen werden, andererseits hat sie dem Gespann Monk-Latterly eine vollkommen eigene Dynamik mitgegeben, da beide aufeinander angewiesen sind, ohne miteinander auszukommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen